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Krankheiten referenzindex «Schilddrüsenunterfunktion bei Baby & Kind - Diagnose»

Zur Früherkennung einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) führen Ärzte in Deutschland routinemäßig das sogenannte Neugeborenen-Screening durch. Dabei entnimmt der Kinderarzt dem Säugling am dritten Lebenstag ein paar Tropfen Blut aus der Ferse. So lässt sich die Erkrankung entdecken, bevor es zu Schäden kommt.

Der Arzt kann eine Schilddrüsenunterfunktion erkennen, indem er die Konzentration verschiedener Hormone im Blut bestimmt. Zum einen misst er die Konzentration der Schilddrüsenhormone, zum anderen bestimmt er den sogenannten TSH-Wert (Thyroid Stimulating Hormone). Das Gehirn bildet den Botenstoff TSH und regt damit die Schilddrüse zur Hormonproduktion an. Ein erhöhter TSH-Wert im Blut kannein Zeichen für einen Mangel an Schilddrüsenhormonen sein.

Eine vergrößerte Schilddrüse lässt sich mithilfe einer Ultraschall-Untersuchung (Sonografie) erkennen: Der Arzt bestimmt die Größe des Organs und erkennt eventuelle Schilddrüsenknoten oder Hohlräume (Zysten). Sind auffällige Strukturen nachweisbar, kann besonders bei älteren Kindern noch eine Szintigrafie und/oder Feinnadelbiopsie zur Untersuchung des Schilddrüsengewebes durchgeführt werden.

Zur Klärung der Ursachen einer Schilddrüsenunterfunktion lässt der Arzt gegebenenfalls die Konzentration der schilddrüsenspezifischen Antikörper im Blut bestimmen.


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