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«Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

WAS SIND QUETIAPIN - 1 A PHARMA 50 MG FILMTABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?
Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg gehört zur Arzneimittelgruppe der so genannten Antipsychotika.
Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg wird angewendet zur Behandlung von
• Schizophrenie
Symptome sind:
- Halluzinationen (Trugwahrnehmungen), zum Beispiel das vermeintliche Hören von Stimmen
- befremdende und ängstigende Gedanken
- Verhaltensänderungen
- Gefühl der Einsamkeit und Verwirrung
• manischen Episoden
Symptome sind:
- Hochstimmung oder Euphorie
- geringeres Schlafbedürfnis als üblich
- vermehrte Gesprächigkeit in Verbindung mit Gedanken- oder Ideenrasen
- stärkere Reizbarkeit als üblich
• depressiven Episoden in Verbindung mit einer sogenannten bipolaren Störung
Symptome sind:
- Niedergeschlagenheit oder Traurigkeit
- Schuldgefühle
- Energielosigkeit
- Appetitlosigkeit
- Schlaflosigkeit

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg darf nicht eingenommen werden
• wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Quetiapin oder einen der in Abschnitt 6 „Weitere Informationen“ aufgeführten sonstigen Bestandteile von Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg sind.
• wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:
- Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion mit Wirkstoffen, die auf „-navir“ enden.
- Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen mit Wirkstoffen, die auf „-azol“ enden, zum Beispiel Ketoconazol.
- Erythromycin und Clarithromycin: Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen.
- Nefazodon: Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Quetiapin - 1 A Pharma ist erforderlich
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg Filmtabletten einnehmen, wenn
• Sie Durchblutungsstörungen im Herzen oder Gehirn haben oder an anderen Erkrankungen leiden, die einen niedrigen Blutdruck begünstigen.
• Sie an einer Erkrankung des Herzens und/oder Blutgefäße leiden oder gelitten haben (oder in Ihrer Familie Herzprobleme aufgetreten sind), zum Beispiel Herzinsuffizienz oder Herzrhythmusstörungen, vor allem eine Anomalie mit der Bezeichnung „verlängertes QT-Intervall“.
• Sie Medikamente einnehmen, die Einfluss auf Ihren Herzschlag haben
• Sie einen Schlaganfall hatten, vor allem wenn Sie zur älteren Generation gehören.
• Sie ein älterer Mensch mit Demenz (Gedächtnisstörung) sind. In diesem Fall sollten Sie Quetiapin HEXAL nicht einnehmen, da dieses Arzneimittel zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die bei älteren Menschen mit Demenz das Risiko eines Schlaganfalls und in manchen ällen auch das Sterberisiko erhöhen können.
• die Spiegel der weißen Blutkörperchen bei Ihnen schon einmal zu niedrig waren, unabhängig davon, ob dies durch andere Arzneimittel verursacht wurde oder nicht.
• Sie jemals an Krampfanfällen gelitten haben.
• Sie an Diabetes mellitus leiden, zu hohen Blutzuckerspiegeln neigen oder ein hohes Diabetes mellitus Risiko tragen. In diesem Fall wird der Arzt wahrscheinlich während der Behandlung mit Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg Ihren Blutzuckerspiegel überwachen.
• Ihre Cholesterin- und sogenannten Triglyceridspiegel im Blut erhöht sind. Dabei handelt es sich um bestimmte Fette.
• Sie an einer Leberfunktionsstörung leiden.
Schwangerschaft und Stillzeit
• Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind, nehmen Sie Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg nur dann ein, wenn Ihr Arzt es Ihnen verordnet hat. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein.
• Stillzeit
Sie sollten Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg nicht einnehmen, wenn Sie stillen.
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Sie dürfen erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.
Dies hängt davon ab, wie sich die Behandlung auf Sie auswirkt, da Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg Ihre Aufmerksamkeit beeinträchtigen kann.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Quetiapin -
1 A Pharma 50 mg
Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

Siehe Abschnitt 3, „Wie sind Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg Filmtabletten einzunehmen?
