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Krankheiten referenzindex «Migräne - Kopfschmerztagebuch»

Migräne - Kopfschmerztagebuch

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Infos für den Arzt

Zur besseren Diagnose und einer optimalen Therapie von Migräne empfehlen Selbsthilfegruppen und Kopfschmerz-Experten, einen Schmerzkalender zu führen. In den vorgefertigten Tabellen lassen sich verschiedene Details eines Migräne-Anfalls übersichtlich festhalten:

  • Tageszeit, Dauer und Stärke der Kopfschmerzen
  • Ging der Kopfschmerzphase eine Auraphase voraus, oder haben Sie den Beginn der Kopfschmerzen auf eine andere Weise geahnt?
  • Traten gleichzeitig Übelkeit, Lichtscheu oder Sehstörungen auf?
  • Haben Sie noch andere Begleiterscheinungen verspürt?
  • Was haben Sie zuvor gegessen?
  • Haben Sie sich zuvor körperlich angestrengt oder fühlten Sie sich gestresst?
  • Hatten Sie Ihre Menstruation oder nehmen Sie Hormone ein?
  • Welches Medikament gegen Migräne haben Sie in welcher Dosis eingenommen? Hat es geholfen?

Mit einem Schmerztagebuch haben Sie auch zu einem späteren Zeitpunkt keine Mühe, Ihr Kopfschmerzproblem dem Arzt präzise zu beschreiben. Das macht es für den Arzt einfacher, die richtige Diagnose zu stellen. Im Verlauf der Behandlung kann der Spezialist anhand des Kopfschmerz-Kalenders beurteilen, ob die Therapie Wirkung zeigt. Verändern sich die Attacken, werden sie häufiger oder seltener - all das sind wichtige Hinweise darauf, ob Medikament und Dosis passen.

Die Einträge im Kopfschmerz-Tagebuch können außerdem darüber entscheiden, ob eine medikamentöse Prophylaxe angebracht ist oder nicht. Hat der Patient an zehn oder mehr Tagen pro Monat die Einnahme eines Schmerzmittels notiert, ist eine solche Prophylaxe dringend anzuraten.

Praktische Hinweise

Langjährige Migräniker wissen meist aus Erfahrung, welche Auslöser sie besser meiden sollten. Wenn die Kopfschmerzerkrankung aber noch relativ jung ist, erfahren die Betroffenen am besten mithilfe eines Kopfschmerz-Kalenders, was genau ihre Trigger sind.

Viele Migräne-Kranke berichten, dass sie dadurch Zusammenhänge erkannten, die ihnen bis dahin entgangen waren. Sie konnten auch ungewöhnliche persönliche Trigger-Faktoren leichter erkennen, vermeiden und die Anfallshäufigkeit damit langfristig reduzieren.

Vorgefertigte Kopfschmerz-Kalender für jeweils einen Monat finden Sie als Download bei NetDoktor.de und bei der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft im Internet unter www.dmkg.de. Kleine Tagebücher erhalten Sie auf Anfrage auch bei Ihrem Neurologen und Schmerztherapeuten.


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