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Krankheiten referenzindex «Magenkrebs - Diagnose»

Bei Verdacht auf Magenkrebs, etwa bei Erbrechen von Blut oder bei schwarzem Stuhl (Teerstuhl), erfolgt in der Regel eine Magenspiegelung (Gastroskopie). Im Rahmen der Magenspiegelung kann der Arzt Gewebeproben entnehmen, die im Labor auf entartete Zellen untersucht werden.

Durch eine Ultraschalluntersuchung von innen über den Magenschlauch (Endosonografie) stellt der Arzt fest, wie tief die Krebszellen in die Magenwand vorgedrungen sind. Mithilfe einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) - einem operativen Eingriff - bestimmt er zudem, wie weit sich ein Magenkarzinom schon über den Magen hinaus ausgebreitet hat.

Tumorzellen siedeln sich beim Magenkrebs am häufigsten in Leber, Lunge und Knochen ab (Metastasen). Für die Suche nach möglichen Metastasen wird der Brustraum mittels Röntgen, der Bauchraum mittels Ultraschall (Sonografie) und Computertomografie oder Kernspintomografie (MRT) untersucht. Ein Befall der Knochen durch den Tumor lässt sich durch eine Skelettszintigrafie nachweisen.

Magenkarzinome produzieren gelegentlich Tumormarker, die dann im Blut nachgewiesen werden können. Bedeutsam sind CEA (Carcinoembryonales Antigen), CA 72-4 und CA 19-9 (CA = cancer antigen).


Kommentar «Magenkrebs - Diagnose»