Medikamente Online-Informationen
Medikamente und Krankheiten Referenzindex

Drugs and diseases reference index
Suche
DE


Medikamente A-Z

Krankheiten & Heilung List

Medizin-Lexikon

Vollständiger Artikel

Beliebte Medikamente

Popular Krankheiten & Heilung

Krankheiten referenzindex «Kontaktallergie - Ursachen»

Aktives Immunsystem

Beim einer Kontaktallergie entwickelt sich die Allergie meist über eine längere Zeit (Monate bis Jahre): Nach dem ersten Kontakt mit der allergieauslösenden Substanz (Allergen) erfolgt noch keine allergische Reaktion, doch der Körper wappnet sich im Laufe der Zeit gegen eine erneute Konfrontation, bei dem es dann zur Reaktion kommt. Diese sogenannte Sensibilisierung bewirkt, dass das Immunsystem aktiviert wird. Es entsteht eine Entzündungsreaktion, um das Allergen abzuwehren.

Im akuten Stadium heißt die Erkrankung Kontaktdermatitis. Wird sie chronisch, weil der Körper immer wieder Kontakt mit der verursachenden Substanz hat, spricht man von einem Kontaktekzem. Das Kontaktekzem gehört zu den sogenannten Spättyp-Allergien, das heißt, die Hautreaktion entwickelt sich erst einige Stunden bis Tage nach dem Kontakt mit dem Allergen.

Häufige Kontaktallergene

Es gibt ein breites Spektrum an Stoffen, die Allergien auslösen können. Dazu zählen unter anderem chemische Verbindungen wie Konservierungsstoffe oder Färbemittel, aber auch Naturprodukte wie Latex oder ätherische Öle, zum Beispiel Zitronen-, Orangen- oder Pfefferminzöl.

Die häufigsten Kontaktallergene sind Metalle wie Nickel (Jeansknopf- oder Modeschmuck-Allergie), die etwa 16 Prozent aller Kontaktallergien in Deutschland auslösen, sowie Duft- und Aromastoffe (Kosmetika- oder Parfümallergie), die für knapp 12 Prozent der Überempfindlichkeits-Reaktionen verantwortlich sind.

Die Verwendung von Naturprodukten schützt übrigens nicht vor der Entstehung einer Allergie.


Kommentar «Kontaktallergie - Ursachen»