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«LAMOTRIG-ISIS 25 mg Tabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

LAMOTRIG-ISIS gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antiepileptika bezeichnet werden. Es wird bei zwei Krankheitsbildern angewendet: Epilepsie und bipolare Störung.
Bei der Behandlung der Epilepsie wirkt LAMOTRIG-ISIS durch Hemmung der Signale im Gehirn, die die epileptischen Anfälle auslösen.
Bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 13 Jahren kann LAMOTRIG-ISIS allein oder zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie angewendet werden. LAMOTRIG-ISIS kann zusammen mit anderen Arzneimitteln auch zur Behandlung von Anfällen angewendet werden, die bei dem so genannten Lennox-Gastaut-Syndrom auftreten.
Bei Kindern zwischen 2 und 12 Jahren kann LAMOTRIG-ISIS bei den genannten Krankheitsbildern zusammen mit anderen Arzneimitteln angewendet werden. Zur Behandlung einer bestimmten Form der Epilepsie, den so genannten typischen Absencen, kann es allein angewendet werden.
Bei der bipolaren Störung ist LAMOTRIG-ISIS ebenfalls wirksam.
Menschen mit einer bipolaren Störung (gelegentlich auch als manisch-depressive Erkrankung bezeichnet) leiden unter extremen Stimmungsschwankungen, bei denen sich Phasen der Manie (Erregung oder Euphorie) mit Phasen der Depression (tiefe Traurigkeit oder Hoffnungslosigkeit) abwechseln. Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann LAMOTRIG-ISIS allein oder gemeinsam mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, um die bei der bipolaren Störung auftretenden depressiven Phasen zu verhindern. Wie LAMOTRIG-ISIS dabei im Gehirn wirkt, ist noch nicht bekannt.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

LAMOTRIG-ISIS darf nicht eingenommen werden,
wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Lamotrigin oder einen der sonstigen Bestandteile von LAMOTRIG-ISIS sind (siehe Abschnitt 6).
Falls dies auf Sie zutrifft, dann:
Informieren Sie Ihren Arzt und nehmen Sie LAMOTRIG-ISIS nicht ein.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von LAMOTRIG-ISIS ist erforderlich
Bevor Sie LAMOTRIG-ISIS einnehmen, muss Ihr Arzt wissen
ob Sie Nierenprobleme haben,
ob Sie jemals nach der Einnahme von Lamotrigin oder anderen Medikamenten gegen bipolare Störung oder gegen Epilepsie einen Hautausschlag hatten,
ob Sie bereits ein Arzneimittel einnehmen, das Lamotrigin enthält.
Falls irgendetwas davon auf Sie zutrifft, dann:
Informieren Sie Ihren Arzt, der möglicherweise entscheidet, die Dosis zu verringern oder dass LAMOTRIG-ISIS nicht für Sie geeignet ist.
Achten Sie auf wichtige Symptome. Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, nachdem Sie mit der Einnahme von LAMOTRIG-ISIS begonnen haben, nehmen Sie umgehend die Hilfe eines Arztes in Anspruch:
ungewöhnliche Hautreaktionen, wie Rörung oder Hautausschlag,
eine Entzündung von Mund oder Augen,
erhöhte Körpertemperatur (Fieber), grippeähnliche Symptome oder Benommenheit ,
Schwellungen im Gesicht oder geschwollene Drüsen in Hals, Achselhöhlen oder Leistengegend,
unerwartete Blutungen oder blaue Flecken oder Blaufärbung der Finger,
eine Halsentzündung oder häufigere Infektionen (z. B. Erkältungen) als üblich.
Diese Beschwerden treten mit größerer Wahrscheinlichkeit während der ersten Behandlungsmonate
mit LAMOTRIG-ISIS auf und insbesondere dann, wenn Sie die Behandlung mit einer zu hohen Dosis
beginnen, Ihre Dosis zu schnell erhöht wird oder Sie LAMOTRIG-ISIS zusammen mit einem anderen
Medikament namens Valproat (Valproinsäure) einnehmen. Kinder sind von diesen Beschwerden
häufiger betroffen als Erwachsene.