• Sie oder ein Verwandter schon einmal venöse Thrombosen (Blutgerinnsel) hatten, denn derartige Arzneimittel werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht.
Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn
• Sie während der Behandlung mit diesem Arzneimittel unwillkürliche Bewegungen bemerken oder abnorme Bewegungen feststellen, insbesondere von Zunge, Mund und Gesicht.
In diesem Fall kann Ihr Arzt die Dosis vermindern oder die Behandlung beenden.
• es bei Ihnen zu Fieber, beschleunigter Atmung, starkem Schwitzen, Bewusstseinsveränderungen oder Muskelsteifigkeit kommt. Sofortige medizinische Hilfe könnte notwendig sein; siehe Abschnitt 4, erster Absatz „malignes neuroleptisches Syndrom“.
• Sie sich sehr schläfrig fühlen.
Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression
Wenn Sie depressiv sind, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzten, oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Behandlung verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.
Diese Gedanken können auch verstärkt sein, wenn Sie plötzlich aufhören, Ihr Arzneimittel einzunehmen. Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher, wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Suizidgedanken und/oder Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter Depressionen litten.
Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverzüglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erzählen, dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf, Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression verschlimmert oder wenn sie sich Sorgen über Verhaltensänderungen bei Ihnen machen.
WIE SIND QUETIAPIN - 1 A PHARMA 50 MG FILMTABLETTEN EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Ihr Arzt teilt Ihnen mit, wie viele Quetiapin-1 A Pharma-Tabletten Sie einnehmen sollen und wie lange die Behandlung dauert.
ür Dosen, die sich mit diesem Präparat nicht erreichen lassen, stehen Arzneimittel mit höheren Konzentrationen von Quetiapin zur Verfügung.
Die übliche Dosis ist:
Erwachsene
• Behandlung von Schizophrenie
Bitte nehmen Sie die folgenden Tagesdosen ein, verteilt auf zwei getrennte Gaben pro Tag.
- Tag 1: 50 mg Quetiapin
- Tag 2: 100 mg Quetiapin
- Tag 3: 200 mg Quetiapin
- Tag 4: 300 mg Quetiapin
- Nach Tag 4: Ihr Arzt wird die Tagesgesamtdosis langsam von 300 mg auf 450 mg Quetiapin steigern. Je nachdem, wie Sie auf das Arzneimittel reagieren und dieses vertragen, liegt die Tagesgesamtdosis bei 150 mg bis 750 mg Quetiapin.
• Behandlung von manischen Episoden
Bitte nehmen Sie die folgenden Tagesdosen ein, verteilt auf zwei getrennte Gaben pro Tag.
- Tag 1: 100 mg Quetiapin
- Tag 2: 200 mg Quetiapin
- Tag 3: 300 mg Quetiapin
- Tag 4 und die folgenden Tage: 400 mg Quetiapin
- Ab Tag 6: Ihr Arzt kann die Tagesgesamtdosis langsam auf bis zu höchstens 800 mg Quetiapin steigern. Die tägliche Dosissteigerung sollte mit nicht mehr als 200 mg Quetiapin erfolgen.
Je nachdem, wie Sie auf das Arzneimittel reagieren und dieses vertragen, liegt die Tagesgesamtdosis bei 200 mg bis 800 mg Quetiapin.
• Behandlung von depressiven Episoden
Bitte nehmen Sie die folgenden Dosen einmal täglich jeden Abend vor dem Schlafengehen ein.
- Tag 1: 50 mg Quetiapin
- Tag 2: 100 mg Quetiapin
- Tag 3: 200 mg Quetiapin
- Tag 4 und die folgenden Tage: 300 mg Quetiapin
Durchschnittliche Dosis: 300 mg Quetiapin pro Tag
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg wird für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen.
Patienten über 65 Jahren
In dieser Altersgruppe können eine niedrigere Dosis sowie eine langsamere Dosissteigerung ausreichen.
Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion
Anfangsdosis: 25 mg Quetiapin pro Tag.Diese Dosis wird täglich langsam um 25 mg bis 50 mg Quetiapin gesteigert, bis die optimale Dosis erreicht wurde.
Art der Anwendung
Zum Einnehmen
Die Tabletten sind jeden Tag zur gleichen Tageszeit mit einem Glas Wasser zu schlucken.
Wenn Sie eine größere Menge von Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie versehentlich eine größere Menge von Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt oder ein Krankenhaus. Nehmen Sie die Tabletten, die Packungsbeilage und/oder die Faltschachtel mit, damit der Arzt weiß, was Sie eingenommen haben. Wenn es zu folgenden Erscheinungen kommt, ist eine sofortige medizinische Versorgung erforderlich: Benommenheit, Sedierung, beschleunigter Herzschlag und niedriger Blutdruck.
Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg vergessen haben
Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie einfach Ihre nächste Dosis zum üblichen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg abbrechen
Beenden Sie die Einnahme von Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg nur auf Anweisung Ihres Arztes, da andernfalls der Behandlungserfolg gefährdet sein könnte. Wenn Sie die Tabletteneinnahme abrupt beenden, kann es zu Beschwerden wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit kommen. Um derartige Beschwerden zu verhindern, müssen Sie die Dosis in Absprache mit Ihrem Arzt langsam vermindern.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Insbesondere die folgenden Arzneimittel können Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg beeinflussen oder von Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg beeinflusst werden:
• Arzneimittel, die nicht zusammen mit Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg eingenommen werden dürfen – siehe Abschnitt 2, „Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg darf nicht eingenommen werden“:
- Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion mit Wirkstoffen, die auf „-navir“ enden.
- Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen mit Wirkstoffen, die auf „-azol“ enden, zum Beispiel Ketoconazol.
- Erythromycin und Clarithromycin: Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen.
- Nefazodon: ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen.
• Arzneimittel, die die Quetiapin-Spiegel im Blut senken und dessen Wirkung beeinträchtigen, wie:
- Carbamazepin und Phenytoin: Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie und anderen Erkrankungen.
Ihr Arzt kann in Erwägung ziehen, Ihnen ein anderes Mittel gegen Epilepsie zu verordnen oder die Dosis von Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg anzupassen.
- Thioridazin: ein Arzneimittel zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen.
• Arzneimittel mit Wirkung auf das zentrale Nervensystem.
• Arzneimittel, die bestimmte Herzerkrankungen verursachen können, wie:
- andere Antipsychotika zur Behandlung von seelischen Störungen.
- Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (Klasse IA oder III).
- Antibiotika: zur Behandlung von bakteriellen Infektionen.
- Arzneimittel gegen Malaria.
• Arzneimittel, die Störungen des Elektrolythaushalts herbeiführen können, wie:
Hydrochlorothiazid oder ähnliche Arzneimittel, die die Harnausscheidung erhöhen.
• Arzneimittel mit Einfluss auf Leberenzyme, wie:
- Rifampicin: Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose und bestimmter anderer Infektionen.
- Barbiturate: Arzneimittel zur Behandlung von Schlaflosigkeit.
Bei Einnahme von Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Trinken Sie während der Behandlung mit Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg keinen Alkohol, da es durch die Kombination beider Wirkungen zu Benommenheit kommen kann. Trinken Sie keinen Grapefruitsaft, während Sie mit Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg behandelt werden. Dies könnte die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Falls es bei Ihnen zu folgenden Problemen kommt, beenden Sie die Einnahme von Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg bitte sofort. Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf:
• eine Kombination von Fieber, hartnäckigen Halsschmerzen oder Mundgeschwüren, beschleunigter Atmung, Schwitzen, Muskelsteifigkeit und Bewusstseinseintrübung – hierbei handelt es sich um Symptome einer schweren Erkrankung mit der Bezeichnung „malignes neuroleptisches Syndrom“
• eine schwere allergische Reaktion, die mit Schwierigkeiten beim Atmen, niedrigem Blutdruck, Schwellung im Mund oder Hals, Hautausschlag und Juckreiz einhergeht
• Symptome eines „Angioödems“ wie Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen, Probleme beim Schlucken und Atmen, Nesselausschlag
• Krampfanfälle
• schmerzhafte Dauererektion
Es wurde über die folgenden, nach Häufigkeit geordneten Nebenwirkungen berichtet:
Sehr häufig, bei mehr als 1 von 10 Behandelten:
• Schwindel (kann zu Stürzen führen)
• Schläfrigkeit (kann zu Stürzen führen)
• Kopfschmerzen
• Mundtrockenheit
Diese Symptome treten üblicherweise bei Behandlungsbeginn auf und klingen im weiteren Behandlungsverlauf langsam wieder ab.
