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«Bisoprolol 5-1A Pharma»

Bisoprolol 5-1A Pharma


Was ist es und wofür wird es verwendet?

- von Bluthochdruck (essentielle Hypertonie)
- von Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen (koronare Herzkrankheit: Angina pectoris)
- der stabilen chronischen Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) bei eingeschränkter systolischer Linksventrikelfunktion zusätzlich zu ACE-Hemmern und harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) sowie gegebenenfalls mit Herzglykosiden.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bisoprolol 5 - 1 A Pharma darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Bisoprolol oder einen der sonstigen
Bestandteile von Bisoprolol 5 - 1 A Pharma sind
- wenn Sie an akuter Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) leiden oder während
einer Verschlechterung (Dekompensation) der Herzmuskelschwäche, die eine
intravenöse Therapie mit die Herzkraft stärkenden Substanzen erfordert
- wenn Sie unter kardiogenem Schock leiden, welcher einen akuten, ernsten Zustand
des Herzens darstellt und zu niedrigem Blutdruck und Kreislaufversagen führt
- wenn bei Ihnen höhergradige Erregungsleitungsstörungen von den Herzvorhöfen auf
die Herzkammern (AV-Block 2. oder 3. Grades) vorliegen, die ohne Herzschrittmacher
behandelt werden
- wenn Sie unter dem Syndrom des kranken Sinusknotens (Sick-Sinus-Syndrom) leiden
- wenn bei Ihnen eine gestörte Erregungsleitung zwischen Sinusknoten und Herzvorhof
(sinuatrialer Block) vorliegt
- wenn Sie unter stark verlangsamter Herzschlagfolge (Pulsfrequenz kleiner als
60 Schläge pro Minute) vor Behandlungsbeginn leiden
- wenn Sie einen stark erniedrigten Blutdruck (Hypotonie: systolisch weniger als 100
mmHg) haben
- wenn bei Ihnen eine stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes (metabolische
Azidose) festgestellt wurde
- wenn Sie zu schweren Bronchialverkrampfungen (z. B. schwerem Asthma bronchiale
oder schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankungen) neigen
- wenn Sie an einer peripheren Verschlusskrankheit im Spätstadium leiden
- wenn Sie unter Gefäßkrämpfen im Bereich der Zehen und Finger (Raynaud-Syndrom)
leiden. die in der Kälte zu Taubheit, Brennen und Farbveränderungen führen
- wenn Sie einen unbehandelten Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom)
haben.
- bei Kombination mit Floctafenin und Sultoprid (siehe auch Abschnitt: Bei Einnahme von Bisoprolol 5 – 1 A Pharma mit anderen Arzneimitteln.“)
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Bisoprolol 5 - 1 A Pharma ist erforderlich
- wenn Sie zu Bronchialverkrampfungen (Asthma bronchiale, obstruktiven
Atemwegserkrankungen) neigen
- wenn Sie eine Vollnarkose erhalten. Informieren Sie den Narkosearzt über die
Behandlung mit Bisoprolol 5 – 1 A Pharma. Gegenwärtig wird empfohlen, die
Therapie weiter zu führen, da Durchblutungsstörungen des Herzens günstig
beeinflusst werden können. Falls das Absetzen der Betablockertherapie vor der
Operation für notwendig erachtet wird, sollt des ausschleichend erfolgen und ca. 48
Stunden vor der Narkose abgeschlossen sein.
- wenn Sie an einer geringgradigen Erregungsleitungsstörung von den Herzvorhöfen
auf die Herzkammern (AV-Block 1. Grades) leiden
- wenn Sie an einer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) mit stark schwankenden
Blutzuckerwerten leiden. Symptome eines stark erniedrigten Blutzuckers
(Hypoglykämiesymptome, wie z.B. beschleunigte Herzschlagfolge, Herzklopfen oder
Schwitzen) können verschleiert werden
- bei strengem Fasten
- wenn bei Ihnen ein Nebennierenmarktumor (Phäochromozytom) vorliegt. Bisoprolol 5 - 1 A Pharma darf erst nach vorheriger Behandlung mit Alpha-Rezeptorenblockern
verabreicht werden
- wenn Sie Durchblutungsstörungen des Herzens infolge von krampfartigen
Verengungen der Herzkrankzgefäße (Prinzmetal-Angina) haben.
