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«Quetados 25 mg - Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Quetados gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Antipsychotika.

Quetados wird angewendet zur Behandlung von:

  • Schizophrenie Symptome sind:
  • Halluzinationen (Trugwahrnehmungen), zum Beispiel das Hören von Stimmen, die nicht da sind
  • befremdende und ängstigende Gedanken
  • Verhaltensänderungen
  • Gefühl der Einsamkeit und Verwirrung
  • manischen Episoden Symptome sind:
  • Hochstimmung oder starkes Glücksgefühl
  • geringeres Schlafbedürfnis als üblich
  • vermehrte Gesprächigkeit in Verbindung mit Gedanken- oder Ideenrasen
  • stärkere Reizbarkeit als üblich
  • depressiven Episoden in Verbindung mit einer sogenannten bipolaren Störung Symptome sind:
  • Niedergeschlagenheit oder Traurigkeit
  • Schuldgefühle
  • Energielosigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Schlaflosigkeit

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Quetados darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Quetiapin oder einen der in Abschnitt 6 „Weitere Informationen“ aufgeführten sonstigen Bestandteile von Quetados sind.
  • wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:
  • Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion mit Wirkstoffen, die auf „-navir“ enden.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen mit Wirkstoffen, die auf „-azol“ enden, zum Beispiel Ketoconazol.
  • Erythromycin und Clarithromycin: Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen.
  • Nefazodon: Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Quetados ist erforderlich

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn

  • Sie Durchblutungsstörungen im Herzen oder Gehirn haben oder an anderen Erkrankungen leiden, die einen niedrigen Blutdruck begünstigen.
  • Sie an einer Erkrankung des Herzens und/oder der Blutgefäße leiden (oder in Ihrer Familie Herzprobleme aufgetreten sind), zum Beispiel Herzversagen oder Herzrhythmusstörungen, vor allem eine Abweichung mit der Bezeichnung „verlängertes QT-Intervall“.
  • wenn Sie ein Arzneimittel einnehmen, das möglicherweise auf Ihren Herzschlag Einfluss hat.
  • Sie einen Schlaganfall hatten, vor allem wenn Sie schon älter sind.
  • Sie eine ältere Person mit Demenz (Rückgang der Gehirnfunktion) sind. Wenn dem so ist, sollten Sie Quetados nicht einnehmen, da Quetados zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die bei älteren Menschen mit Demenz das Risiko eines Schlaganfalls und in manchen Fällen auch das Sterberisiko erhöhen können.
  • die Spiegel der weißen Blutkörperchen bei Ihnen schon einmal zu niedrig waren, unabhängig davon, ob dies durch andere Arzneimittel verursacht wurde oder nicht.
  • Sie jemals an Krampfanfällen gelitten haben.
  • Sie an Diabetes mellitus leiden, zu hohen Blutzuckerspiegeln neigen oder ein hohes Diabetes mellitus Risiko tragen. In diesem Fall wird der Arzt wahrscheinlich während der Behandlung mit Quetados Ihren Blutzuckerspiegel überwachen.
  • Ihre Cholesterin- und sogenannten Triglyceridspiegel im Blut erhöht sind. Dabei handelt es sich um bestimmte Fette.
  • Sie an einer Leberfunktionsstörung leiden. Siehe Abschnitt 3, „Wie ist Quetados einzunehmen?”
  • Sie oder jemand aus Ihrer Familie in der Vergangenheit Blutgerinnsel hatten, da Arzneimittel wie dieses mit der Bildung von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht wurden.

Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn

  • Sie während der Behandlung mit diesem Arzneimittel unwillkürliche Bewegungen bemerken oder abnorme Bewegungen feststellen, insbesondere von Zunge, Mund und Gesicht. In diesem Fall kann Ihr Arzt die Dosis vermindern oder die Behandlung beenden.
  • es bei Ihnen zu Fieber, beschleunigter Atmung, starkem Schwitzen, Bewusstseinsveränderungen oder Muskelsteife kommt. Siehe Abschnitt 4, erster Absatz „malignes neuroleptisches Syndrom“.
  • Sie sich sehr schläfrig fühlen.

