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«Quetiapin 1A Pharma 400 mg - Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Quetiapin 1A Pharma gehört zur Arzneimittelgruppe der so genannten Antipsychotika.

Quetiapin 1A Pharma wird angewendet zur Behandlung von:

  • Schizophrenie Symptome sind:
  • Halluzinationen (Trugwahrnehmungen), zum Beispiel das vermeintliche Hören von Stimmen
  • befremdende und ängstigende Gedanken
  • Verhaltensänderungen
  • Gefühl der Einsamkeit und Verwirrung
  • manischen Episoden Symptome sind:
  • Hochstimmung oder Euphorie
  • geringeres Schlafbedürfnis als üblich
  • vermehrte Gesprächigkeit in Verbindung mit Gedanken- oder Ideenrasen
  • stärkere Reizbarkeit als üblich
  • depressiven Episoden in Verbindung mit einer sogenannten bipolaren Störung Symptome sind:
  • Niedergeschlagenheit oder Traurigkeit
  • Schuldgefühle
  • Energielosigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Schlaflosigkeit

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Quetiapin 1A Pharma darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Quetiapin oder einen der in Abschnitt 6 „Weitere Informationen“ aufgeführten sonstigen Bestandteile von Quetiapin 1A Pharma sind.
  • wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:
  • Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion mit Wirkstoffen, die auf „-navir“ enden.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen mit Wirkstoffen, die auf „-azol“ enden, zum Beispiel Ketoconazol.
  • Erythromycin und Clarithromycin: Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen.
  • Nefazodon: Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Quetiapin 1A Pharma ist erforderlich

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker vor der Einnahme dieses Arzneimittels, wenn

  • Sie Durchblutungsstörungen im Herzen oder Gehirn haben oder an anderen Erkrankungen leiden, die einen niedrigen Blutdruck begünstigen.
  • Sie an einer Erkrankung des Herzens und/oder Blutgefäße leiden oder gelitten haben (oder in Ihrer Familie Herzprobleme aufgetreten sind), zum Beispiel Herzinsuffizienz (Herzschwäche) oder Herzrhythmusstörungen, vor allem eine Anomalie mit der Bezeichnung „verlängertes QT-Intervall“.
  • Sie ein Arzneimittel einnehmen, das möglicherweise auf Ihren Herzschlag Einfluss hat.
  • Sie einen Schlaganfall hatten, vor allem wenn Sie zur älteren Generation gehören.
  • Sie eine ältere Person mit Demenz (Rückgang der Gehirnfunktion) sind. Wenn dem so ist, sollten Sie Quetiapin 1A Pharma nicht einnehmen, da Quetiapin 1A Pharma zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die bei älteren Menschen mit Demenz das Risiko eines Schlaganfalls und in manchen Fällen auch das Sterberisiko erhöhen können.
  • die Spiegel der weißen Blutkörperchen bei Ihnen schon einmal zu niedrig waren, unabhängig davon, ob dies durch andere Arzneimittel verursacht wurde oder nicht.
  • Sie jemals an Krampfanfällen gelitten haben.
  • Sie an Diabetes mellitus leiden, zu hohen Blutzuckerspiegeln neigen oder ein hohes Diabetes mellitus Risiko tragen. In diesem Fall wird der Arzt wahrscheinlich während der Behandlung mit Quetiapin 1A Pharma Ihren Blutzuckerspiegel überwachen.
  • Ihre Cholesterin- und sogenannten Triglyceridspiegel im Blut erhöht sind. Dabei handelt es sich um bestimmte Fette.
  • Sie an einer Leberfunktionsstörung leiden. Siehe Abschnitt 3, „Wie ist Quetiapin 1A Pharma einzunehmen?”
  • Sie oder jemand aus Ihrer Familie in der Vergangenheit Blutgerinnsel hatten, da Arzneimittel wie dieses mit der Bildung von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht wurden.

Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn

  • Sie während der Behandlung mit diesem Arzneimittel unwillkürliche Bewegungen bemerken oder abnorme Bewegungen feststellen, insbesondere von Zunge, Mund und Gesicht. In diesem Fall kann Ihr Arzt die Dosis vermindern oder die Behandlung beenden.
  • es bei Ihnen zu Fieber, beschleunigter Atmung, starkem Schwitzen, Bewusstseinsveränderungen oder Muskelsteife kommt. Siehe Abschnitt 4, erster Absatz „malignes neuroleptisches Syndrom“.
  • Sie sich sehr schläfrig fühlen.

Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression

Wenn Sie depressiv sind, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei Behandlungsbeginn verstärkt sein, da diese Arzneimittel einige Zeit brauchen bis sie wirken, gewöhnlich etwa 2 Wochen aber manchmal auch länger. Diese Gedanken können auch auftreten, wenn Sie plötzlich das Arzneimittel absetzen. Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher, wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Suizidgedanken und/oder suizidalem Verhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre, die unter einer Depression litten, gezeigt.

Wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt oder ein Krankenhaus sobald Sie Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Es kann hilfreich sein, wenn Sie einen Verwandten oder nahe stehenden Freund über Ihre Depression informieren und bitten, diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie können diese Person auch bitten, Ihnen mitzuteilen, wenn sie eine Verschlimmerung Ihrer Depression vermutet oder sich wegen Änderungen in Ihrem Verhalten sorgt.

Bei Einnahme von Quetiapin 1A Pharma mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Insbesondere die folgenden Arzneimittel können Quetiapin 1A Pharma beeinflussen oder von Quetiapin 1A Pharma beeinflusst werden:

  • Arzneimittel, die nicht zusammen mit Quetiapin 1A Pharma eingenommen werden dürfen - siehe Abschnitt 2 „Quetiapin 1A Pharma darf nicht eingenommen werden“:
  • Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion mit Wirkstoffen, die auf „-navir“ enden.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen mit Wirkstoffen, die auf „-azol“ enden, zum Beispiel Ketoconazol.
  • Erythromycin und Clarithromycin: Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen.
  • Nefazodon: ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen.
  • Arzneimittel, die die Quetiapin-Spiegel im Blut senken und dessen Wirkung beeinträchtigen, wie:
  • Carbamazepin und Phenytoin: Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie und anderen Erkrankungen. Ihr Arzt kann in Erwägung ziehen, Ihnen ein anderes Mittel gegen Epilepsie zu verordnen oder die Dosis von Quetiapin 1A Pharma anzupassen.
  • Thioridazin: ein Arzneimittel zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen.
  • Arzneimittel mit Wirkung auf das zentrale Nervensystem.
  • Arzneimittel, die bestimmte Herzerkrankungen verursachen können, wie:
  • andere Antipsychotika zur Behandlung von seelischen Störungen.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (Klasse IA oder III).
  • Antibiotika: zur Behandlung von bakteriellen Infektionen.
  • Arzneimittel gegen Malaria.
  • Arzneimittel, die Störungen des Elektrolythaushalts herbeiführen können, wie: Hydrochlorothiazid oder ähnliche Arzneimittel, die die Harnausscheidung erhöhen.
  • Arzneimittel mit Einfluss auf Leberenzyme, wie:
  • Rifampicin: Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose und bestimmter anderer Infektionen.
  • Barbiturate: Arzneimittel zur Behandlung von Schlaflosigkeit.

Bei Einnahme von Quetiapin 1A Pharma zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Quetiapin 1A Pharma kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Trinken Sie während der Behandlung mit Quetiapin 1A Pharma keinen Alkohol, da es durch die Kombination beider Wirkungen zu Benommenheit kommen kann.
Trinken Sie keinen Grapefruitsaft, solange Sie Quetiapin 1A Pharma einnehmen. Dies könnte die Wirkung von Quetiapin beeinflussen.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Schwangerschaft Wenn Sie schwanger sind, nehmen Sie Quetiapin 1A Pharma nur dann ein, wenn Ihr Arzt es Ihnen verordnet hat. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein.
  • Stillzeit Sie sollten Quetiapin 1A Pharma nicht einnehmen, wenn Sie stillen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Sie dürfen erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.
Dies hängt davon ab, wie sich die Behandlung auf Sie auswirkt, da Quetiapin 1A Pharma Ihre Aufmerksamkeit beeinträchtigen kann.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Quetiapin 1A Pharma
Quetiapin 1A Pharma enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Quetiapin 1A Pharma daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Quetiapin 1A Pharma immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Ihr Arzt teilt Ihnen mit, wie viele Quetiapin-1A Pharma-Tabletten Sie einnehmen sollen und wie lange die Behandlung dauert.

