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«Foradil® P Kapseln mit Pulver zur Inhalation»

Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Formoterol wird zur Behandlung von Asthma bronchiale und anderen Erkrankungen, die mit einer Verengung der Atemwege einhergehen, verwendet.Durch Stimulation einer bestimmten Bindungsstelle (Beta-2-Rezeptor) an den Bronchien, wird die Bronchialmuskulatur entkrampft. Zusätzlich kommt es zum erleichterten Abtransport von zähem Schleim, und der Atemantrieb wird angeregt.Formoterol wird inhaliert, kann aber wegen des langsamen Wirkungseintritts nur vorbeugend eingesetzt werden. Damit der Wirkstoff besser in die tiefen Atemwege gelangt, kann eine Inhalationshilfe (Spacer) eingesetzt werden.Formoterol wir eingesetzt zur Vorbeugung von Asthmaanfällen, bei allergischem Asthma und Anstrengungsasthma. Zur Langzeitbehandlung anderer Erkrankungen, die mit einer Einengung der Atemwege einhergehen wie z.B. COPD. Bei Asthmapatienten muss gleichzeitig eine entzündungshemmende Therapie mit inhalativem Kortison durchgeführt werden.Weiterlesen:Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

  • Asthma bronchiale
  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

Packungsgrößen

  • 50 Kps. + 1 Inhalator
  • 100 Kps. + 2 Inhalatoren
  • 200 Kps. + 4 Inhalatoren

Warnhinweise!

  • Das Präparat ist nicht zur Behandlung von akuten Asthma-Anfällen geeignet! Es ist für den Patienten gefährlich, die Dosis des Medikaments selbstständig zu erhöhen. Bei akuter, sich rasch verschlechternder Atemnot ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

  • Bekannte Überempfindlichkeit gegen einen Inhaltsstoff
  • Frischer Herzinfarkt (Myokardinfarkt) und andere schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. schwere Herzrhythmusstörungen, hypertroph obstruktive Kardiomyopathie)
  • Kinder unter sechs Jahren
  • Schwere Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose)
  • Schwere Leber- und Nierenerkrankungen
  • Tumor, der das Hormon Adrenalin und/oder Noradrenalin produziert (Phäochromozytom)
  • Zuckerkrankheit mit stark schwankenden Blutzuckerwerten (instabiler Diabetes mellitus)

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich.

Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Kopfschmerzen (Selten)
  • Muskelkrämpfe (Selten)
  • Unruhe (Selten)
  • Zittern (Selten)
  • Herzklopfen (Selten)
  • Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautreaktionen, z.B. Rötung, Juckreiz, Ausschlag, Quaddelbildung (Selten)

Wechselwirkungen

Bei gleichzeitiger Einnahme von einigen Medikamenten (z. B. Medikamente gegen Depressionen, ähnlich wie Formoterol wirkende Medikamente, bestimmte Herzmedikamente wie Betablocker) können die Wirkungen und Nebenwirkungen von Formoterol oder des anderen Medikamentes verstärkt oder abgeschwächt werden.


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