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Krankheiten referenzindex «Fieberkrämpfe bei Baby & Kind - Therapie»

Tipps beim Fieberkrampf

  • Lockern Sie die Kleidung Ihres Kindes. Legen Sie es am besten auf den Boden oder ins Bett, damit es sich während des Fieberkrampfs nicht verletzt.
  • Versuchen Sie nicht, die Zuckungen zu unterdrücken. Unternehmen Sie nichts, solange das Kind oder Baby krampft. Auf keinen Fall sollte das Kind heftig geschüttelt werden, da es sonst zu einem sogenannten Schütteltrauma im noch sehr empfindlichen Kindergehirn kommen kann.
  • Wenn Ihr Kind während des Fieberkrampfs erbricht, drehen Sie es vorsichtig auf die Seite. Dadurch verhindern Sie, dass das Erbrochene in die Lungen des Kindes gelangt.
  • Früher wurde ein Krampfstöckchen in den Mund des Kindes gelegt. Es sollte verhindern, dass sich das Kind in die Zunge beißt. Dies kann jedoch zu Zahnschäden (z.B. einem Bruch) führen - was schlimmer ist als ein Biss in die Zunge oder Lippe. Diese Maßnahme kommt deshalb heute nicht mehr zum Einsatz. Im Gegensatz zu einem epileptischen Krampfanfall beißen sich Kinder beim Fieberkrampf außerdem nur selten in die Zunge.

Tipps gegen das Fieber

Bei Fieber ist es wichtig, das Kind abzukühlen. Entkleiden Sie es und bedecken Sie es nur mit einem dünnen Betttuch. Öffnen Sie die Fenster, aber achten Sie darauf, dass es nicht zu kalt und zugig wird.

Steigt das Fieber über 38,5 Grad Celsius, geben Sie Ihrem Kind fiebersenkende Medikamente, die der Arzt verordnet hat. Gegen Fieber hilft beispielsweise Paracetamol. Diese Arzneimittel senken das Fieber vorübergehend, wodurch sich das Kind besser fühlt. Halten Sie aber unbedingt die vom Arzt empfohlene Dosis ein!

Arzneimittel mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS, zum Beispiel Aspirin) sollten im Kindesalter in Zusammenhang mit Virusinfekten aufgrund möglicher Nebenwirkungen nicht eingenommen werden (siehe auch Reye-Syndrom).


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