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Krankheiten referenzindex «Diabetisches Fußsyndrom - Diagnose»

Ihr Arzt wird eine Reihe von Fragen stellen, um sich ein Bild von einem möglichen diabetischen Fußsyndrom zu machen. Dazu gehören unter anderem folgende Fragen:

  • Wie lange besteht der Diabetes mellitus?
  • Sind Schmerzen, Druck oder Temperaturveränderungen an den Füßen noch wahrnehmbar?
  • Leiden Sie unter Missempfinden wie Kribbeln oder Taubheitsgefühlen?
  • Rauchen Sie? Wenn ja: Wie viel? Raucher leiden häufiger an einer Durchblutungsstörung der Beine als Nichtraucher.
  • Trinken Sie Alkohol? Wenn ja: Wie viel? Alkohol führt zu einer Schädigung der Nervenbahnen.
  • Wie hoch ist Ihr Blutdruck?

Schon der Hausarzt sollte die Füße genau untersuchen. Wichtig sind Wachstum und Gesundheit der Zehennägel, Druckstellen und kleine Wunden auf der Haut. Weitere Untersuchungen helfen, die richtige Diagnose zu finden:

Untersuchung

Was der Test zeigt

Reflex-TestMenschen mit einer Polyneuropathie zeigen verminderte Reflexe. Der Arzt überprüft diese mit einem Reflexhammer.
StimmgabeltestEr zeigt, wie gut Vibrationen erkannt werden.
Monofilament-TestEr prüft die Berührungs- und Druckempfindlichkeit; dazu wird ein spezieller Kunststoff-Faden an die Fußsohle gedrückt.
Doppler-Ultraschall (Blutdruckmessung an den Fußarterien)Es wird eingesetzt, wenn bei der körperlichen Untersuchung keine oder nur abgeschwächte Pulse tastbar sind und damit der Verdacht auf Durchblutungsstörungen in den Beinen besteht.
Röntgenuntersuchung der Arterien (DSA)Mit einer Röntgenuntersuchung der Arterien (Intraarterielle digitale Subtraktionsangiographie, DSA) lassen sich Gefäßverengungen direkt darstellen.
Röntgenuntersuchung oder KnochenszintigrafieSie zeigen mögliche Veränderungen der Fußknochen, vor allem Entzündungen. Diese Verfahren werden in erster Linie eingesetzt, wenn sich schon Fußdruckgeschwüre gebildet haben.
WundabstrichBefinden sich an den Füßen bereits Wunden, werden Wundabstriche entnommen und auf mögliche Krankheitserreger (Bakterien) untersucht.
PedografieDer Arzt prüft hier die Druckbelastung des Fußes, um Fehlstellungen zu erkennen. Dazu legt er spezielle Sensoren an die Füße an.

 


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