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Krankheiten referenzindex «Schnupfen - Therapie»

Schnupfen - TherapieSchnupfen - Therapie

Die Therapie des Schnupfens (Rhinitis) hängt von der Ursache ab. Bei einem normalen Schnupfen helfen abschwellende Nasentropfen. Diese sollte man aber nicht länger als etwa eine Woche anwenden, da man sich sonst an die Tropfen gewöhnen könnte: Trotz steigender Dosis des Medikaments ist die Nase dann ständig verstopft. Manchen hilft Inhalieren mit warmem Wasserdampf.

Bei einer bakteriellen Infektion kommen manchmal Antibiotika zum Einsatz. Ist eine Allergiedie Ursache des Schnupfens, sollte man am besten die allergieauslösende Substanz meiden. Hat jemand schwere allergische Beschwerden, kommt eine Immuntherapie (Hyposensibilisierung) infrage. Dabei "lernt" der Körper, nicht mehr überempfindlich auf den auslösenden Stoff zu reagieren. Zudem verschreibt der Arzt bei nachgewiesener allergischer Rhinitis gegebenenfalls Antihistaminika.

Bei der chronischen Rhinitis ist es am wichtigsten, die Ursache zu beseitigen, also beispielsweise eine verschobene Nasenscheidewand oder Polypen zu operieren beziehungsweise eine Infektion zu therapieren.

In einigen Fällen von Schnupfen verordnet der Arzt zudem Nasensprays mit Kortison.

Fachlicher Beirat: Prof. Roland Laszig, Direktor der Hals-Nasen-Ohrenklinik am Uniklinikum Freiburg


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