Gedanken sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung der Depression
Wenn Sie an Depressionen leiden, kann es manchmal zu Gedanken, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzten, kommen. Dies kann verstärkt auftreten, wenn Sie mit einer Antidepressiva – Behandlung beginnen, da diese Medikamente erst nach einer gewissen Zeit wirken. Normalerweise wird die Wirkung der Therapie erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch länger.
Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln, wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko von suizidalen Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die jünger als 25 Jahre alt sind und eine Therapie mit Antidepressiva erhalten, gezeigt.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt an Selbstverletzung oder Suizid denken, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf. Es könnte für Sie hilfreich sein einem Angehörigen oder engen Freund zu erzählen, dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Vertrauensperson, diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie könnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mitzuteilen, ob sie denkt, dass sich ihre Depression verschlechtert hat oder ob sie über Änderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

Bei Einnahme von Quetiapin mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Insbesondere die folgenden Arzneimittel können Quetados beeinflussen oder von Quetados beeinflusst werden:

  • Arzneimittel, die nicht zusammen mit Quetados eingenommen werden dürfen – siehe Abschnitt 2, „Quetados darf nicht eingenommen werden“:
  • Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion mit Wirkstoffen, die auf „-navir“ enden.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen mit Wirkstoffen, die auf „-azol“ enden, zum Beispiel Ketoconazol.
  • Erythromycin und Clarithromycin: Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen.
  • Nefazodon: ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen.
  • Arzneimittel, die die Quetiapin-Spiegel im Blut senken und dessen Wirkung beeinträchtigen, wie:
  • Carbamazepin und Phenytoin: Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie und anderen Erkrankungen. Ihr Arzt kann in Erwägung ziehen, Ihnen ein anderes Mittel gegen Epilepsie zu verordnen oder die Dosis von Quetados anzupassen.
  • Thioridazin: ein Arzneimittel zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen.
  • Arzneimittel mit Wirkung auf das zentrale Nervensystem.
  • Arzneimittel, die bestimmte Herzerkrankungen verursachen können, wie:
  • andere Antipsychotika zur Behandlung von psychischen Störungen.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (Klasse IA oder III).
  • Antibiotika: zur Behandlung von bakteriellen Infektionen.
  • Arzneimittel gegen Malaria.
  • Arzneimittel, die Störungen des Elektrolythaushalts herbeiführen können, wie: Hydrochlorothiazid oder ähnliche Arzneimittel, die die Harnausscheidung erhöhen.
  • Arzneimittel mit Einfluss auf Leberenzyme, wie:
  • Rifampicin: Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose und bestimmter anderer Infektionen.
  • Barbiturate: Arzneimittel zur Behandlung von Schlaflosigkeit.

Bei Einnahme von Quetados zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Quetados kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Trinken Sie während der Behandlung mit Quetados keinen Alkohol, da es durch die Kombination beider Wirkungen zu Benommenheit kommen kann.
Trinken Sie keinen Grapefruitsaft, solange Sie Quetados einnehmen. Dies könnte die Wirkung von Quetados beeinflussen.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Schwangerschaft Wenn Sie schwanger sind, nehmen Sie Quetados nur dann ein, wenn Ihr Arzt es Ihnen verordnet hat. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein.
  • Stillzeit Sie sollten Quetados nicht einnehmen, wenn Sie stillen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Sie dürfen erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein Fahrzeug steuern oder Maschinen bedienen.
Dies hängt davon ab, wie sich die Behandlung auf Sie auswirkt, da Quetados Ihre Aufmerksamkeit beeinträchtigen kann.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Quetados Quetados enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Quetados erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Quetados immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Ihr Arzt teilt Ihnen mit, wie viele Quetados Tabletten Sie einnehmen sollen und wie lange die Behandlung dauert.