- wenn bei Ihnen eine Desensibilisierungstherapie durchgeführt wird. Wie auch andere
Betarezeptorenblocker kann Bisoprolol die Empfindlichkeit gegenüber Allergenen und
die Schwere anaphylaktischer Reaktionen, d.h. akuter allergischer
Allgemeinreaktionen, erhöhen. Adrenalin zeigt hierbei nicht immer die gewünschte
therapeutische Wirkung.
- wenn Sie unter einer Erkrankung der Blutgefäße leiden, die eine geringe
Durchblutung in Armen und Beinen verursacht (Verstärkung der Beschwerden insbesondere bei Therapiebeginn möglich).
Bisher liegen noch keine ausreichenden Therapieerfahrungen für Bisoprolol 5 –
1 A Pharma bei herzinsuffizienten Patienten mit folgenden Begleiterkrankungen vor:
• insulinabhängiger Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ I)
• schwere Nierenfunktionsstörungen
• schwere Leberfunktionsstörungen
• bestimmten Herzmuskelerkrankungen (restriktiver Kardiomyopathie)
• angeborener (kongenitaler) Herzerkrankung
• die Blutströmung betreffenden (hämodynamisch relevanten) Herzklappenerkrankungen
• Herzinfarkt in den letzten 3 Monaten.
Die Behandlung der Herzmuskelschwäche mit Bisoprolol 5 – 1 A Pharma bedarf der regelmäßigen ärztlichen Überwachung. Dies ist insbesondere zu Behandlungsbeginn unbedingt erforderlich.
Die Behandlung mit Bisoprolol sollte ohne zwingenden Grund nicht plötzlich abgesetzt werden.
Die Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion (Thyreotoxikose) können durch Bisoprolol verschleiert werden.
Bei Patienten mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) in der persönlichen oder familiären Vorgeschichte sollte die Verordnung von Beta-Rezeptorenblockern (z. B. Bisoprolol 5 -
1 A Pharma) nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.
Bei Bronchialverkrampfung (Asthma bronchiale) oder anderen chronisch obstruktiven Lungenfunktionsstörungen, die mit Symptomen einhergehen können, sollte eine begleitende bronchienerweiternde Therapie erfolgen. Gelegentlich kann eine Zunahme des Atemwegswiderstands bei Patienten mit Asthma auftreten und eine Dosiserhöhung des -Sympathomimetikums erforderlich machen.
Kinder
Bisoprolol 5 -1 A Pharma sollte von Kindern nicht eingenommen werden, da hierfür bisher keine Therapieerfahrungen vorliegen.
Ältere Menschen
Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei herzinsuffizienten Patienten über 80 Jahren liegen noch keine ausreichenden Therapieerfahrungen vor.
Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung von Bisoprolol 5 - 1 A Pharma kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung von Bisoprolol 5 - 1 A Pharma als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker.
Schwangerschaft
Bisoprolol 5 – 1 A Pharma sollte während der Schwangerschaft nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abschätzung durch den Arzt eingesetzt werden.
Im Allgemeinen vermindern Betablocker die Durchblutung der Plazenta und können die Entwicklung des Ungeborenen beeinflussen. Dies kann zu Wachstumsstörungen, intrauterinem Tod, Fehlgeburt oder frühzeitigen Wehen führen. Nebenwirkungen (verminderter Blutzucker, verlangsamter Puls) können sowohl beim Feten als auch beim Neugeborenen auftreten. Die Durchblutung von Plazenta und Gebärmutter sowie das Wachstum des Ungeborenen müssen kontrolliert werden und gegebenenfalls Therapiealternativen erwogen werden.
Das Neugeborene muss nach der Entbindung sorgfältig überwacht werden. Symptome der Verminderung des Blutzuckers und des verlangsamten Pulses sind im Allgemeinen innerhalb der ersten 3 Lebenstage zu erwarten.
Stillzeit
Ob Bisoprolol in die Muttermilch übergeht, ist nicht bekannt. Vom Stillen während der Einnahme von Bisoprolol 5 – 1 A Pharma wird daher abgeraten.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit zeigte Bisoprolol in einer Studie keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit der Patienten. Trotzdem kann durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen auf das Arzneimittel das Reaktionsvermögen soweit verändert sein, dass die ähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Bisoprolol 5 - 1 A Pharma
Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Bisoprolol 5 - 1 A Pharma daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
Hinweis für Diabetiker: 1 Filmtablette enthält weniger als 0,01 BE.

Wie wird es angewendet?

Wie ist Bisoprolol 5 - 1 A Pharma einzunehmen?
