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«Clotri-Denk 1% Creme»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Clotri-Denk 1 % Creme ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut und Schleimhaut, verursacht durch Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und andere, wie Malassezia furfur, sowie Hautinfektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Diese können vorkommen z. B. in Form von:
Mykosen der üße (Fußpilz), zwischen Zehen und Fingern, am Nagelfalz (Paronychien) auch in Verbindung mit Nagelmykosen; Hauterkrankungen, die mit Clotrimazol-empfindlichen Erregern zusätzlich infiziert sind (Superinfektion). Mykosen der Haut und Hautfalten, oberflächige Candidosen, Pityriasis versicolor (Kleienpilzflechte), Infektionen mit Corynebacterium minutissimum (Erythrasma), seborrhoischer Dermatitis nur bei mikrobieller Mitbeteiligung o. a. Erreger.
Infektionen der Schamlippen und angrenzender Bereiche, verursacht durch Hefepilze (Candida-Vulvitis); Entzündungen von Eichel und Vorhaut des Mannes durch Hefepilze (Candida-Balanitis).
Clotrimazol, der Wirkstoff in Clotri-Denk 1 % Creme dringt in die befallenen Hautschichten ein und greift dort den Pilz an. Die Folge: der Pilz stirbt ab oder wird in seinem Wachstum gehemmt.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Clotri-Denk 1 % Creme darf nicht angewendet werden,
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Clotrimazol oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
Bei Anwendung von Clotri-Denk 1 % Creme mit anderen Arzneimitteln
sind bislang keine Wechselwirkungen bekannt geworden.
Schwangerschaft
Wenn Sie Clotri-Denk 1 % Creme anwenden, wie in der „Dosierungsanleitung" beschrieben oder von Ihrem Arzt oder Apotheker empfohlen, wird der Wirkstoff Clotrimazol nur in sehr geringer Menge in den Körper aufgenommen; mit einer systemischen Wirkung (Wirkung auf andere Organe) ist deshalb nicht zu rechnen. Aus Gründen der Vorsicht darf Clotrimazol in der Schwangerschaft bei der Anwendung in der Scheide nur nach entsprechender Nutzen-/ Risikoabschätzung durch den behandelnden Arzt angewendet werden.
Stillzeit
Wegen der geringen Resorption bei Anwendung auf der Haut oder Schleimhaut ist mit dem Stillen für den Säugling vermutlich kein Risiko verbunden. Während der Stillzeit sollte Clotri-Denk 1 % Creme nicht direkt an der milchgebenden Brust angewendet werden.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Clotri-Denk 1 % Creme
Cetylstearylalkohol kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
Hinweis:
Bei gleichzeitiger Anwendung von Clotri-Denk 1 % Creme und Latexprodukten (z. B. Kondome, Diaphragmen) kann es wegen der enthaltenen Hilfsstoffe (insbesondere Stearate) zur Verminderung der Funktionsfähigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Sicherheit dieser Produkte kommen.

Wie wird es angewendet?

Wie ist Clotri-Denk 1 % Creme anzuwenden ?
Wenden Sie Clotri-Denk 1 % Creme immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, Clotri-Denk 1 % Creme mal täglich auf die erkrankten Hautstellen dünn auftragen und einreiben. Meist genügt ein ca. cm langer Salbenstrang für eine etwa handtellergroße Fläche.
Vor jeder Anwendung von Clotri-Denk 1 % Creme sollten Sie die befallenen Hautstellen waschen, damit die lockeren Hautschuppen entfernt werden. Danach sollten Sie die Haut gründlich abtrocknen.
Bei Infektion der Schamlippen (Candida-Vulvitis) und angrenzender Bereiche der Frau die Creme mal täglich auf die entsprechenden Hautbezirke (äußere Geschlechtsteile bis zum After) anwenden.
Die Creme empfiehlt sich auch zur gleichzeitigen Behandlung einer Entzündung von Eichel und Vorhaut (Candida-Balanitis) des Partners durch Hefepilze.
Dauer der Anwendung
Die Behandlungsdauer ist unter anderem abhängig vom Ausmaß und Ort der Erkrankung. Um eine vollständige Ausheilung zu erreichen, sollte die Behandlung nicht nach dem Abklingen der Beschwerden abgebrochen, sondern bis zu einer Therapiedauer von mindestens 4 Wochen konsequent fortgeführt werden. Pityriasis versicolor heilt im Allgemeinen in Wochen und Erythrasma in Wochen ab. Bei Fußpilz sollte - um Rückfällen vorzubeugen - trotz rascher subjektiver Besserung ca. 2 Wochen über das Verschwinden aller Krankheitszeichen hinaus weiterbehandelt werden.
Candida-Vulvitis und Candida-Balanitis heilen in Wochen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Clotri-Denk 1 % Creme zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Clotri-Denk 1 % Creme angewendet haben, als Sie sollten
Folgen der Anwendung zu großer Mengen von Clotri-Denk 1 % Creme sind nicht bekannt; es liegen keine Berichte hierzu vor.
Wenn Sie die Anwendung von Clotri-Denk 1 % Creme vergessen haben
Wenden Sie beim nächsten Mal nicht eine größere Menge Clotri-Denk 1 % Creme an, sondern setzen Sie die Behandlung wie empfohlen fort.
Wenn Sie die Anwendung von Clotri-Denk 1 % Creme abbrechen
Um eine vollständige Ausheilung der Pilzinfektion zu erreichen und einem Rückfall vorzubeugen, sollten Sie möglichst nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt die Behandlung vorzeitig beenden oder unterbrechen. Wenn Sie dies dennoch tun, ist eine Wiederkehr der Beschwerden zu befürchten, da Ihre Pilzerkrankung wahrscheinlich noch nicht richtig ausgeheilt ist. Die Behandlung sollten Sie auch nicht nach dem Abklingen der Beschwerden abbrechen, sondern konsequent fortführen (wie unter „Wie ist Clotri-Denk 1 % Creme anzuwenden ?" empfohlen).

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Clotri-Denk 1 % Creme Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
Selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, oder unbekannt

Mögliche Nebenwirkungen:
Haut
Gelegentlich:
Vorübergehende irritative Hautreaktionen, wie z. B. Brennen, Stechen, Rötung.
Überempfindlichkeitsreaktionen
Bei Überempfindlichkeit gegen Cetylstearylalkohol können allergische Reaktionen an der Haut bzw. Schleimhaut auftreten.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Wie ist Clotri-Denk 1 % Creme aufzubewahren ?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Tube und der Faltschachtel nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Aufbewahrungsbedingungen
ür dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch
Nach Anbruch der Tube ist Clotri-Denk 1 % Creme noch 12 Monate haltbar.

Zusätzliche Informationen

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Clotri-Denk 1 % Creme
Wirkstoff: Clotrimazol
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist ohne ärztliche Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Clotri-Denk 1 % Creme jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
Wenn sich Ihr Krankheitsbild verschlimmert oder nach ca. 2 Wochen keine Besserung eintritt, müssen Sie einen Arzt aufsuchen.
Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Diese Packungsbeilage beinhaltet:
Was können Sie zusätzlich tun?
Wechseln Sie täglich Handtücher, Wäsche und Strümpfe, die mit der erkrankten Hautstelle in Berührung kommen. Schon diese einfache Maßnahme unterstützt die Ausheilung und verhindert eine Übertragung auf andere Körperstellen und Personen.


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