Für Dosen, die sich mit diesem Präparat nicht erreichen lassen, stehen Arzneimittel mit höheren Stärken von Quetiapin zur Verfügung.

Die übliche Dosis ist:

Erwachsene

  • Behandlung von Schizophrenie Bitte nehmen Sie die folgenden Tagesdosen ein, verteilt auf zwei getrennte Gaben pro Tag.
  • Tag 1: 50 mg Quetiapin
  • Tag 2: 100 mg Quetiapin
  • Tag 3: 200 mg Quetiapin
  • Tag 4: 300 mg Quetiapin
  • Nach Tag 4: Ihr Arzt wird die Tagesgesamtdosis langsam von 300 mg auf 450 mg Quetiapin steigern. Je nachdem, wie Sie auf das Arzneimittel reagieren und dieses vertragen, liegt die Tagesgesamtdosis bei 150 mg bis 750 mg Quetiapin.
  • Behandlung von manischen Episoden Bitte nehmen Sie die folgenden Tagesdosen ein, verteilt auf zwei getrennte Gaben pro Tag.
  • Tag 1: 100 mg Quetiapin
  • Tag 2: 200 mg Quetiapin
  • Tag 3: 300 mg Quetiapin
  • Tag 4 und die folgenden Tage: 400 mg Quetiapin
  • Ab Tag 6: Ihr Arzt kann die Tagesgesamtdosis langsam auf bis zu höchstens 800 mg Quetiapin steigern. Die tägliche Dosissteigerung sollte mit nicht mehr als 200 mg Quetiapin erfolgen. Je nachdem, wie Sie auf das Arzneimittel reagieren und dieses vertragen, liegt die Tagesgesamtdosis bei 200 mg bis 800 mg Quetiapin.
  • Behandlung von depressiven Episoden Bitte nehmen Sie die folgenden Dosen einmal täglich jeden Abend vor dem Schlafengehen ein.
  • Tag 1: 50 mg Quetiapin
  • Tag 2: 100 mg Quetiapin
  • Tag 3: 200 mg Quetiapin
  • Tag 4 und die folgenden Tage: 300 mg Quetiapin Durchschnittliche Dosis: 300 mg Quetiapin pro Tag

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Quetados soll bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden.

Patienten über 65 Jahren
In dieser Altersgruppe können eine niedrigere Dosis sowie eine langsamere Dosissteigerung ausreichen.

Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion
Anfangsdosis: 25 mg Quetiapin pro Tag.
Diese Dosis wird täglich langsam um 25 mg bis 50 mg Quetiapin gesteigert, bis die optimale Dosis erreicht wurde.

Art der Anwendung
Zum Einnehmen
Die Tabletten sind jeden Tag zur gleichen Tageszeit mit einem Glas Wasser zu schlucken.

Wenn Sie eine größere Menge von Quetados eingenommen haben, als Sie sollten Wenn Sie versehentlich eine größere Menge von Quetados eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt oder ein Krankenhaus. Nehmen Sie die Tabletten, die Packungsbeilage und/oder die Faltschachtel mit, damit der Arzt weiß, was Sie eingenommen haben.
Wenn es zu folgenden Erscheinungen kommt, ist eine sofortige medizinische Versorgung erforderlich: Benommenheit, Sedierung (starke Beruhigung), beschleunigter Herzschlag und niedriger Blutdruck.

Wenn Sie die Einnahme von Quetados vergessen haben
Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie einfach Ihre nächste Dosis zum üblichen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Quetados abbrechen
Beenden Sie die Einnahme von Quetados nur auf Anweisung Ihres Arztes, da andernfalls der Behandlungserfolg gefährdet sein kann.