• Anstieg der Werte von bestimmten Blutfetten, d. h. von Triglyceriden und Gesamtcholesterin (vorwiegend LDL-Cholesterin)
• Verringerung der Werte von sogenannten HDL-Cholesterin Blutfetten
• Absetzsymptome wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit
Diese Symptome treten auf, wenn Sie die Behandlung mit Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg plötzlich beenden Die Behandlung sollte schrittweise über Wochen beendet werden.
• Gewichtszunahme
Häufig, bei 1 bis 10 von 100 Behandelten:
• vor allem bei Behandlungsbeginn:
- beschleunigter Herzschlag
- Schwächeanfall (kann zu Stürzen führen)
- Abfallen des Blutdrucks, insbesondere beim Hinsetzen oder Aufstehen nach dem Liegen
Dabei kann es zu Schwindel (kann zu Stürzen führen) und beschleunigtem Herzschlag kommen.
• Verminderung der Gesamtzahl an weißen Blutkörperchen
Diese Reaktion führt zu einer erhöhten Infektionsanfälligkeit und kann nach Beendigung der Behandlung auftreten, ist vorübergehend und von leichter Ausprägung.
• verstopfte Nase
• Verdauungsstörungen, Verstopfung
• Schwächegefühl
• Schwellung von Armen oder Beinen aufgrund einer Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe
• Verschwommensehen
• abnorme Muskelbewegungen; hierzu zählen Schwierigkeiten, mit Muskelbewegungen zu beginnen, Zittern, Unruhegefühl oder Muskelsteifigkeit ohne Schmerzen
• vorübergehende Erhöhung von Leberenzymwerten (ALT und AST) im Blut
• Anstieg des Blutzuckerspiegels
• Anstieg des Hormons Prolaktin im Blut.
Dies kann in seltenen ällen zu folgenden Symptomen führen:
- Anschwellen der Brüste und unerwartete Milchproduktion in den Brüsten bei Männern und Frauen
- Ausbleiben der monatlichen Regelblutung oder unregelmäßige Regelblutung bei Frauen
• ungewöhnliche Träume und Albträume
• gesteigerter Appetit
• Gefühl der Gereiztheit
• Sprech- und Sprachstörungen
Gelegentlich, bei 1 bis 10 von 1000 Behandelten:
• Erhöhung bestimmter Blutzellen mit der Bezeichnung eosinophile Granulozyten; dies ist ein Zeichen dafür, dass Ihr Immunsystem verstärkt arbeitet.
• Reduzierung der Anzahl bestimmter Blutzellen mit der Bezeichnung Thrombozyten; dies kann zu einer erhöhten Anfälligkeit für blaue Flecken und zu einer erhöhten Blutungsneigung führen.
• allergische Reaktionen
• Krampfanfälle
• vorübergehend erhöhter Blutspiegel eines Leberenzyms mit der Bezeichnung Gamma-GT
• Herzrhythmusstörungen mit der Bezeichnung „verlängertes QT-Intervall“.