Für Dosen, die sich mit diesem Präparat nicht erreichen lassen, stehen Arzneimittel mit niedrigeren Konzentrationen von Quetiapin zur Verfügung.

Die übliche Dosis ist:

Erwachsene

  • Behandlung von Schizophrenie Bitte nehmen Sie die folgenden Tagesdosen ein, verteilt auf zwei getrennte Gaben pro Tag.
  • Tag 1: 50 mg Quetiapin
  • Tag 2: 100 mg Quetiapin
  • Tag 3: 200 mg Quetiapin
  • Tag 4: 300 mg Quetiapin
  • Nach Tag 4: Ihr Arzt wird die Tagesgesamtdosis langsam von 300 mg auf 450 mg Quetiapin steigern. Je nachdem, wie Sie auf das Arzneimittel reagieren und dieses vertragen, liegt die Tagesgesamtdosis bei 150 mg bis 750 mg Quetiapin.
  • Behandlung von manischen Episoden Bitte nehmen Sie die folgenden Tagesdosen ein, verteilt auf zwei getrennte Gaben pro Tag.
  • Tag 1: 100 mg Quetiapin
  • Tag 2: 200 mg Quetiapin
  • Tag 3: 300 mg Quetiapin
  • Tag 4 und die folgenden Tage: 400 mg Quetiapin
  • Ab Tag 6: Ihr Arzt kann die Tagesgesamtdosis langsam auf bis zu höchstens 800 mg Quetiapin steigern. Die tägliche Dosissteigerung sollte mit nicht mehr als 200 mg Quetiapin erfolgen. Je nachdem, wie Sie auf das Arzneimittel reagieren und dieses vertragen, liegt die Tagesgesamtdosis bei 200 mg bis 800 mg Quetiapin.
  • Behandlung von depressiven Episoden Bitte nehmen Sie die folgenden Dosen einmal täglich jeden Abend vor dem Schlafengehen ein.
  • Tag 1: 50 mg Quetiapin
  • Tag 2: 100 mg Quetiapin
  • Tag 3: 200 mg Quetiapin
  • Tag 4 und die folgenden Tage: 300 mg Quetiapin Durchschnittliche Dosis: 300 mg Quetiapin pro Tag

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Quetiapin 1A Pharma soll bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden .

Patienten über 65 Jahren
In dieser Altersgruppe können eine niedrigere Dosis sowie eine langsamere Dosissteigerung ausreichen.

Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion
Anfangsdosis: 25 mg Quetiapin pro Tag.
Diese Dosis wird täglich langsam um 25 mg bis 50 mg Quetiapin gesteigert, bis die optimale Dosis erreicht wurde.

Art der Anwendung
Zum Einnehmen
Die Tabletten sind jeden Tag zur gleichen Tageszeit mit einem Glas Wasser zu schlucken.

Wenn Sie eine größere Menge von Quetiapin 1A Pharma eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie versehentlich eine größere Menge von Quetiapin 1A Pharma eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt oder ein Krankenhaus. Nehmen Sie die Tabletten, die Packungsbeilage und/oder die Faltschachtel mit, damit der Arzt weiß, was Sie eingenommen haben.
Wenn es zu folgenden Erscheinungen kommt, ist eine sofortige medizinische Versorgung erforderlich: Benommenheit, starke Beruhigung, beschleunigter Herzschlag und niedriger Blutdruck.

