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Krankheiten referenzindex «Rotatorenmanschettenruptur - Therapie»

Rotatorenmanschettenruptur - TherapieRotatorenmanschettenruptur - TherapieRotatorenmanschettenruptur - Therapie

Die Behandlung der Rotatorenmanschettenruptur hängt von der Rissgröße und -form sowie vom Anspruch des Patienten ab. Bei kleinen Längsrissen lässt sich der Oberarmkopf durch Muskeltraining oft ausreichend in der Schulter halten. Dies geschieht im Rahmen einer Physiotherapie.

Führt das systematische Trainingsprogramm bei einem Rotatorenmanschettenriss nicht zu einer ausreichenden Stabilisierung der Schulter oder liegt ein größerer, schmerzhafter Riss vor, ist ein operativer Eingriff empfehlenswert.

Eine Sonderstellung haben frische, unfallbedingte Risse der Rotatorenmanschette bei jüngeren Patienten: Diese sollten frühzeitig genäht werden, um ein Zurückziehen der Muskeln zu vermeiden und die Funktion der Schulter voll zu erhalten.

Das Ergebnis der Operation eines Rotatorenmanschettenrisses hängt davon ab, ob sich die Rotatorenmanschette spannungsfrei verschließen lässt und ob gleichzeitig Verschleißschäden vorliegen. Je nach Befund werden reine Nahttechniken, Wiederanheftungen am Knochen sowie Sehnen- und Muskelersatzplastiken eingesetzt.

Die Physiotherapie ist auch nach einer Operation der Rotatorenmanschettenruptur von großer Bedeutung. Dabei soll zum einen die Schultermuskulatur wieder aufgebaut werden, um das Schultergelenk zu stabilisieren, andererseits darf dieses noch keinen zu starken Belastungen ausgesetzt werden. Nach der Operation sollten Sportler ihre Schulter noch für einige Zeit schonen.


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