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Krankheiten referenzindex «Kontaktallergie - Diagnose»

Beim Verdacht auf eine Kontaktallergie führt der Arzt, in der Regel ein speziell ausgebildeter Allergologe, einen sogenannten Pflastertest (Epikutantest) mit verschiedenen Substanzen durch. Dabei überprüft er die häufigsten Allergene. Dazu gehören:

  • Duft- und Aromastoffe in Kosmetika und Pflegeprodukten
  • Haarfärbemittel
  • Reinigungsmittel
  • Nickel (z.B. Modeschmuck, Brillen, 1- und 2-Euro-Münzen)
  • Kobalt und Chrom
  • Konservierungsmittel (z.B. Thiomersal, Parabene)
  • Natürliche Harze (z.B. Kolophonium)
  • Arzneimittel (z.B. Rheuma- oder Venensalben)
  • Gummihilfsstoffe (z.B. Vulkanisierungstoffe, Antioxidantien)
  • Epoxidharze (Ausgangsstoffe, Lösungsmittel, Härter)

Der Arzt erstellt außerdem Testreihen mit Substanzen aus einem bestimmten Lebens- oder Berufsbereich, in dem der Kontakt stattgefunden haben kann (zum Beispiel Salbengrundlagen, Kosmetikreihe oder Friseurreihe).

Die Testreihen werden auf dem Rücken aufgeklebt und in der Regel bis zu zwei Tagen dort belassen. Nach 48 Stunden und oft noch in den folgenden Tagen überprüft der Arzt die Hautreaktionen auf die einzelnen Stoffe. Ist eine allergische Reaktion (Rötung/Bläschen) auf dem Rücken zu sehen, liegt eine Allergie vor und der Betroffene erhält einen Allergiepass.

Grundsätzlich ist aber nicht jede Hautreaktion zwangsläufig auf eine Kontaktallergie zurückzuführen. Bei der Diagnose gilt es demnach, andere Hautkrankheiten auszuschließen.


Kommentar «Kontaktallergie - Diagnose»