Wenn Sie die Tabletteneinnahme abrupt beenden, kann es zu Beschwerden wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit kommen. Um derartige Beschwerden zu verhindern, müssen Sie die Dosis in Absprache mit Ihrem Arzt langsam vermindern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Quetados Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Falls es bei Ihnen zu folgenden Problemen kommt, beenden Sie die Einnahme von Quetados bitte sofort. Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf:

  • eine Kombination von Fieber, hartnäckigen Halsschmerzen oder Mundgeschwüren, beschleunigter Atmung, Schwitzen, Muskelsteife und Bewusstseinseintrübung – hierbei handelt es sich um Symptome einer schweren Erkrankung mit der Bezeichnung „malignes neuroleptisches Syndrom“
  • eine schwere allergische Reaktion, die mit Schwierigkeiten beim Atmen, niedrigem Blutdruck, Schwellung im Mund oder Hals, Hautausschlag und Juckreiz einhergeht
  • Symptome eines „Angioödems“ wie Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen, Probleme beim Schlucken und Atmen, Nesselausschlag
  • Krampfanfälle
  • schmerzhafte Dauererektion

Es wurde über die folgenden, nach Häufigkeit geordneten Nebenwirkungen berichtet:

Sehr häufig, betrifft mehr als 1 Behandelten von 10:

  • Schwindel (kann zu Stürzen führen)
  • Schläfrigkeit (kann zu Stürzen führen)
  • Kopfschmerzen
  • Mundtrockenheit Diese Symptome treten üblicherweise bei Behandlungsbeginn auf und klingen im weiteren Behandlungsverlauf langsam wieder ab.
  • Anstieg der Werte von bestimmten Blutfetten, d. h. von Triglyceriden und Gesamtcholesterin (vorwiegend LDL-Cholesterin)
  • Verringerung bestimmter Fettwerte, genannt HDL-Cholesterin, im Blut
  • Absetzsymptome wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit. Diese Symptome treten auf, wenn Sie die Behandlung mit Quetados plötzlich beenden. Eine stufenweise Absetzung über einen Zeitraum von 1 bis 2 Wochen wird empfohlen.
  • Gewichtszunahme

Häufig, betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100:

  • vor allem bei Behandlungsbeginn:
  • beschleunigter Herzschlag
  • Schwächeanfall (kann zu Stürzen führen)
  • Abfallen des Blutdrucks, insbesondere beim Hinsetzen oder Aufstehen nach dem Liegen. Dabei kann es zu Schwindel (welcher zu Stürzen führen kann) und beschleunigtem Herzschlag kommen.
  • Verminderung der Gesamtzahl an weißen Blutkörperchen.

Diese Reaktion führt zu einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber Infektionen und kann nach Beendigung der Behandlung auftreten. Sie ist vorübergehend und von leichter Ausprägung.

  • verstopfte Nase
  • Verdauungsstörungen, Verstopfung
  • Schwächegefühl
  • Schwellung von Armen oder Beinen aufgrund einer Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe
  • Verschwommensehen
  • unübliche Muskelbewegungen; hierzu zählen Schwierigkeiten, mit Muskelbewegungen zu beginnen, Zittern, Unruhegefühl oder Muskelsteife ohne Schmerzen
  • vorübergehende Erhöhung von Leberenzymwerten (ALT und AST) im Blut
  • Anstieg des Blutzuckerspiegels
  • Anstieg eines bestimmten Hormons im Blut, genannt Prolactin Dies kann in seltenen Fällen zu folgendem führen:
  • Männer und Frauen haben eine Brustschwellung und produzieren unerwartet Milch
  • Frauen haben keine oder in unregelmäßigen Abständen ihre Periode
  • abnormale Träume und Alpträume
  • gesteigerter Appetit
  • Verwirrtheitsgefühl
  • Sprech- und Sprachstörungen

Gelegentlich, betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000:

  • Erhöhung bestimmter Blutzellen mit der Bezeichnung eosinophile Granulozyten Dies zeigt an, dass Ihr Immunsystem sehr aktiv ist.
  • Abfall bestimmter Blutzellen mit der Bezeichnung Thrombotyten und Blutplättchen Dies kann zu einer erhöhten Neigung von Blutergüssen und Blutungen führen.
  • allergische Reaktionen
  • Krampfanfälle
  • vorübergehender Anstieg eines Leberenzyms mit der Bezeichnung Gamma-GT im Blut
  • Herzrhythmusstörungen, bekannt als "QT-Verlängerung"
  • unangenehme Empfindungen in den Beinen, sogenanntes „Syndrom der unruhigen Beine“
  • Schwierigkeiten beim Schlucken
  • während oder nach einer langfristigen Behandlung: Bewegungsstörungen einschließlich unkontrollierbarer Bewegungen von Zunge, Mund und Gesicht, bekannt als Spätdyskinesie

