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Krankheiten referenzindex «Morbus Bechterew - Diagnose»

Morbus Bechterew - DiagnoseMorbus Bechterew - Diagnose

Wegweisend für den Arzt sind die Beschwerden, die der Patient beschreibt. Bei der körperlichen Untersuchung finden sich sehr häufig Klopfschmerzen am Übergang von der Wirbelsäule zum Becken. Zudem zeigt sich im Schober-Test eine eingeschränkte Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule.

Die besten Verfahren, um die Veränderungen des Morbus Bechterew darzustellen, sind Magnetresonanz-Tomografie (MRT) und Computertomografie. So gelingt in über 85 Prozent der Fälle eine frühe Diagnose. Dabei ist die Magnetresonanz-Tomografie des Kreuzbein-Darmbein-Gelenks (Iliosakralgelenk) die Methode der Wahl. Sichtbare Veränderungen bei Morbus Bechterew sind beispielsweise eine Entzündung des Gelenks, Knochenspangen oder Verknöcherungen der Bänder im Bereich der Wirbelkörper.

Auch eine Szintigrafie des Skelettes wird manchmal durchgeführt, ist aber weniger aussagekräftig. Im normalen Röntgenbild lassen sich nur bei jedem zweiten Betroffenen Veränderungen erkennen.

Es gibt keinen eindeutigen Labortest für einen Morbus Bechterew. Allerdings haben über 90 Prozent der Patienten mit Morbus Bechterew ein bestimmtes, genetisch bedingtes Gewebemerkmal (HLA-B27), das eine Bedeutung für das Abwehrsystem hat. Das HLA-B27-Molekül oder -Gen kann durch einen Bluttest nachgewiesen werden. Allerdings kommt es auch in acht Prozent der gesunden Bevölkerung vor. Erst zusammen mit den typischen Beschwerden und Anzeichen stellt der Arzt die Diagnose Morbus Bechterew.


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