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Krankheiten referenzindex «Kontaktallergie - Therapie»

Salben und Cremes

Ist der Auslöser der Kontaktallergie bekannt, sollten Allergiker diesen in Zukunft meiden. So kann die Kontaktdermatitis oder das Kontaktekzem von alleine abheilen.

Zur äußerlichen Behandlung einer Kontaktallergie helfen verschiedene Wirkstoffe. Abhängig von der Ausprägung der Symptome reichen manchmal schon Salben mit synthetischem Gerbstoff. Dieser wirkt leicht entzündungshemmend, schmerz- und juckreizlindern und trocknet nässende Wunden aus.

Bei starkem Juckreiz oder Schmerzen helfen örtliche Betäubungsmittel, vor allem der Wirkstoff Polidocanol.

Ist das Kontaktekzem sehr ausgeprägt, verschreibt der Arzt zum Beispiel kortisonhaltige Salben und Cremes sowie eine gut rückfettende Körperpflege, die im Wechsel mit den Kortisonpräparaten eingesetzt werden sollte.

Grundsätzlich sind Hautpflegeprodukte mit einem pH-Wert zwischen 5 und 6,5 sowie mit besonderen rückfettenden Eigenschaften, zum Beispiel harnstoffhaltige Cremes und Salben, für Menschen mit einer Kontaktallergie geeignet.

Bei hartnäckigen und schweren Fällen helfen bei einer Kontaktallergie unter Umständen Kortisontabletten und Antihistaminika zu Einnehmen. Risse in der entzündeten Haut und nässende Stellen bilden ein ideales Klima für Bakterien und Pilze. Daher müssen unter Umständen zusätzlich auch Hautinfektionen behandelt werden.

Was Sie selbst tun können

Tragen Sie immer Ihren Allergieausweis bei sich. Zeigen Sie ihn bei Bedarf vor, zum Beispiel beim Kauf eines neuen Körperpflegeprodukts. So lässt sich schnell feststellen, ob das Allergen enthalten ist.

Grundsätzlich sollten Sie die Allergie auslösenden Substanzen meiden. Sind Berufsstoffe für die Allergie verantwortlich, hat dies oft gravierende Folgen. Manchmal genügen entsprechende Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz (zum Beispiel Handschuhe), um den Allergenkontakt zu verhindern. Oft lässt sich aber ein innerbetrieblicher Stellenwechsel oder sogar eine völlig neue berufliche Orientierung nicht vermeiden.

Manche Menschen wie Bäcker oder Friseure haben berufsbedingt mit potenziellen Allergieauslösern zu tun. Für sie kann eine Kontaktallergie das Aus in diesem Beruf bedeuten. Ist eine berufliche Umorientierung notwendig, hilft oft eine berufsdermatologische Beratung durch einen entsprechend ausgebildeten Arzt.


Kommentar «Kontaktallergie - Therapie»