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin 1A Pharma vergessen haben
Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie einfach Ihre nächste Dosis zum üblichen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin 1A Pharma abbrechen

Beenden Sie die Einnahme von Quetiapin 1A Pharma nur auf Anweisung Ihres Arztes, da andernfalls der Behandlungserfolg gefährdet sein könnte.
Wenn Sie die Tabletteneinnahme abrupt beenden, kann es zu Beschwerden wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit kommen. Um derartige Beschwerden zu verhindern, müssen Sie die Dosis in Absprache mit Ihrem Arzt langsam vermindern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Quetiapin 1A Pharma Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Falls es bei Ihnen zu folgenden Problemen kommt, beenden Sie die Einnahme von Quetiapin 1A Pharma bitte sofort. Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf:

  • eine Kombination von Fieber, hartnäckigen Halsschmerzen oder Mundgeschwüren, beschleunigter Atmung, Schwitzen, Muskelsteifigkeit und Bewusstseinseintrübung – hierbei handelt es sich um Symptome einer schweren Erkrankung mit der Bezeichnung „malignes neuroleptisches Syndrom“
  • eine schwere allergische Reaktion, die mit Schwierigkeiten beim Atmen, niedrigem Blutdruck, Schwellung im Mund oder Hals, Hautausschlag und Juckreiz einhergeht
  • Symptome eines „Angioödems“ wie Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen, Probleme beim Schlucken und Atmen, Nesselausschlag
  • Krampfanfälle
  • schmerzhafte Dauererektion

Es wurde über die folgenden, nach Häufigkeit geordneten Nebenwirkungen berichtet:

Sehr häufig, bei mehr als 1 von 10 Behandelten:

  • Schwindel (kann zu Stürzen führen)
  • Schläfrigkeit (kann zu Stürzen führen)
  • Kopfschmerzen
  • Mundtrockenheit Diese Symptome treten üblicherweise bei Behandlungsbeginn auf und klingen im weiteren Behandlungsverlauf langsam wieder ab.
  • Anstieg der Werte von bestimmten Blutfetten, d. h. von Triglyceriden und Gesamtcholesterin (vorwiegend LDL-Cholesterin)
  • Verringerung bestimmter Fettwerte, genannt HDL-Cholesterin, im Blut
  • Absetzsymptome wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit Diese Symptome treten auf, wenn Sie die Behandlung mit Quetiapin 1A Pharma plötzlich beenden. Eine stufenweise Absetzung über einen Zeitraum von 1 bis 2 Wochen wird empfohlen.
  • Gewichtszunahme

Häufig, bei 1 bis 10 von 100 Behandelten:

  • vor allem bei Behandlungsbeginn:
  • beschleunigter Herzschlag
  • Schwächeanfall (kann zu Stürzen führen)
  • Abfallen des Blutdrucks, insbesondere beim Hinsetzen oder Aufstehen nach dem Liegen

Dabei kann es zu Schwindel (kann zu Stürzen führen) und beschleunigtem Herzschlag kommen.

  • Verminderung der Gesamtzahl an weißen Blutkörperchen Diese Reaktion führt zu einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber Infektionen und kann nach Beendigung der Behandlung auftreten. Sie ist vorübergehend und von leichter Ausprägung.
  • verstopfte Nase
  • Verdauungsstörungen, Verstopfung
  • Schwächegefühl
  • Schwellung von Armen oder Beinen aufgrund einer Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe
  • Verschwommensehen
  • abnorme Muskelbewegungen; hierzu zählen Schwierigkeiten, mit Muskelbewegungen zu beginnen, Zittern, Unruhegefühl oder Muskelsteifigkeit ohne Schmerzen
  • vorübergehende Erhöhung von Leberenzymwerten (ALT und AST) im Blut
  • Anstieg des Blutzuckerspiegels
  • Blutspiegelanstieg des Hormons Prolaktin Dies kann in seltenen Fällen zu
  • Vergrößerung der Brüste und ungewöhnlicher Milchabsonderung aus den Brüsten bei Männern und Frauen
  • Ausbleiben oder Störungen der Monatsblutung bei Frauen führen.
  • abnormale Träume und Albträume
  • Appetitsteigerung
  • Reizbarkeit
  • Sprech- und Sprachstörungen

Gelegentlich, bei 1 bis 10 von 1.000 Behandelten:

  • Erhöhung bestimmter Blutzellen mit der Bezeichnung eosinophile Granulozyten Dies deutet darauf hin, dass Ihr Immunsystem in hohem Maße aktiviert ist.
  • Erniedrigung bestimmter Blutzellen mit der Bezeichnung Thrombozyten und Blutplättchen Dies kann zu einer erhöhten Tendenz für Quetschungen und Blutungen führen.
  • allergische Reaktionen
  • Krampfanfälle
  • vorübergehend erhöhter Blutspiegel eines Leberenzyms mit der Bezeichnung Gamma-GT
  • Herzrhythmusstörungen, bekannt als „QT-Verlängerung“
  • unangenehme Empfindungen in den Beinen, sogenanntes „Syndrom der unruhigen Beine“
  • Schwierigkeiten beim Schlucken
  • Während oder nach einer langfristigen Behandlung: Bewegungsstörungen einschließlich unkontrollierbarer Bewegungen von Zunge, Mund und Gesicht, bekannt als Spätdyskinesie

Selten, bei 1 bis 10 von 10.000 Behandelten:

  • Gelbsucht
  • langandauernde und schmerzhafte Dauererektion
  • sogenanntes „malignes neuroleptisches Syndrom“, siehe auch den ersten Absatz in diesem Abschnitt
  • Anstieg der Werte des Enzyms Kreatinphosphokinase im Blut
  • Vergrößerung der Brüste und ungewöhnliche Milchabsonderung aus den Brüsten
  • Blutgerinnsel in den Venen, besonders in den Beinen (Symptome sind Schwellung, Schmerzen und Rötung in den Beinen), welche durch die Blutgefäße in die Lunge wandern können und Brustschmerzen bzw. Atemprobleme verursachen können. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich bemerken, suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf.

Sehr selten, bei weniger als 1 von 10.000 Behandelten:

  • Diabetes mellitus oder Verschlechterung eines bereits bestehenden Diabetes mellitus
  • Hepatitis
  • so genanntes „Angioödem“, siehe auch den ersten Absatz in diesem Abschnitt
  • schwere Hauterkrankung mit Bläschenbildung, auch im Mund, und Fieber (Stevens-Johnson-Syndrom)
  • schwere allergische Reaktion, siehe auch den ersten Absatz in diesem Abschnitt

Nicht bekannt, Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

  • Verminderung bestimmter Blutzellen mit der Bezeichnung neutrophile Granulozyten Diese Reaktion tritt vor allem nach Beendigung der Behandlung auf, ist vorübergehend und von leichter Ausprägung. Diese gehören zu den weißen Blutzellen, siehe oben unter „Häufig“.

Außerdem wurde über Folgendes berichtet:

  • leichte Verminderung der Blutspiegel von bestimmten Schilddrüsenhormonen
  • Herzstillstand, bestimmte Herzrhythmusstörungen, plötzlicher Tod unklarer Ursache Diese Nebenwirkungen traten unter sämtlichen Vertretern der Arzneimittelgruppe der Antipsychotika auf, d. h. nicht speziell unter Quetiapin.

Einige Nebenwirkungen werden nur ersichtlich, wenn Bluttests durchgeführt werden. Dies beinhaltet Veränderung in der Anzahl bestimmter Fette (Triglyceride und Gesamtcholesterin) oder Blutzucker, Veränderungen der Anzahl bestimmter Blutzellen und Anstieg von Hormonen im Blut, genannt Prolactin. Deshalb wird Ihnen Ihr Arzt von Zeit zu Zeit Bluttests verordnen.

Kinder und Jugendliche (10 bis 17 Jahre)
Die gleichen Nebenwirkungen die bei Erwachsenen auftreten, können auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden nur bei Kindern und Jugendlichen beobachtet: Sehr häufig, betrifft mehr als 1 Behandelten von 10:

  • Erhöhung des Blutdrucks

Die folgenden Nebenwirkungen wurden öfters bei Kindern und Jugendlichen beobachtet: Sehr häufig, betrifft mehr als 1 Behandelten von 10:

  • Erhöhung der Hormonmenge von Prolactin im Blut. Dies kann in seltenen Fällen dazu führen, dass
  • Buben und Mädchen eine Brustschwellung haben und unerwartet Milch produzieren
  • Mädchen keine oder eine unregelmäßige Periode haben
  • gesteigerter Appetit
  • abnormale Muskelbewegungen, einschließlich Problemen bei Beginn von Muskelbewegungen, Zittern, Unruhegefühl oder Muskelsteifigkeit ohne Schmerzen

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Außenkarton und auf der Blisterpackung/auf dem Flaschenetikett angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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