Selten, betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000:

  • Gelbsucht
  • langandauernde und schmerzhafte Dauererektion
  • sogenanntes „malignes neuroleptisches Syndrom“, siehe auch den ersten Absatz in diesem Abschnitt
  • Anstieg eines Enzyms, genannt Kreatin-Phosphokinase, im Blut
  • Schwellung der Brust und erwartete Milchproduktion
  • Blutgerinnsel in den Venen, besonders in den Beinen (Symptome sind Schwellung, Schmerzen und Rötung in den Beinen), welche durch die Blutgefäße in die Lunge wandern können und Brustschmerzen bzw. Atemprobleme verursachen können. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich bemerken, suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf.

Sehr selten, betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000:

  • Diabetes mellitus oder Verschlechterung eines bereits bestehenden Diabetes mellitus
  • Hepatitis
  • sogenanntes „Angioödem“, siehe auch den ersten Absatz in diesem Abschnitt
  • schwere Hauterkrankung mit Bläschenbildung, auch im Mund, und Fieber (Stevens-Johnson-Syndrom)
  • schwere allergische Reaktion, siehe auch den ersten Absatz in diesem Abschnitt

Nicht bekannt, Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

  • Verminderung bestimmter Blutzellen mit der Bezeichnung neutrophile Granulozyten Diese gehören zu den weißen Blutzellen, siehe oben unter "Häufig". Diese Reaktion tritt vor allem nach Beendigung der Behandlung auf, ist vorübergehend und von leichter Ausprägung.

Außerdem wurde über Folgendes berichtet:

  • leichte Verminderung der Blutspiegel von bestimmten Schilddrüsenhormonen
  • Herzstillstand, bestimmte Herzrhythmusstörungen, plötzlicher Tod unklarer Ursache Diese Nebenwirkungen traten unter sämtlichen Vertretern der Arzneimittelgruppe der Antipsychotika auf, und nicht speziell unter Quetiapin.

Einige Nebenwirkungen werden nur ersichtlich, wenn Bluttests durchgeführt werden. Dies beinhaltet Veränderung in der Anzahl bestimmter Fette (Triglyceride und Gesamtcholesterin) oder Blutzucker, Veränderungen der Anzahl bestimmter Blutzellen und Anstieg von Hormonen im Blut, genannt Prolactin. Deshalb wird Ihnen Ihr Arzt von Zeit zu Zeit Bluttests verordnen.

Kinder und Jugendliche (10 bis 17 Jahre)
Die gleichen Nebenwirkungen die bei Erwachsenen auftreten, können auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden nur bei Kindern und Jugendlichen beobachtet: Sehr häufig, betrifft mehr als 1 Behandelten von 10:

  • Erhöhung des Blutdrucks

Die folgenden Nebenwirkungen wurden öfters bei Kindern und Jugendlichen beobachtet: Sehr häufig, betrifft mehr als 1 Behandelten von 10:

  • Erhöhung in der Hormonanzahl im Blut, genannt Prolactin. Dies kann in seltenen Fällen dazu führen, dass
  • Buben und Mädchen eine Brustschwellung haben und unerwartet Milch produzieren
  • Mädchen keine oder eine unregelmäßige Periode haben
  • gesteigerter Appetit
  • abnormale Muskelbewegungen, einschließlich Problemen bei Beginn von Muskelbewegungen, Zittern, Unruhegefühl oder Muskelsteifigkeit ohne Schmerzen

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Außenkarton und auf der Blisterpackung / auf dem Etikett der Flasche angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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