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Krankheiten referenzindex «RS-Virus-Infektion bei Baby & Kind - Therapie»

Medikamente gegen RS-Infektionen

Babys unter sechs Monaten werden meist in ein Krankenhaus eingewiesen, wenn sie an einer RS-Virus-Infektion erkrankt sind. Dies gilt besonders, wenn das Kind Atembeschwerden hat und schlecht essen, trinken oder schlafen kann. Ältere Kinder mit einer RS-Virus-Infektion können oft zu Hause gepflegt werden, da die Erkrankung bei ihnen meist weniger bedrohlich verläuft als bei Babys.

Antibiotika haben bei einer RS-Virus-Infektion keine Wirkung, da es sich bei den Erregern um Viren handelt und nicht um Bakterien. Sie kommen lediglich bei zusätzlich auftretenden bakteriellen Infektionen zum Einsatz. Eine antivirale Therapie mit Ribavirin wird aufgrund mangelnder Wirksamkeit nicht mehr empfohlen. Einigen Kindern helfen bestimmte Medikamente, welche die Atemwege erweitern. Als Atemhilfe setzen Ärzte häufig Sauerstoff ein, manche Kinder müssen sogar beatmet werden.

Wenn das erkrankte Kind durch die RS-Virus-Infektion an Flüssigkeitsmangel leidet, kann der Arzt Flüssigkeit über eine Infusion verabreichen.

Was Sie selbst tun können

Achten Sie darauf, ob Ihr erkältetes Kind richtig frei atmen kann. Außerdem sollten Sie sichergehen, dass es genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Geben Sie dem Kind reichlich zu trinken.

Falls das flache Liegen im Bett Probleme bereitet, legen Sie dem Kind zum Schlafen ein Kissen unter den Nacken, um ihm das Atmen zu erleichtern. Suchen Sie bei Atemproblemen stets einen Kinderarzt auf.


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