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Krankheiten referenzindex «Psychose - Therapie»

Medikamente

Der wichtigste Bestandteil einer antipsychotischen Therapie sind Medikamente. Die sogenannten Neuroleptika halten Hauptsymptome der Psychose wie Halluzinationen und Wahnvorstellungen sowie Ängste in Schach.

Der Haken: Sie haben erhebliche Nebenwirkungen. Insbesondere ältere Präparate, sogenannte typische Neuroleptika, gehen mit Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, verlangsamten Bewegungen, depressiven Verstimmungen und Gewichtszunahme einher. Neuere Neuroleptika sind besser verträglich - machen mitunter aber noch müder und lassen noch mehr Gewicht ansetzen.

Trotz der Beeinträchtigungen durch die Medikamente ist die regelmäßige Einnahme auch über einen längeren Zeitraum enorm wichtig. Patienten, die sie absetzen, haben ein hohes Risiko, dass der nächste Krankheitsschub sie bald ereilt. Das ist umso problematischer als dann meist eine höhere Dosierung über einen noch längeren Zeitraum notwendig ist, um die Symptome wieder in den Griff zu bekommen. In manchen Fällen müssen die Medikamente ein Leben lang eingenommen werden.

Neben den Neuroleptika kommen bei Patienten, die manische und/oder depressive Symptome haben, auch Stimmungsstabilisatoren wie Lithium zum Einsatz.

Geht die Psychose mit einer Depression einher, helfen Antidepressiva.

Psychotherapie

Auch eine Psychotherapie trägt dazu bei, die Patienten zu stabilisieren. Sie wird daher meist ergänzend zu den Medikamenten verordnet. Im Rahmen einer Kognitiven Verhaltenstherapie oder einer tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie wie der Psychoanalyse können die Patienten lernen, Wahnvorstellungen zu kontrollieren, depressive Symptome, Ängste und Stress abzubauen. Die Patienten können so besser mit belastenden Situationen umgehen, was auch das Risiko für Rückfälle senkt.

 


Kommentar «Psychose - Therapie»