Wenn die oben genannten Beschwerden nicht behandelt werden, können sie sich zu ernsthaften
Problemen entwickeln, wie zu Organversagen oder zu einer sehr schweren Hauterkrankung. Falls Sie
daher irgendwelche Beschwerden dieser Art bemerken:
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Er wird möglicherweise entscheiden, Leber-, Nieren- oder Blutuntersuchungen durchzuführen, und eventuell anordnen, die Einnahme von LAMOTRIG-ISIS zu beenden.
Gedanken daran, sich selbst zu schädigen oder Gedanken an Selbsttötung
Antiepileptika werden angewendet, um mehrere Krankheitsbilder zu behandeln, einschließlich Epilepsie und bipolare Störung. Bei Patienten mit einer bipolaren Störung können mitunter Gedanken aufkommen, sich selbst zu schädigen oder Selbsttötung zu begehen. Falls Sie eine bipolare Störung haben, werden Sie möglicherweise eher solche Gedanken haben:
wenn Sie erstmals mit der Behandlung beginnen
wenn Sie bereits früher daran gedacht haben, sich selbst zu schädigen oder Selbsttötung zu begehen
wenn Sie unter 25 Jahre alt sind.
Falls Sie entsprechende beunruhigende Gedanken oder Erfahrungen haben oder merken, dass Sie sich während der Behandlung mit LAMOTRIG-ISIS schlechter fühlen oder dass neue Beschwerden auftreten:
Gehen Sie so schnell wie möglich zum Arzt oder suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf.
Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie LAMOTRIG-ISIS behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
Wenn Sie LAMOTRIG-ISIS zur Behandlung der Epilepsie einnehmen
Die Anfälle im Rahmen einiger Formen der Epilepsie können sich gelegentlich verstärken oder häufiger auftreten, während Sie LAMOTRIG-ISIS einnehmen. Bei einigen Patienten können schwere epileptische Anfälle auftreten, die zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen können. Falls während der Einnahme von LAMOTRIG-ISIS Ihre Anfälle häufiger auftreten oder es bei Ihnen zu einem schweren Anfall kommt:
Suchen Sie so schnell wie möglich einen Arzt auf.
LAMOTRIG-ISIS darf bei Patienten unter 18 Jahren nicht zur Behandlung einer bipolaren Störung angewendet werden. Arzneimittel zur Behandlung einer Depression oder anderer psychischer Probleme erhöhen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren das Risiko von Selbsttötungsgedanken und -verhalten.
Schwangerschaft und Stillzeit
ür Babys, deren Mütter während der Schwangerschaft LAMOTRIG-ISIS einnahmen, kann ein erhöhtes Risiko für Geburtsfehler bestehen. Zu diesen Geburtsfehlern zählen Lippen- oder Gaumenspalten. Falls Sie planen, schwanger zu werden, oder schwanger sind, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise empfehlen, zusätzlich Folsäure einzunehmen.
Eine Schwangerschaft kann auch die Wirksamkeit von LAMOTRIG-ISIS beeinflussen, so dass eventuell Blutuntersuchungen durchgeführt werden müssen und die Dosierung von LAMOTRIG-ISIS eventuell angepasst wird.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind, schwanger sein könnten oder planen, schwanger zu werden. Sie sollten die Behandlung nicht abbrechen, ohne mit Ihrem Arzt darüber gesprochen zu haben. Dies ist insbesondere wichtig, wenn Sie Epilepsie haben.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder vorhaben zu stillen. Der Wirkstoff von LAMOTRIG-ISIS tritt in die Muttermilch über und kann möglicherweise Ihr Baby beeinträchtigen. Ihr Arzt wird mit Ihnen über Risiken und Nutzen des Stillens während der Einnahme von LAMOTRIG-ISIS sprechen und Ihr Baby von Zeit zu Zeit untersuchen, falls Sie sich entscheiden zu stillen.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
LAMOTRIG-ISIS kann Schwindel und Doppeltsehen verursachen.
Setzen Sie sich erst an das Steuer eines Fahrzeugs und bedienen Sie Maschinen, wenn Sie sich sicher sind, dass Sie davon nicht betroffen sind.
Wenn Sie Epilepsie haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Verkehrstüchtigkeit und die ähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von LAMOTRIG-ISIS
LAMOTRIG-ISIS enthält geringe Mengen eines Zuckers, der so genannten Lactose. Wenn Sie eine Unverträglichkeit gegen Lactose (Lactoseintoleranz) oder anderen Zuckerarten haben,
teilen Sie sich dies Ihrem Arzt mit, und nehmen Sie LAMOTRIG-ISIS nicht ein.

