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Krankheiten referenzindex «Halsschmerzen»

Das können Sie bei Halsschmerzen selber tun

Damit die Halsschmerzen bald verschwinden, empfiehlt sich in jedem Fall: Viel trinken. "Kräutertee, zum Beispiel aus Salbei, und eine heiße Zitrone helfen besonders gut", erklärt die DAK-Ärztin. Doch gerade Kinder mögen diese Getränke nicht so gern und trinken deshalb oft zu wenig bei Erkältungen. "Ob heiß oder kalt ist nicht entscheidend. Hauptsache sie trinken. Am besten einfach das, was am wenigsten in der Kehle kratzt." Denn durch die Flüssigkeit werden die Schleimhäute feucht gehalten. Erkältungsviren können sich nicht so gut vermehren.

Auch andere Hausmittel haben sich bewährt, zum Beispiel das Gurgeln mit lauwarmem Salzwasser. Dazu wird 1/4 Teelöffel Salz in warmem Wasser aufgelöst und zum Gurgeln verwendet. Auch Kamillen- und Salbeitee eignen sich dafür.

Viele Menschen nutzen seit je her Halswickel, um sich Linderung zu verschaffen. Dazu wird ein Küchenhandtuch mit lauwarmem Wasser getränkt, ausgewrungen und um den Hals gelegt, darüber ein trockenes Tuch oder einen Wollschal gewickelt. Zwischen 30 und 45 Minuten sollte der Wickel so wirken. Auch eine Schwitzkur nach einem heißen Bad wirkt förderlich. Sich selbst – besonders aber die Füße und den Hals – warm zu halten, ist ohnehin ein wichtiger Schritt in Richtung Besserung.

Ein Haus-Mittel hilft im wahrsten Sinne des Wortes: Wer Halsschmerzen hat und sich nicht wohl fühlt oder gar Fieber hat, bleibt am besten zu Hause und gönnt sich Ruhe. Gerade das wird oft vernachlässigt.

Viele Menschen greifen bei Halsweh auf frei verkäufliche medizinische Halsschmerzmittel aus der Apotheke zurück, um schnell wieder "im Einsatz" zu sein. "Sie sollten jedoch ohne ärztliche Rücksprache keines dieser Mittel länger als drei Tage anwenden", rät Dr. Pfarrer.

Sie sollten zum Arzt gehen, wenn ...

  • Halsschmerzen länger als drei Tage andauern
  • die Beschwerden mit Atemnot, Atembeschwerden oder starken Schluckbeschwerden verbunden sind
  • Schmerzen hauptsächlich auf einer Seite des Halses oder nach Belastung der Stimme auftreten
  • die Lymphknoten stark geschwollenen sind
  • es schwer fällt, den Mund weit zu öffnen
  • die Körpertemperatur anhaltend erhöht ist (38 Grad Celsius länger als drei Tage) oder Fieber über 39 Grad Celsius bei Erwachsenen oder über 40 Grad Celsius bei Kindern gemessen wird
  • Halsschmerzen mit Hautausschlag an Gesicht oder Körper oder himbeerrote Verfärbung der Zunge verbunden sind
  • Sie plötzlich oder sehr stark heiser werden
  • Halsschmerzen sehr häufig auftreten (bei Erwachsenen mehr als viermal pro Jahr) und Hausmittel nicht wirken.

Haben Kleinkinder Halsweh, ist der Weg zum Arzt in jedem Fall frühzeitig zu empfehlen!


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