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Krankheiten referenzindex «Subarachnoidalblutung - Ursachen»

Subarachnoidalblutung - UrsachenSubarachnoidalblutung - UrsachenSubarachnoidalblutung - Ursachen

Missgebildete Arterien

Ursache für eine Subarachnoidalblutung sind meist (in 80 Prozent der Fälle) Fehlbildungen der Arterien (Schlagadern) an der Schädelbasis. Es handelt sich dabei um sackartige Ausstülpungen (Aneurysmen), deren Wand nicht die gleiche Festigkeit aufweist wie normale Gefäße. Reißt die Wand ein, kommt es zu einer Subarachnoidalblutung.

Das Einreißen des Aneurysmas ist nicht an eine bestimmte Krankheit gekoppelt, sondern geschieht häufig bei voller Gesundheit, oft selbst in völliger Ruhe. Bei einigen Menschen geht  der Subarachnoidalblutung eine körperliche Anstrengung voraus, zum Beispiel schweres Heben, erschwerter Stuhlgang (starkes Pressen) oder Geschlechtsverkehr. Ursache kann auch ein plötzlicher Blutdruckanstieg sein.

Seltene Auslöser einer Subarachnoidalblutung sind Schädel-Hirn-Verletzungen, Sinusvenenthrombosen (Blutpfropf in einem bestimmten Gehirngefäß), Gefäßentzündungen und Gerinnungsstörungen. Trotz intensiver Suche kann bei manchen Betroffenen keine Ursache gefunden werden.

Grundsätzliche Risikofaktoren für Subarachnoidalblutungen sind Bluthochdruck, Rauchen in Verbindung mit zu hohen Cholesterinwerten im Blut (Hypercholesterinämie) sowie bestimmte Drogen (Kokain, Heroin, Amphetamine).


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