Wie wird es angewendet?

WIE IST LAMOTRIG-ISIS EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie LAMOTRIG-ISIS immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Wie viel LAMOTRIG-ISIS müssen Sie einnehmen?
Es kann einige Zeit dauern, die für Sie richtige Dosis zu finden. Sie ist davon abhängig:
wie alt Sie sind.
ob Sie LAMOTRIG-ISIS zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen.
ob Sie Nieren- oder Leberprobleme haben.
Ihr Arzt wird Ihnen zu Beginn eine niedrige Dosis verordnen und diese über einige Wochen schrittweise erhöhen, bis die für Sie wirksame Dosis erreicht ist. Nehmen Sie niemals mehr LAMOTRIG-ISIS ein, als Ihr Arzt Ihnen verordnet hat.
Die übliche wirksame Dosis für Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahren liegt zwischen 100 mg und 400 mg pro Tag.
ür Kinder von 2 bis 12 Jahren hängt die wirksame Dosis vom jeweiligen Körpergewicht des Kindes ab – üblicherweise liegt sie zwischen 1 mg und 15 mg pro Kilogramm Körpergewicht des Kindes und Tag und beträgt maximal 400 mg pro Tag.
Wie müssen Sie Ihre Dosis LAMOTRIG-ISIS einnehmen?
Nehmen Sie Ihre Dosis LAMOTRIG-ISIS je nach Anweisung des Arztes entweder einmal oder zweimal täglich ein. LAMOTRIG-ISIS kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise auch dazu raten, eine gleichzeitige Einnahme von anderen Arzneimitteln zu beginnen oder zu beenden. Das hängt davon ab, welche Krankheit bei Ihnen behandelt wird und wie Sie auf die Behandlung ansprechen.
Nehmen Sie Ihre Tabletten als Ganze oder als halbe Tabletten ein. Zerkauen oder zerkleinern Sie sie nicht.
Nehmen Sie immer die volle Dosis ein, die Ihnen Ihr Arzt verordnet hat.
Wenn Sie eine größere Menge von LAMOTRIG-ISIS eingenommen haben, als Sie sollten
Wenden Sie sich umgehend an einen Arzt oder Apotheker. Falls möglich, zeigen Sie die LAMOTRIG-ISIS-Packung vor.
Bei Patienten, die zu große Mengen an LAMOTRIG-ISIS eingenommen hatten, traten einige der folgenden Beschwerden auf:
rasche, unkontrollierbare Augenbewegungen (Nystagmus),
unbeholfene Bewegungen und fehlende Abstimmung der Bewegungsabläufe (Koordinationsstörungen), die das Gleichgewicht beeinträchtigen (Ataxie),
Bewusstseinsverlust oder Koma.
Wenn Sie die Einnahme von LAMOTRIG-ISIS vergessen haben
Nehmen Sie keine zusätzlichen Tabletten oder die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie eine Einnahme von LAMOTRIG-ISIS ausgelassen haben haben
Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wie Sie die Behandlung mit LAMOTRIG-ISIS wieder beginnen und fortsetzen sollen. Es ist wichtig, dass Sie dies befolgen.
Brechen Sie die Einnahme von LAMOTRIG-ISIS nicht ohne ärztlichen Rat ab
Nehmen Sie LAMOTRIG-ISIS so lange ein, wie es Ihr Arzt Ihnen empfiehlt. Brechen Sie die Einnahme von LAMOTRIG-ISIS nicht ab, es sei denn, Ihr Arzt rät es Ihnen.
Wenn Sie LAMOTRIG-ISIS wegen Epilepsie einnehmen
Um die Einnahme von LAMOTRIG-ISIS zu beenden, ist es wichtig, dass die Dosis über etwa 2 Wochen schrittweise verringert wird. Wenn Sie die Einnahme von LAMOTRIG-ISIS plötzlich beenden, kann Ihre Epilepsie erneut auftreten oder sich verschlimmern.
