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Krankheiten referenzindex «Scharlach - Diagnose»

Der Arzt stellt die Diagnose "Scharlach" aufgrund des Krankheitsbildes und eines Abstrichs aus dem Rachenraum. Unter dem Mikroskop lassen sich die Erreger, die Streptokokken-Bakterien, im Abstrichmaterial nachweisen. Diese Untersuchung kann besonders wichtig sein, wenn die typischen Symptome des Scharlachs fehlen.

Mittlerweile gibt es auch einen Schnelltest, der schon nach wenigen Minuten ein Ergebnis bringt. Ein negatives Ergebnis schließt eine Infektion aber nicht aus, da diese Antigen-Schnelltests nicht genau genug sind. In diesem Fall sind weitere Untersuchungen notwendig.

Eine weitere Blutanalyse weist zudem Abwehrstoffe (Antikörper) gegen die Gifte der Streptokokken (Bakterientoxine) nach. Dazu gehören die Antikörper gegen Streptolysin O (Antikörper: Antistreptolysin O, ASL), das rote und weiße Blutkörperchen zerstören kann und gegen das Enzym DNAse B (Antikörper: Anti-DNAse B, ADB), das die Bakterien zu ihrer Vermehrung benötigen. Die Konzentrationen beider Antikörper im Blut steigen in der Anfangsphase der Scharlach-Erkrankung massiv an. Bei einer akuten Scharlach-Infektion werden die Antikörper nur selten bestimmt; die Untersuchung kann aber hilfreich sein, um den Verlauf der Krankheit zu kontrollieren.


Kommentar «Scharlach - Diagnose»