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Krankheiten referenzindex «Pudendus-Neuralgie - Diagnose»

Um eine Pudendus-Neuralgie zu diagnostizieren, schließt der Arzt zuerst andere Erkrankungen, die in dieser Körperregion Schmerzen verursachen können, aus. Dazu zählen beispielsweise lokale schmerzhafte Hautentzündungen, die schon auf einen Blick für den Arzt erkennbar sind. Es sind gegebenenfalls auch Blutuntersuchungen zum Ausschluss eines Diabetes mellitus notwendig. Mithilfe der Kernspintomografie lässt sich feststellen, ob der Nerv eingeklemmt ist oder ein Tumor in der Beckenregion vorliegt. Außerdem sollte bei einer Pudendus-Neuralgie auch nach psychologischen Ursachen für Schmerzen im Genitalbereich gefahndet werden.

Klinische Untersuchung und Anamnese (Krankheitsvorgeschichte) können in vielen Fällen die Diagnose der Pudendus-Neuralgie ermöglichen. Seltener sind technische (elektrophysiologische) Untersuchungsverfahren wegweisend. Dazu gehören zum Beispiel die Nadelableitung der elektrischen Aktivität im äußeren Schließmuskel am After (Elektro-Myografie) sowie die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit des Nervus pudendus (Elektro-Neurografie).

Schließlich lässt sich eine Pudendus-Neuralgie auch diagnostizieren, indem ein örtliches Betäubungsmittel (Lokalanästhetika) mithilfe der Computertomografie genau in den Nervenkanal gespritzt wird. Wenn die Schmerzen anschließend deutlich nachlassen, liegt mit großer Wahrscheinlichkeit tatsächlich eine Pudendus-Neuralgie vor.


Kommentar «Pudendus-Neuralgie - Diagnose»