Wenn Sie LAMOTRIG-ISIS wegen einer bipolaren Störung einnehmen
Es kann einige Zeit dauern, bis LAMOTRIG-ISIS seine Wirkung entfaltet, so dass Sie sich wahrscheinlich nicht sofort besser fühlen. Wenn Sie die Einnahme von LAMOTRIG-ISIS beenden, muss Ihre Dosis nicht schrittweise verringert werden. Dennoch sollten Sie erst mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Sie die Einnahme von LAMOTRIG-ISIS beenden möchten.
Wenn sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von LAMOTRIG-ISIS mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben oder mit der Einnahme/Anwendung neuer Arzneimittel beginnen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel oder pflanzliche Arzneimittel handelt.
Wenn Sie bestimmte Arzneimittel einnehmen, muss Ihr Arzt möglicherweise Ihre LAMOTRIG-ISIS-Dosis überprüfen. Zu diesen Arzneimitteln zählen:
Oxcarbazepin, Felbamat, Gabapentin, Levetiracetam, Pregabalin, Topiramat oder Zonisamid zur Behandlung der Epilepsie,
Lithium zur Behandlung psychischer Probleme,
Bupropion zur Behandlung psychischer Probleme oder zur Raucherentwöhnung.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Medikamente einnehmen.
Einige Arzneimittel und LAMOTRIG-ISIS können sich bei gleichzeitiger Gabe gegenseitig beeinflussen oder die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass bei Patienten Nebenwirkungen auftreten. Hierzu zählen:
Valproat zur Behandlung von Epilepsie und psychischen Problemen,
Carbamazepin zur Behandlung von Epilepsie und psychischen Problemen,
Phenytoin, Primidon oder Phenobarbital zur Behandlung der Epilepsie,
Olanzapin zur Behandlung psychischer Probleme,
Risperidon zur Behandlung von psychischen Problemen,
Rifampicin, ein Antibiotikum,
Arzneimittel zur Behandlung einer Infektion mit dem Humanen-Immunodefizienz-Virus (HIV) (eine Kombination aus Lopinavir und Ritonavir oder aus Atazanavir und Ritonavir),
hormonelle Empfängnisverhütungsmittel, z. B. die 'Pille' (siehe weiter unten).
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Medikamente einnehmen, die Einnahme beginnen oder beenden.
Hormonelle Empfängnisverhütungsmittel (wie z. B. die 'Pille') können die Wirkungsweise von LAMOTRIG-ISIS beeinflussen.
Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise empfehlen, ein besonderes hormonelles Empfängnisverhütungsmittel oder eine andere Empfängnisverhütungsmethode anzuwenden, wie z. B. Kondome, ein Pessar oder eine Spirale. Wenn Sie ein hormonelles Empfängnisverhütungsmittel wie die 'Pille' anwenden, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise Blut abnehmen, um den Blutspiegel von LAMOTRIG-ISIS zu kontrollieren. Falls Sie ein hormonelles Empfängnisverhütungsmittel anwenden oder vorhaben, mit der Anwendung zu beginnen:
Sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt über die für Sie geeignete Methode zur Empfängnisverhütung.
Umgekehrt kann LAMOTRIG-ISIS auch die Wirkungsweise hormoneller Empfängnisverhütungsmittel beeinflussen, die Abnahme ihrer Wirksamkeit ist aber unwahrscheinlich. Falls Sie ein hormonelles Empfängnisverhütungsmittel anwenden und irgendwelche Veränderungen ihrer Regelblutung, wie Zwischen- oder Schmierblutungen, bemerken:
Informieren Sie Ihren Arzt, da diese Zeichen dafür sein können, dass LAMOTRIG-ISIS die Wirkungsweise Ihres Empfängnisverhütungsmittels beeinträchtigt.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann LAMOTRIG-ISIS Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Allergische Reaktionen oder potenziell schwerwiegende Hautreaktionen: Nehmen Sie umgehend die Hilfe eines Arztes in Anspruch.
Bei einer kleinen Anzahl von Patienten, die LAMOTRIG-ISIS einnehmen, kommt es zu allergischen Reaktionen oder potenziell schwerwiegenden Hautreaktionen, die sich zu ernsten, sogar lebensbedrohlichen Problemen entwickeln können, wenn sie nicht behandelt werden.
