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«Larylin Husten-Löser Lutschpastille»

Larylin Husten-Löser Lutschpastille
Larylin Husten-Löser Lutschpastille
Larylin Husten-Löser Lutschpastille


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen ist ein Präparat zur Schleimlösung bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim (Expektorans)
Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen werden angewendet bei akuten und chronischen Erkrankungen der Bronchien und der Lunge mit zähem Schleim.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was müssen Sie vor der Einnahme von Larylin® Husten-löser LUTSCHPastillen beachten?
Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen dürfen nicht eingenommen (gelutscht) werden:
o bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Ambroxolhydrochlorid, dem Wirkstoff von Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen, oder einen der sonstigen Bestandteile.
o bei Patienten mit Bronchialasthma oder anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen. Die Anwendung von Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen kann zu Atemnot führen oder einen Asthmaanfall auslösen.
o von Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren (Gefahr eines Kehlkopfkrampfes).
Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen sind auf Grund des hohen Wirkstoffgehaltes nicht geeignet für Kinder unter 6 Jahren. Hierfür stehen Arzneimittel in Form von Saft/Sirup mit geringerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen ist erforderlich
Sehr selten ist über das Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom in zeitlichem Zusammenhang mit der Anwendung von Ambroxol berichtet worden. Bei Neuauftreten von Haut- und Schleimhautveränderungen sollte daher unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt und die Anwendung von Ambroxol beendet werden.
Bei einigen seltenen Erkrankungen der Bronchien, die mit übermäßiger Sekretansammlung einhergehen (z.B. malignes Ziliensyndrom), sollten Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen wegen eines möglichen Sekretstaus nur mit besonderer Vorsicht, d.h. unter ärztlicher Kontrolle, angewendet werden.
Patienten mit eingeschränkter Nieren- und Leberfunktion
Wenn Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion oder an einer schweren Lebererkrankung leiden, dürfen Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen nur mit besonderer Vorsicht (d.h. in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis) angewendet werden.
Bei einer schweren Niereninsuffizienz muss mit einer Anhäufung der in der Leber gebildeten Abbauprodukte von Ambroxol gerechnet werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Da bisher keine ausreichenden Erfahrungen am Menschen vorliegen, sollten Sie Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen während der Schwangerschaft nur auf Anordnung Ihres Arztes einnehmen/anwenden und nur nachdem dieser eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vorgenommen hat.
Der Wirkstoff aus Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen geht beim Tier in die Muttermilch über. Da bisher keine ausreichenden Erfahrungen am Menschen vorliegen, sollten Sie Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen in der Stillzeit nur auf Anordnung Ihres Arztes einnehmen/anwenden.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es sind keine Besonderheiten zu beachten.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen
Dieses Arzneimittel enthält Sorbitol. Bitte nehmen Sie Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
Hinweis für Diabetiker:
Eine Lutschtablette Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen enthält 2,9 g Sorbitol entsprechend 0,24 Broteinheiten (BE). Sorbitol kann eine leicht abführende Wirkung haben.

Wie wird es angewendet?

Wie sind Larylin® Husten-löser LUTSCHPastillen einzunehmen?
Nehmen Sie Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen sonst nicht richtig wirken können!
Kinder von 6 - 12 Jahren
In der Regel werden -mal täglich je 1 Lutschtablette Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen (entsprechend -mal 15 mg Ambroxolhydrochlorid) eingenommen (gelutscht).
Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren
In der Regel werden während der ersten Tage 3-mal täglich je 2 Lutschtabletten Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen (entsprechend 3-mal 30 mg Ambroxolhydrochlorid) eingenommen (gelutscht), danach werden 2-mal täglich je 2 Lutschtabletten Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen (entsprechend 2-mal 30 mg Ambroxolhydrochlorid) eingenommen (gelutscht).
Art und Gesamtdauer der Anwendung
Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen langsam im Mund zergehen lassen.
Die schleimlösende Wirkung von Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen wird durch Flüssigkeitszufuhr unterstützt. Aus diesem Grund ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gerade während der Therapie erforderlich.
Nehmen Sie Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen ohne ärztlichen Rat nicht länger als Tage ein.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen eingenommen haben als Sie sollten
Schwerwiegende Vergiftungserscheinungen sind bei Überdosierung von Ambroxol, dem Wirkstoff von Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen, nicht beobachtet worden. Über kurzzeitige Unruhe und Durchfall ist berichtet worden.
Bei versehentlicher oder beabsichtigter extremer Überdosierung können vermehrte Speichelsekretion, Würgereiz, Erbrechen und Blutdruckabfall auftreten.
Setzen Sie sich mit einem Arzt in Verbindung. Akutmaßnahmen, wie Auslösen von Erbrechen und Magenspülung, sind nicht generell angezeigt und nur bei extremer Überdosierung zu erwägen. Empfohlen wird eine Behandlung entsprechend den auftretenden Zeichen der Überdosierung.
Wenn Sie die Einnahme von Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen vergessen haben
Wenn Sie einmal vergessen haben, Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen einzunehmen (zu lutschen) oder zu wenig eingenommen haben, setzen Sie bitte beim nächsten Mal die Einnahme von Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.
Wenn Sie die Einnahme von Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen abbrechen:
Bitte brechen Sie die Behandlung mit Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Ihre Krankheit könnte sich hierdurch verschlechtern.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Ambroxol/Antitussiva
Bei kombinierter Anwendung von Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen und hustenstillenden Mitteln (Antitussiva) kann aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen, so dass die Indikation zu dieser Kombinationsbehandlung besonders sorgfältig gestellt werden sollte.
Bei Einnahme von Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Es sind keine Besonderheiten zu beachten.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig:weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich:weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
Selten:weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
Sehr selten:weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

Generalisierte Störungen:
gelegentlich Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Gesichtsödem, Atemnot, Juckreiz), Fieber
sehr selten: schwere allergische (anaphylaktische) Reaktionen bis hin zum Schock
Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt:
gelegentlich Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen
Wirkung auf die Haut:
sehr selten: schwere Hautreaktionen wie Epidermale Nekrolyse und Steven-Johnson-Syndrom
Gegenmaßnahmen
Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion dürfen Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen nicht nochmals eingenommen werden.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Wie sind Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen aufzubewahren?
Weitere Informationen.
Wie sind Larylin® Husten-Löser LUTSCHpastillen aufzubewahren?
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit und Licht zu schützen.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Behältnis angegebenen Verfallsdatum (Verwendbar bis:) nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Aufbewahrungsbedingungen :
Nicht über 25 °C lagern.

Zusätzliche Informationen

Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben
Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen, 15 mg Lutschtablette
Wirkstoff: Ambroxolhydrochlorid
Zur Anwendung bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Larylin® Husten-Löser Lutschpastillen jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
• Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
• Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
• Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
• Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.


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