Nehmen Sie Bisoprolol 5 - 1 A Pharma immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Grundsätzlich sollte die Behandlung mit niedrigen Dosen einschleichend begonnen und langsam gesteigert werden. In jedem Fall sollte die Dosierung individuell, vor allem nach der Pulsfrequenz und dem Behandlungserfolg, festgelegt werden.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
Bluthochdruck (essentielle Hypertonie)
Soweit nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis einmal täglich 1 Filmtablette Bisoprolol 5 - 1 A Pharma (entsprechend 5 mg Bisoprololhemifumarat).
Bei einem diastolischen Blutdruck bis zu 105 mmHg kann die Behandlung mit einmal täglich Filmtablette Bisoprolol 5 - 1 A Pharma (entsprechend 2,5 mg Bisoprololhemifumarat) ausreichend sein.
Bei nicht ausreichender Wirkung kann die Dosis auf einmal täglich 2 Filmtabletten Bisoprolol 5 - 1 A Pharma (entsprechend 10 mg Bisoprololhemifumarat) erhöht werden. Eine weitere Dosiserhöhung ist nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt.
Die höchste empfohlene Dosis beträgt einmal täglich 20 mg.
Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen (Angina pectoris bei koronarer Herzkrankheit)
Soweit nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis einmal täglich 1 Filmtablette Bisoprolol 5 - 1 A Pharma (entsprechend 5 mg Bisoprololhemifumarat).
Bei nicht ausreichender Wirkung kann die Dosis auf einmal täglich 2 Filmtabletten Bisoprolol 5 - 1 A Pharma (entsprechend 10 mg Bisoprololhemifumarat) erhöht werden. Eine weitere Dosiserhöhung ist nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt.
Die höchste empfohlene Dosis beträgt einmal täglich 20 mg.
Dosierung bei Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen
Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen leichterer oder mittlerer Ausprägung ist eine Dosisanpassung im Allgemeinen nicht erforderlich. Bei Patienten mit fortgeschrittener Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 20 ml/min) und bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung sollte eine Tagesdosis von 10 mg Bisoprololhemifumarat nicht überschritten werden.
Ältere Patienten
Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung notwendig.
Kinder
Bisoprolol 5 – 1 A Pharma sollte nicht von Kindern eingenommen werden, da die Sicherheit und die Wirksamkeit nicht untersucht worden ist.
Stabile chronische Herzinsuffizienz
Sie sollten eine stabile chronische Herzinsuffizienz ohne akute Verschlechterung (Dekompensation) während der letzten 6 Wochen aufweisen.
Sie sollten bereits eine Therapie mit einem ACE-Hemmer in optimaler Dosierung (oder bei ACE-Hemmer-Unverträglichkeit einem anderen gefäßerweiternden Arzneimittel (Vasodilatator)), einem harntreibenden Arzneimittel (Diuretikum) sowie gegebenenfalls mit einem Digitalispräparat erhalten. Diese Basismedikation sollte während der letzten 2 Wochen weitgehend unverändert geblieben sein, bevor die Behandlung mit Bisoprolol 5 – 1 A Pharma begonnen wird.
Die Behandlung mit Bisoprolol muss mit einer langsamen schrittweisen Dosissteigerung eingeleitet werden. Der behandelnde Arzt sollte über Erfahrungen in der Therapie der chronischen Herzinsuffizienz verfügen.
Bisoprolol 5 – 1 A Pharma ist nicht für die Anfangsbehandlung der Herzleistungsschwäche vorgesehen. Hierfür stehen niedrigere Dosisstärken zur Verfügung.
Folgende Dosis wird empfohlen:
1,25 mg einmal täglich für 1 Woche (für diese Dosierung stehen andere Dosisstärken zur Verfügung).
Wenn diese Dosis gut vertragen wird, Steigerung auf 2,5 mg (entsprechend Tablette Bisoprolol 5 – 1 A Pharma) einmal täglich für 1 Woche.
Wenn diese Dosis gut vertragen wird, Steigerung auf 3,75 mg einmal täglich für 1 Woche (für diese Dosierung stehen andere Dosisstärken zur Verfügung).
Wenn diese Dosis gut vertragen wird, Steigerung auf 5 mg (entsprechend 1 Tablette Bisoprolol 5 – 1 A Pharma) einmal täglich für 4 Wochen.
Wenn diese Dosis gut vertragen wird, Steigerung auf 7,5 mg (entsprechend 1 Tabletten Bisoprolol 5 – 1 A Pharma) einmal täglich für 4 Wochen (für diese Dosierung stehen auch andere Dosisstärken zur Verfügung).
