Medikamente Online-Informationen
Medikamente und Krankheiten Referenzindex

Drugs and diseases reference index
Suche
DE


Medikamente A-Z

Krankheiten & Heilung List

Medizin-Lexikon

Vollständiger Artikel

Beliebte Medikamente

Popular Krankheiten & Heilung

Krankheiten referenzindex «Raynaud-Syndrom - Therapie»

Raynaud-Syndrom - TherapieRaynaud-Syndrom - Therapie

Was Sie selbst tun können

Das Raynaud-Syndrom ist zwar unangenehm, aber meist nicht gefährlich. Es lässt sich nicht heilen, aber Sie können einiges selbst tun, um Anfälle zu verhindern oder die Beschwerden zu lindern:

  • Schützen Sie Ihren Körper vor Kälte: Tragen Sie gegebenenfalls Handschuhe, warmes Schuhwerk und nutzen Sie Taschenwärmer.
  • Rauchen Sie nicht!
  • Treiben Sie regelmäßig Sport - das verbessert die Kreislauffunktion.
  • Lernen Sie den richtigen Umgang mit Stress; hilfreich sind Entspannungsübungen wie Autogenes Training oder Muskelrelaxation. Manchen Betroffenen hilft auch Biofeedback. Hierbei lernen Sie, Ihre Handtemperatur durch Ihren Geist zu kontrollieren. Fragen Sie Ihren Arzt nach einer individuell passenden Methode.
  • Lassen Sie bei einem sekundären Raynaud-Syndrom die Grunderkrankung behandeln.
  • In einigen Fällen helfen gefäßerweiternde Medikamente.

Auch wenn sich ein Raynaud-Anfall ankündigt, können Sie noch etwas unternehmen: Gehen Sie ins Warme oder lassen Sie warmes (nicht heißes!) Wasser über Ihre Finger laufen; bewegen und massieren Sie Ihre Hände oder stecken Sie sie unter die Achsel. Dadurch weiten sich die Blutgefäße, und das Gewebe wird besser mit Sauerstoff versorgt.

Medikamente

In einigen Fällen sind bestimmte Wirkstoffe hilfreich. Am häufigsten angewendet werden:

  • Pentoxiphyllin
  • Kalzium-Antagonisten
  • ACE-Hemmer (Captopril)
  • Prostaglandine (Misoprostol)
  • Diclofenac

Bei einer sehr schweren Form des Raynaud-Syndroms kann ein Arzt den Nerv durchtrennen, der die Gefäßweite in der Hand reguliert.

 


Kommentar «Raynaud-Syndrom - Therapie»