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Krankheiten referenzindex «Migräne - Diagnose»

Es gibt keine speziellen Laboruntersuchungen, um eine Migräne zu diagnostizieren. Daher sind die ausführliche Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) sowie eine neurologische Untersuchung entscheidend.

Unter Umständen können apparative Untersuchungen wie eine EEG oder Dopplersonografie der hirnversorgenden Blutgefäße sinnvoll sein, um andere Krankheiten auszuschließen.

Eine Magnetresonanz-Tomografie (Kernspin-Tomografie, MRT) des Kopfes wird empfohlen, wenn:

  • die neurologische Untersuchung auffällig war;
  • die Migräne nach dem 40. Lebensjahr beginnt;
  • die Frequenz oder Intensität der Anfälle kontinuierlich ansteigt;
  • in kurzen Abständen viele Auren (vor allem mit psychischen Auffälligkeiten) auftreten;
  • sich die Begleitsymptome der Migräne plötzlich ändern;

Wichtig ist auch die Abgrenzung der Migräne gegenüber anderen Kopfschmerzformen wie Kopfschmerzen vom Spannungstyp (Spannungskopfschmerzen), Kopfschmerzen durch Medikamentenübergebrauch (medikamenteninduzierter Kopfschmerz) oder Cluster-Kopfschmerz. Ebenso müssen Erkrankungen wie Tumoren, Entzündungen oder Verletzungen im Kopfbereich ausgeschlossen werden.


Kommentar «Migräne - Diagnose»