Wenn diese Dosis gut vertragen wird, Steigerung auf 10 mg (entsprechend 2 Tabletten Bisoprolol 5 – 1 A Pharma) einmal täglich als Erhaltungsdosis.
Die maximal empfohlene Dosis von 10 mg Bisoprolol pro Tag wird frühestens nach einer Dosissteigerung über 12 Wochen erreicht und sollte nicht überschritten werden.
Bei Beginn der Behandlung mit 1,25 mg Bisoprolol sollten die Patienten 4 Stunden lang überwacht werden (Blutdruck, Herzfrequenz, Erregungsleitungsstörungen sowie Anzeichen einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz).
Das Auftreten von Nebenwirkungen (z.B. mit Symptomen einhergehende Verlangsamung der Herzschlagfolge oder Blutdruckabfall oder Symptome einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz) kann dazu führen, dass nicht alle Patienten mit der höchsten empfohlenen Dosierung behandelt werden können. Falls erforderlich, kann die Betablocker-Dosierung auch schrittweise wieder reduziert bzw. die Behandlung (s. u.) unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden.
Bei einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz oder Unverträglichkeit während der schrittweisen Dosissteigerung wird dem behandelnden Arzt empfohlen, zunächst Bisoprolol zu reduzieren oder gegebenenfalls bei zwingenden Gründen sofort abzusetzen.
Die Behandlung einer stabilen chronischen Herzinsuffizienz ist in der Regel eine Langzeittherapie. Die Dosierung darf ohne Anweisung Ihres Arztes nicht geändert werden.
Dosierung bei Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen
Die Dosissteigerung bei herzinsuffizienten Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sollte mit besonderer Vorsicht erfolgen, da hier keine entsprechenden Untersuchungen vorliegen.
Ältere Patienten
Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.
Art der Anwendung
Die Filmtabletten sind möglichst morgens nüchtern oder zum Frühstück unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einzunehmen.
Anwendungshinweis
Zur Teilung legt man die Filmtablette mit der Bruchkerbe nach oben auf eine feste Unterlage. Durch leichten Druck mit dem Daumen teilt man die Filmtablette.
Dauer der Anwendung
Die Dauer der Anwendung ist zeitlich nicht begrenzt. Sie richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung. Über die Dauer der Behandlung entscheidet der behandelnde Arzt.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Bisoprolol 5 - 1 A Pharma zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Bisoprolol 5 - 1 A Pharma eingenommen haben als Sie sollten
Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Bisoprolol 5 - 1 A Pharma benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Überdosierung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.
Die häufigsten Zeichen einer Überdosierung mit Bisoprolol 5 – 1 A Pharma sind verlangsamte Herzschlagfolge (Bradykardie), starker Blutdruckabfall, Bronchialverkrampfung (Bronchospasmus), akute Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) sowie Unterzuckerung (Hypoglykämie).
Bei Überdosierung sollte die Behandlung mit Bisoprolol 5 - 1 A Pharma nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt abgebrochen werden.
Wenn Sie die Einnahme von Bisoprolol 5 - 1 A Pharma vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern führen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. wie vom Arzt verordnet, fort.
Wenn Sie die Einnahme von Bisoprolol 5 - 1 A Pharma abbrechen
Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Bisoprolol 5 - 1 A Pharma nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgesprochen zu haben.
Die Behandlung mit Bisoprolol 5 - 1 A Pharma sollte - insbesondere bei Patienten mit Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen (koronare Herzkrankheit: Angina pectoris) - nicht abrupt beendet werden, da ein abruptes Absetzen zu einer akuten Verschlechterung des Zustandes des Patienten führen kann. Die Dosis sollte schrittweise reduziert werden (z.B. Halbierung der Dosis im Wochenabstand).
Die Behandlung einer stabilen chronischen Herzleistungsschwäche ist eine Langzeittherapie. Die Dosierung darf ohne Anweisung Ihres Arztes nicht geändert werden. Auch eine Unerbrechung oder vorzeitige Beendigung der Behandlung mit Bisoprolol 5 – 1 A Pharma sollte nicht ohne Anweisung des Arztes erfolgen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Bisoprolol 5 - 1 A Pharma mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Kombinationen, die kontraindiziert sind:
Floctafenin: -Blocker können die kompensatorischen kardiovaskulären Reaktionen, bei einer ggf. durch Floctafenin ausgelösten Hypotonie oder Schock, verhindern.
Sultoprid: Bisoprolol sollte nicht gleichzeitig mit Sultoprid angewendet werden, weil ein erhöhtes Risiko von ventrikulären Arrhythmien besteht.