• unangenehme Empfindungen in den Beinen, sogenanntes „Syndrom der unruhigen Beine“
• Schwierigkeiten beim Schlucken
• während oder nach einer langfristigen Behandlung:
Bewegungsstörungen einschließlich unkontrollierbarer Bewegungen von Zunge, Mund und Gesicht, bekannt als Spätdyskinesie
Selten, bei 1 bis 10 von 10.000 Behandelten:
• Gelbsucht
• schmerzhafte Dauererektion
• sogenanntes „malignes neuroleptisches Syndrom“, siehe auch den ersten Absatz in diesem Abschnitt
• Erhöhte Werte des Enzyms Phosphokinase im Blut
• Anschwellen der Brüste und unerwartete Milchproduktion in den Brüsten
• Blutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und Rötungen der Beine), die möglicherweise über die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen können. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, holen Sie bitte unverzüglich ärztlichen Rat ein.
Sehr selten, bei weniger als 1 von 10.000 Behandelten:
• Diabetes mellitus oder Verschlechterung eines bereits bestehenden Diabetes mellitus
• Hepatitis
• so genanntes „Angioödem“, siehe auch den ersten Absatz in diesem Abschnitt
• schwere Hauterkrankung mit Bläschenbildung, auch im Mund, und Fieber (Stevens-Johnson-Syndrom)
• schwere allergische Reaktion, siehe auch den ersten Absatz in diesem Abschnitt
Nicht bekannt, Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
• Verminderung bestimmter Blutzellen mit der Bezeichnung neutrophile Granulozyten; diese gehören zur Gruppe der weißen Blutkörperchen (siehe unter „Häufig“).
Diese Reaktion tritt vor allem nach Beendigung der Behandlung auf, ist vorübergehend und von leichter Ausprägung.
Außerdem wurde über Folgendes berichtet:
• leichte Verminderung der Blutspiegel von bestimmten Schilddrüsenhormonen
• Herzstillstand, bestimmte Herzrhythmusstörungen, plötzlicher Tod unklarer Ursache
Diese Nebenwirkungen traten unter sämtlichen Vertretern der Arzneimittelgruppe der Antipsychotika auf, d. h. nicht speziell unter Quetiapin.
Manche der Nebenwirkungen können nur erkannt werden, wenn ein Bluttest durchgeführt wird, wie z. B. eine Änderung bestimmter Blutfettwerte (Triglyceride und Gesamtcholesterin) oder des Blutzuckerwertes, ein Abfall der Anzahl bestimmter Blutzellen und ein Anstieg des Blutspiegels eines Hormons, das Prolaktin heißt.
Ihr Arzt wird Sie deshalb auffordern, von Zeit zu Zeit Bluttests durchführen zu lassen.
Kinder und Jugendliche von 10 bis 17 Jahren
Die gleichen Nebenwirkungen, die bei Erwachsenen auftreten können, können auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten.
Die folgende Nebenwirkung wurde ausschließlich bei Kindern und Jugendlichen beobachtet:
Sehr häufig, bei mehr als 1 von 10 Behandelten:
• Erhöhung des Blutdrucks.
Die folgenden Nebenwirkungen wurden häufiger bei Kindern und Jugendlichen beobachtet:
Sehr häufig, bei mehr als 10 von 10 Behandelten:
• Zunahme der Menge eines Hormons im Blut, das Prolaktin heißt. Der Anstieg des Hormons Prolaktin kann in seltenen ällen zu folgenden Nebenwirkungen führen:
- Bei Jungen und Mädchen schwellen die Brüste an und es kommt unerwartet zu Milchproduktion in den Brüsten.
- Bei Mädchen bleibt die monatliche Regelblutung aus oder es kommt zu unregelmäßigen Regelblutungen.
• gesteigerter Appetit
• unnormale Muskelbewegungen, die beinhaltet unter anderem Schwierigkeiten zu Beginn einer Bewegung, Schütteln, Ruhelosigkeit oder Steifheit der Muskulatur ohne Schmerzen.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und auf der Blisterpackung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
ür dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Zusätzliche Informationen

Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben
Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Quetiapin - 1 A Pharma 50 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Quetiapin
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Diese Packungsbeilage beinhaltet:


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