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«Lösnesium»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Lösnesium® ist ein Mineralstoff-Präparat mit dem Wirkstoff Magnesium.
Lösnesium® wird angewendet bei nachgewiesenem Magnesiummangel, wenn dieser die Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Lösnesium® darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Magnesium oder
einen der sonstigen Bestandteile von Lösnesium® sind.
- wenn bei Ihnen eine Störung der Nierenfunktion vorliegt
oder bei zu langsamem Herzschlag (Bradykardie) infolge von
Erregungsleitungsstörungen des Herzens (AV-Block höheren
Grades).
Es sollte auch überprüft werden, ob sich aus der Lage des Elektrolythaushaltes, wie z.B. Magnesiumüberschuss (Hypermagnesiämie) oder Kaliumüberschuss (Hyperkaliämie), eine Gegenanzeige ergibt.
Weitere Gegenanzeigen für die Anwendung von Lösnesium® sind:
- Myasthenia gravis (eine seltene Muskelerkrankung),
- starker Wasserverlust,
- metabolische Alkalose,
- chronische Harnwegsinfekte mit harnstoffspaltenden Bakterien
(Gefahr einer Struvitsteinbildung) und bestimmte
Harnsteinleiden (Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphat-Steine).
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Lösnesium® ist erforderlich
Aufgrund des Gehaltes an Kaliumverbindungen besteht die Gefahr einer Hyperkaliämie (Kaliumüberschuss) mit Magenbeschwerden und Durchfall (Diarrhö).
Kinder
Lösnesium® soll nicht zur Behandlung von Kindern unter 6 Jahren angewendet werden, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/ Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Gegen die Einnahme von Lösnesium® während der Schwangerschaft und in der Stillzeit bestehen keine Bedenken.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Lösnesium®
1 Beutel Lösnesium® enthält 5 mmol (195 mg) Kalium und 10,4 mmol (239 mg) Natrium. Wenn Sie an eingeschränkter Nierenfunktion leiden oder eine Kalium-kontrollierte Diät (Diät mit niedrigem Kaliumgehalt) bzw. eine Natrium-kontrollierte (kochsalzarme)Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen.
Lösnesium® enthält Zuckeraustauschstoffe, die nicht auf Broteinheiten angerechnet werden müssen. Lösnesium® ist deshalb für Diabetiker geeignet.

Wie wird es angewendet?

WIE IST Lösnesium® EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Lösnesium® immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Die Dosierung von Lösnesium® ist abhängig vom Grad des Magnesiummangels.
Die mittlere empfohlene Dosis für Erwachsene und Jugendliche beträgt mmol Magnesium-Ionen täglich, entsprechend 1- bis 2-mal täglich 1 Beutel Brausegranulat.
Kinder ab 6 Jahre erhalten 1-mal täglich 7 bis 15 mmol Magnesium-Ionen, entsprechend -1 Beutel Brausegranulat.
Bei schweren Magnesiummangelzuständen können höhere Dosen unter ärztlicher Kontrolle und Überwachung des Elektrolythaushaltes angezeigt sein.
Art der Anwendung
Lösen Sie bitte den Inhalt eines Beutels in einem halben Glas Trinkwasser auf und trinken Sie den Inhalt des Glases vollständig aus.
Dauer der Anwendung
Die Dauer der Behandlung ist von der Ausprägung des zugrundeliegenden Magnesiummangels abhängig. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie lange Sie Lösnesium® einnehmen sollen. Die Dauer und Dosierung einer längerfristigen Magnesiumzufuhr müssen ärztlich überwacht werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Lösnesium® zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Lösnesium® eingenommen haben, als Sie sollten
Bei Überdosierung kann es zu Stuhlerweichung bis zum Durchfall kommen. Therapeutische Maßnahmen sind hier im Allgemeinen nicht erforderlich.
Wenn Sie die Einnahme von Lösnesium® vergessen haben
Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht mehr Beutel Brausegranulat, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.
Wenn Sie die Einnahme von Lösnesium® abbrechen
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie - z. B. aufgrund des Auftretens von Nebenwirkungen - eigenmächtig die Behandlung mit Lösnesium® unterbrechen oder vorzeitig beenden.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Lösnesium® mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Aufnahme und damit auch die Wirksamkeit von Eisenpräparaten, Natriumfluorid oder bestimmten Antibiotika (Tetracycline) kann durch Lösnesium® vermindert werden.
Deshalb sollte die Einnahme dieser Arzneimittel 3 bis 4 Stunden vor oder nach der Einnahme von Lösnesium® erfolgen.
Die gleichzeitige Einnahme von aluminiumhaltigen Präparaten (z.B. Mittel gegen Magenübersäuerung) und Lösnesium® führt zu einer unerwünschten Steigerung der Aufnahme von Aluminium aus dem Darm.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Lösnesium® Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von
100 Behandelten
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als
1 von 1.000 Behandelten
Selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von
10.000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren
Daten nicht abschätzbar

Mögliche Nebenwirkungen
Häufig tritt Stuhlerweichung auf. Diese unerwünschte Wirkung ist von der zugeführten Magnesiummenge abhängig und bildet sich nach Verringerung der Dosis spontan zurück.
Bei hochdosierter und länger andauernder Einnahme von Lösnesium® kann es zu Müdigkeitserscheinungen kommen. In diesem Fall sollte Ihr Arzt anhand von klinischen und chemischen Untersuchungsmethoden entscheiden, ob eine weitere Behandlung mit Lösnesium® noch angezeigt ist.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Beutel nach „verwendbar bis:“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Aufbewahrungsbedingungen:
ür dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Zusätzliche Informationen

Mibe + Logo
Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Lösnesium®
Brausegranulat
Wirkstoff: 365 mg Magnesium
Zur Anwendung bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Lösnesium® jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
• Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
• Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
• Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
• Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Diese Packungsbeilage beinhaltet:
Wozu brauchen wir Magnesium?
Der Mineralstoff Magnesium ist in unserem Körper an über 300 Stoffwechselvorgängen beteiligt, d.h. die Funktion unserer Körperzellen und damit vieler Organe wird durch Magnesium entscheidend mitbestimmt.
So spielt Magnesium eine wichtige Rolle bei der Weiterleitung von Nervenimpulsen zu den Muskeln und damit bei der Arbeit der Muskeln, auch des Herzmuskels.
Was kann man gegen Magnesiummangel tun?
Grundsätzlich ist eine ausgewogene Ernährung der beste Schutz gegen Magnesiummangel. Bestimmte Nahrungsmittel enthalten besonders viel Magnesium, z. B. Weizenkleie, Kakao, Schokolade, Nüsse, brauner Reis, bestimmte Brotsorten, Grünkohl und Kartoffelerzeugnisse; ihr Verzehr ist in Situationen hohen Bedarfs sicher vorrangig zu empfehlen.
Ist jedoch ein Magnesiummangel aufgetreten, der Störungen der Muskeltätigkeit bewirkt, lässt sich dieser durch die konzentrierte vermehrte Zufuhr von Magnesium in Form von Arzneimitteln ausgleichen.
Lösnesium = lösliches Magnesium
Lösnesium ist ein modernes, wasserlösliches Brausegranulat. Durch das Auflösungsprinzip steht das Magnesium dem Körper bereits freigesetzt zur Verfügung.
Lösnesium schmeckt angenehm erfrischend, ist hochdosiert und wird gut vom Körper aufgenommen.
Damit erfüllt Lösnesium wichtige Voraussetzungen für den Behandlungserfolg.
mibe GmbH Arzneimittel


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