Die gleichzeitige Einnahme mit folgenden Arzneimitteln wird nicht empfohlen:
Klasse-I-Antiarrhythmika (z. B. Chinidin, Disopyramid, Lidocain, Phenytoin, Flecainid, Propafenon) können die Erregungsleitung von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern verlängern sowie die Kontraktionskraft des Herzmuskels (strenge klinische und EKG-Überwachung ist erforderlich) herabsetzen.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Bisoprolol und Calciumantagonisten (blutdrucksenkende Arzneimittel wie Verapamil, Diltiazem) wurde eine verstärkte Blutdrucksenkung, verzögerte Erregungsleitung von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern sowie eine Herabsetzung der Kontraktionskraft des Herzmuskels beobachtet.
Insbesondere die intravenöse Applikation von Calciumantagonisten vom Verapamil-Typ kann zu einer ausgeprägten Hypotonie und AV-Blockierungen führen.
Zentral wirksame blutdrucksenkende Arzneimittel, wie Clonidin und andere (z. B. Methyldopa, Moxonidin, Rilmenidin) können bei gleichzeitiger Anwendung zu einer Verlangsamung der Herzschlagfolge, einer Verringerung des Herzauswurfvolumens und zu einer Gefäßerweiterung führen. Außerdem kann es nach Absetzen von Clonidin zu einem überschießenden Blutdruckanstieg kommen.
Die gleichzeitige Einnahme von Bisoprolol 5 – 1 A Pharma mit folgenden Arzneimitteln darf nur unter bestimmten Bedingungen und mit besonderer Vorsicht erfolgen:
Bei gleichzeitiger Anwendung von Bisoprolol 5 - 1 A Pharma mit Calciumantagonisten vom Dihydropyridin-Typ (blutdrucksenkende Arzneimittel wie Nifedipin) kann eine verstärkte Blutdrucksenkung sowie bei Patienten mit Herzmuskelschwäche eine weitere Herabsetzung der Kontraktionskraft des Herzmuskels auftreten.
Klasse-III-Antiarrhythmika (z. B. Amiodaron) können die Erregungsleitung von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern verlängern.
Parasympathomimetika können die Überleitungszeit von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern verlängern und das Risiko einer verlangsamten Herzschlagfolge erhöhen.
Die äußerliche Anwendung von Beta-Rezeptorenblockern (z. B. in Augentropfen bei Glaukombehandlung) kann die Wirkung von Bisoprolol 5 – 1 A Pharma verstärken.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Bisoprolol 5 - 1 A Pharma und Insulin oder anderen blutzuckersenkenden Arzneimitteln (orale Antidiabetika) kann deren Wirkung sowohl verstärkt bzw. verlängert als auch abgeschwächt werden. Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers (Hypoglykämie) - insbesondere schneller Puls (Tachykardie) und Zittern der Hände (Tremor) - können verschleiert oder abgemildert sein.
Die gleichzeitige Anwendung von Bisoprolol 5 - 1 A Pharma und Narkosemitteln (Narkotika) kann eine verstärkte Blutdrucksenkung zur Folge haben. Gegenregulationsmechanismen, z.B. Anstieg der Herzfrequenz (Reflextachykardie), können beeinträchtigt sein. Eine Fortsetzung der Betablockade reduziert das Risiko für Rhythmusstörungen während Narkoseeinleitung und Intubation. Der Narkosearzt sollte über die Behandlung mit Bisoprolol 5 - 1 A Pharma informiert werden.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Bisoprolol 5 - 1 A Pharma und herzwirksamen Glykosiden (Digitalis) kann es zu einer stärkeren Verlangsamung des Herzschlages und der Überleitung im Herzen kommen.
Bestimmte schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel (Nicht-steroidale Antiphlogistika, z.B. Acetylsalicylsäure) können den blutdrucksenkenden Effekt von Bisoprolol 5 – 1 A Pharma abschwächen.
Bei gleichzeitiger Gabe von Bisoprolol 5 – 1 A Pharma und Sympathomimetika (wie z.B. Dobutamin, Orciprenalin, Adrenalin, Noradrenalin) kann eine Wirkungsabschwächung beider Substanzen auftreten.
Die blutdrucksenkende Wirkung von Bisoprolol 5 - 1 A Pharma kann durch andere blutdrucksenkende Arzneimittel, Barbiturate, Phenothiazine und trizyklische Antidepressiva verstärkt werden.
