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«Meprodil»

Meprodil
Meprodil
Meprodil


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Meprodil enthält den Wirkstoff Meprobamat und wird von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin bei Angst- und Spannungszuständen verschrieben. Aufgrund der beruhigenden Wirkung kommt es auch zu einem entkrampfenden Effekt der Körpermuskulatur.

Meprodil wird bei den verschiedensten Erkrankungen eingesetzt, die mit Angst- und Spannungszuständen einhergehen.

Meprodil darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin und nur bei Erwachsenen angewendet werden.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff und Abkömmlingen sowie bei bestimmten Lebererkrankungen dürfen Sie Meprodil nicht einnehmen.


Wenn Sie Meprodil einnehmen, sollten Sie insbesondere auf die Einnahme von Alkohol und anderen Arzneimittel, die eine beruhigende Wirkung haben, wie z.B. Schlafmittel, andere Beruhigungsmittel, verzichten.

Wenn Sie an schweren Leber- und Nierenfunktionsstörungen sowie an Epilepsie leiden, sollten Sie dies Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin unaufgefordert mitteilen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin entscheidet dann, ob Sie das Arzneimittel einnehmen dürfen, und wenn ja, mit welcher Dosierung.

Meprodil kann bei längerer Einnahmedauer zu Abhängigkeit und bei abruptem Absetzen des Arzneimittels zu Entzugssymptomen führen.

Informieren Sie deshalb Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie diesbezüglich früher mit anderen Arzneimitteln oder Drogen Probleme gehabt haben, denn dann sind Sie besonders gefährdet.

Meprodil kann die Wirkung verschiedener Arzneimittel abschwächen. Wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, inkl. die «Pille» als Empfängnisverhütung, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.

Dieses Arzneimittel beeinträchtigt die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit. Dieses Problem wird im Zusammenwirken mit Alkohol noch verstärkt.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!


Meprodil darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden, ausser wenn der Arzt bzw. die Ärztin es trotzdem für unerlässlich hält und ausdrücklich verschreibt.

Wie wird es angewendet?

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin legt die für Sie geeignete Dosierung fest. Halten Sie sich dabei stets an die Einnahmevorschriften Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin. Die folgende Dosierung ist nur als Richtlinie zu betrachten:

Erwachsene

3–4× täglich 1 Tablette.

Auf keinen Fall dürfen pro Tag mehr als 6 Tabletten eingenommen werden.

Die Wirksamkeit und Sicherheit von Meprobamat bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sind nicht erwiesen. Meprodil sollte in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Häufig wurden Müdigkeit, Benommenheit, Störungen der Bewegungskoordination, Kopfweh, Schwindel, Schwäche, Missempfindungen z.B. Kribbeln oder schmerzhaft brennendes Gefühl, Schwierigkeiten für die Umstellung von Fern- auf Nahsehen (Akkommodationsstörung), Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, tiefer Blutdruck, Muskelschwäche, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall beobachtet.

Gelegentlich kam es zu unerwarteten Reaktionen des zentralen Nervensystems wie Euphorie.

Blutbildveränderungen, verwaschene Sprache und Gelbsucht wurden selten beobachtet.

Weitere sehr seltene Nebenwirkungen sind Mundtrockenheit und Sehstörungen (unter Langzeitanwendung).

Sie müssen Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren, wenn bei Ihnen welche der oben genannten Nebenwirkungen auftreten.

Gelegentlich treten allergische Reaktionen der Haut (wie z.B. Hautjucken, Nesselsucht, sowie leichte bis schwere entzündliche Hautreaktionen), selten Überempfindlichkeitsreaktionen mit peripheren Ödemen (Wasseransammlungen unter der Haut), Fieber und Bronchospasmus (Krampf der Bronchialmuskeln) auf. Sollten solche Reaktionen vorkommen ist das Arzneimittel abzusetzen und sofort der Arzt bzw. die Ärztin aufzusuchen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Zusätzliche Informationen

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Packungen mit 20 und 100


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