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Krankheiten referenzindex «Meniskusverletzungen (Meniskusläsionen)»

Beschreibung

Der Begriff Meniskusverletzung (Meniskusläsion) bezeichnet Schäden an einer speziellen Struktur im Knie, dem Meniskus.

Der Meniskus ist ein halbmondförmiges, knorpeliges Gebilde im Kniegelenk. Gut durchblutet ist er nur am Rand, wo er an die Gelenkkapsel angeheftet ist. Im Bereich des Gelenks hat der Meniskus keine Blutgefäße. Dieser Teil wird von der Gelenkflüssigkeit (Synovia) ernährt, welche von der Gelenkkapsel produziert wird. Mediziner sprechen deshalb auch von einer gut durchbluteten roten Zone und einer nicht durchbluteten weißen Zone des Meniskus. In jedem Kniegelenk befindet sich innen und außen jeweils ein Meniskus. Die Menisken verteilen und übertragen die Last, stabilisieren das Gelenk und wirken als "Stoßdämpfer" für den Gelenkknorpel.

Beim Sport (zum Beispiel Fußball) kann man das Kniegelenk normalerweise enormen Belastungen aussetzen, ohne sich zu verletzen. Das gilt aber nur für die senkrechte Belastung, nicht für schräg einwirkende oder schnelle, überraschende Krafteinwirkungen. Hier kann es zu Verletzungen der Kniegelenkstrukturen wie Meniskusverletzungen kommen. Typisch für  Meniskusverletzungen sind Dreh-Sturzverletzungen beispielsweise beim Skifahren.

Meniskusverletzungen treten aber nicht nur infolge von Unfällen auf, sondern auch durch starke Überlastungen des Kniegelenks oder altersbedingtem Verschleiß.


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