Die gleichzeitige Einnahme mit folgenden Arzneimitteln darf nur unter bestimmten Bedingungen und mit besonderer Vorsicht erfolgen, da eine Wirkungsabschwächung auftritt:
Die gleichzeitige Einnahme von Mefloquin begünstigt eine Verlangsamung des Herzschlages.
Die gleichzeitige Einnahme mit Monoaminoxidase-Hemmern (außer MAO-B-Hemmern) kann zu einer Beeinflussung des Blutdrucks (Blutdrucksenkung, aber auch überschießender Blutdruckanstieg) führen.
Die gleichzeitige Einnahme von Ergotaminderivaten (z. B. in ergotaminhaltigen Migränetherapeutika) und Bisoprolol 5 – 1 A Pharma kann zu einer Verstärkung peripherer Durchblutungsstörungen führen.
Bei gleichzeitiger Einnahme von Rifampicin und Bisoprolol 5 – 1 A Pharma kann die Halbwertszeit von Bisoprolol geringfügig verkürzt werden. Eine Dosisanpassung ist im Allgemeinen nicht erforderlich.
Bei Einnahme von Bisoprolol 5 - 1 A Pharma zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Die blutdrucksenkende Wirkung von Bisoprolol 5 - 1 A Pharma kann durch Alkohol verstärkt werden.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Bisoprolol 5 - 1 A Pharma Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zu Grunde gelegt:
Sehr häufig mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Mögliche Nebenwirkungen
Psychiatrische Erkrankungen
Gelegentlich: Depressionen, Schlafstörungen
Selten: Albträume, Halluzinationen
Erkrankungen des Nervensystems
Häufig: Schwindelgefühl*, Kopfschmerz*
Selten: Ohnmacht
Augenerkrankungen
Selten: verminderter Tränenfluss (beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten)
Sehr selten: Bindehautentzündung (Konjunktivitis)
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
Selten: Hörstörungen
Herz- und Kreislauferkrankungen
Sehr häufig: Bradykardie (bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz)
Häufig: Verschlechterung einer bereits bestehenden Herzinsuffizienz (bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz)
Gelegentlich: AV-Erregungsleitungsstörungen, Verstärkung einer bereits bestehenden Herzinsuffizienz (bei Patienten mit Hypertonie oder Angina pectoris), verlangsamter Herzschlag (bei Patienten mit Hypertonie oder Angina pectoris)
Gefäßerkrankungen
Häufig: Kältegefühl oder Taubheit in den Extremitäten, Hypotonie vor allem bei Patienten mit Herzinsuffizienz
Gelegentlich: Orthostatische Hypotonie
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraumes und Mediastinums
Gelegentlich: Bronchialverkrampfungen bei Patienten mit Bronchialasthma oder die
Atemwege verengenden Erkrankungen in der Krankengeschichte
Selten: allergischer Schnupfen
Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
Häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung
Leber- und Gallenerkrankungen
Selten: Leberentzündung (Hepatitis)
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (Jucken, Flush – anfallsartige Hautrötungen besonders im Gesicht, Ausschlag)
Sehr selten: Haarausfall. Betablocker können eine Schuppenflechte auslösen, verschlechtern oder zu schuppenflechteähnlichen Ausschlägen führen.
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Gelegentlich: Muskelschwäche, Muskelkrämpfe
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
Selten: Potenzstörungen
Allgemeine Erkrankungen
Häufig: Erschöpfungszustand (bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz), Müdigkeit*
Gelegentlich: Erschöpfungszustand (bei Patienten mit Hypertonie oder Angina pectoris)
Untersuchungen
Selten: Erhöhung bestimmter Blutfettwerte (Triglyceride), erhöhte Leberenzymwerte (GOT und GPT)
* Diese Erscheinungen treten insbesondere zu Beginn der Behandlung auf. Sie sind im Allgemeinen leichterer Art und verschwinden meist innerhalb von 1 bis 2 Wochen nach Behandlungsbeginn.
Über eventuell erforderliche Gegenmaßnahmen lassen Sie bitte Ihren Arzt entscheiden.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel, für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis und dem Umkarton nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Aufbewahrungsbedingungen
ür dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Zusätzliche Informationen

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Bisoprolol 5 - 1 A Pharma®
Wirkstoff: Bisoprololhemifumarat 5 mg pro Filmtablette
Liebe Patientin, lieber Patient!
Bitte lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben Symptome haben wie Sie.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Bisoprolol 5 - 1 A Pharma ist ein herzspezifischer Beta-Rezeptorenblocker.


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