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Krankheiten referenzindex «Pulmonale Hypertonie (Lungenhochdruck)»

Pulmonale Hypertonie (Lungenhochdruck)Pulmonale Hypertonie (Lungenhochdruck)


Von einer pulmonalen Hypertonie (Lungenhochdruck) spricht man, wenn der mittlere Druck im kleinen Kreislauf über 25 mmHG steigt. Die Symptome zu Beginn einer pulmonalen Hypertonie sind Müdigkeit und Leistungsschwäche sowie Kurzatmigkeit bei Belastung. Diese Beschwerden können aber auch für viele andere Krankheiten stehen.

Hintergrund zur pulmonalen Hypertonie (Lungenhochdruck): Großer und kleiner Kreislauf
Die pulmonale Hypertonie (Lungenhochdruck) ist eine seltene Erkrankung des Blutkreislaufes der Lunge, dem so genannten kleinen Kreislauf. Den großen Kreislauf bilden die den restlichen Körper versorgenden Arterien, den Puls können wir fühlen und diesen Blutdruck messen wir mit den bekannten Blutdruckgeräten. Im kleinen Kreislauf pumpt die rechte Herzhälfte das sauerstoffarme Blut zur Lunge, sauerstoffreiches Blut wird von der Lunge zur linken Herzhälfte wieder zum Herz zurück gebracht. In der Lunge wird das Blut durch ein großes Netz von kleinen Blutgefäßen mit Sauerstoff angereichert. Kommt es nun zu einer Störung in diesem Netz, z.B. Verringerung dieser Gefäße, so erhöht sich der Druck im kleinen Kreislauf und das Blut staut sich in die rechte Herzhälfte und dann in den restlichen Körper zurück, auf der anderen Seite kommt zu wenig sauerstoffreiches Blut in den großen Kreislauf.

Ursachen der pulmonalen Hypertonie (Lungenhochdruck)


Häufig wird die pulmonale Hypertonie verursacht durch ein Absterben der kleinen Netz-Gefäße in der Lunge, z.B. bei einem Lungenemphysem. Bei Lungenembolien werden die kleinen Gefäße durch Blutgerinnsel verstopft. Häufig kommt es aber auch bei Störungen der linken Herzkammer z.B. bei Herzklappenfehlern oder Linksherzschwäche zu einem Rückstau des Blutes in den kleinen Kreislauf. Sehr viel seltener kommt die sogenannte Pulmonal-Arterielle Hypertonie (PAH) vor, bei der keine sichere Ursache gefunden werden kann.

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