Zu den Symptomen dieser Reaktionen zählen:
Hautausschläge oder Rötung,
eine Entzündung von Mund oder Augen,
erhöhte Körpertemperatur (Fieber), grippeähnliche Symptome oder Benommenheit,
Schwellungen im Gesicht oder geschwollene Drüsen in Hals, Achselhöhlen oder Leistengegend,
unerwartete Blutungen oder blaue Flecken oder Blaufärbung der Finger,
eine Halsentzündung oder häufigere Infektionen (z. B. Erkältungen) als üblich.
In vielen ällen sind diese Beschwerden Zeichen weniger schwerwiegender Nebenwirkungen. Aber Ihnen muss bewusst sein, dass sie möglicherweise auch schwerwiegend verlaufen können. Wenn Sie daher irgendwelche dieser Beschwerden bei sich bemerken:
Suchen Sie schnellstmöglich einen Arzt auf. Er wird möglicherweise entscheiden, Leber-, Nieren- oder Blutuntersuchungen durchzuführen, und eventuell anordnen, die Einnahme von LAMOTRIG-ISIS zu beenden.
Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 Behandelter von 10):
Kopfschmerzen,
Schwindelgefühl,
Schläfrigkeit oder Benommenheit,
unbeholfene Bewegungen und fehlende Abstimmung der Bewegungsabläufe (Koordinationsstörungen/Ataxie),
Doppeltsehen oder Verschwommensehen,
Übelkeit (Nausea) oder Erbrechen (Vomitus),
Hautausschlag.
Häufige Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 100):
Aggressivität oder Reizbarkeit,
rasche, unkontrollierbare Augenbewegungen (Nystagmus),
Schütteln oder Zittern (Tremor),
Schlafstörungen,
Durchfall,
Mundtrockenheit,
Müdigkeit,
Schmerzen in Rücken, Gelenken oder anderswo.
Seltene Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 10.000):
juckende Augen mit Schleimabsonderung und verkrusteten Augenlidern (Bindehautentzündung),
eine seltene Hauterkrankung mit starker Blasenbildung und Blutungen an Lippen, Augen, Mund, Nase und im Genitalbereich (Stevens-Johnson-Syndrom).
Sehr seltene Nebenwirkungen (weniger als 1 Behandelter von 10.000):
Halluzinationen ('Sehen' oder 'Hören' von Dingen, die nicht wirklich da sind),
Verwirrtheit oder Ruhelosigkeit,
'wackliger' oder unsicherer Gang beim Umherlaufen,
unkontrollierbare Körperbewegungen (Tics), unkontrollierbare Muskelkrämpfe, die Augen, Kopf und Rumpf betreffen (Choreoathetose), oder andere ungewöhnliche Körperbewegungen wie Ruckeln, Schütteln oder Steifigkeit ,
eine schwere Hautreaktion, die mit schmerzender Hautrötung beginnt, sich zu großen Blasen und anschließender Hautabschälung entwickelt (toxische epidermale Nekrolyse),
Zunahme der Anfälle bei Patienten, die bereits eine Epilepsie haben,
Veränderungen der Leberfunktion, die durch Blutuntersuchungen festgestellt werden, oder Leberversagen
Veränderungen des Blutbildes – einschließlich verminderte Anzahl an roten Blutkörperchen (Anämie), verminderte Anzahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie, Neutropenie, Agranulozytose), verminderte Anzahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie), verminderte Anzahl all dieser Blutzellen (Panzytopenie) und eine als aplastische Anämie bezeichnete Erkrankung des Knochenmarks,
eine schwerwiegende Blutgerinnungsstörung, die unerwartete Blutungen und blaue Flecken hervorrufen kann (disseminierte intravaskuläre Gerinnung),
erhöhte Körpertemperatur (Fieber),
Schwellungen im Gesicht (Ödeme) oder geschwollene Drüsen in Hals, Achselhöhlen oder Leistengegend (Lymphadenopathie),
Verschlimmerung der Beschwerden einer bereits bestehenden Parkinson-Krankheit.
Wenn Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis und der äußeren Umhüllung nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
ür dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Zusätzliche Informationen

GI-/11
Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
LAMOTRIG-ISIS 25 mg Tabletten
Wirkstoff: Lamotrigin
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen.
Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Die Packungsbeilage beinhaltet


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