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Krankheiten referenzindex «Rosazea - Therapie»

Rosazea - TherapieRosazea - TherapieRosazea - Therapie

Allgemeine Tipps

Die Rosazea wird in manchen Punkten ähnlich wie eine Akne behandelt. Allgemeine Maßnahmen sind:

  • Konsequente, schonende Hautreinigung
  • Verzicht auf fettige Salben und Cremes
  • Meiden der Sonne bzw. die Verwendung von Sonnenschutzmitteln mit hohem Lichtschutzfaktor auf Wasserbasis
  • Halten Sie Ihr Gesicht möglichst kühl
  • Vermeiden Sie übermäßigen Konsum von heißen und scharfen Nahrungsmitteln sowie Alkohol
  • Meiden Sie, wenn möglich, heiße Räume und verzichten Sie auf lange Bäder oder zu heiße Duschen

Diese und weitere Einflüsse können eine Rosazea verstärken; es ist daher wichtig, diese Auslöser möglichst zu meiden. Außerdem sollte jeder Patient versuchen, individuelle Auslöser (Trigger) zu identifizieren und ebenfalls zu vermeiden.

Medikamente

Bei leichteren Formen der Rosazea reicht meistens eine antibiotische Creme aus. Wirkstoffe können Metronidazol oder Erythromycin sein. Hilfreich ist auch eine in der Apotheke gemischte Rosazea-Paste. Cremes, die eigentlich zur Behandlung von Akne gedacht sind (zum Beispiel Azelainsäure), sind ebenfalls gut wirksam.

Bei einer ausgeprägten Rosazea kann der Arzt zu einer Einnahme von Antibiotika über vier bis sechs Wochen raten.

In äußerst schwierigen Fällen der Rosazea hilft die Einnahme von Isotretinoin. Dabei handelt es sich um einen Abkömmling der Vitamin-A-Säure. Doch Vitamin-A-Säure wirkt fruchtschädigend. Frauen verschreibt der Arzt das Isotretinoin deshalb nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen. So sollten gleichzeitig orale Kontrazeptiva (Verhütungsmittel) eingenommen werden. Eine Schwangerschaft ist bis zu einem halben Jahr nach der Behandlung zu vermeiden.

Die teilweise extrem störenden Äderchen (Couperose) im Gesicht lassen sich dauerhaft veröden. Neben der elektrischen Verödung eignen sich besonders Laser zur Behandlung der Rosazea. Häufig werden Farbstoff-, Argon-, Kupferdampf- und Neodym-YAG-Laser eingesetzt.

Manchmal bildet sich im Rahmen der Rosazea eine Hautverdickung an der Nase (Rhinophym). Diese lässt sich chirurgisch korrigieren. Auch kann der Hautarzt Rhinophyme mit einer Lasertherapie behandeln.


Kommentar «Rosazea - Therapie»