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Krankheiten referenzindex «Windpocken - Vorbeugen»

Für Kinder empfiehlt die Ständige Impfkommission des Robert Koch-Instituts (STIKO) die aktive Schutzimpfung gegen Windpocken. Sie wird in der Regel in den ersten zwei Lebensjahren durchgeführt und in zwei Impfdosen verabreicht. Auch ungeimpfte Kinder von neun bis 17 Jahren, die noch keine Windpocken hatten, sollten sich impfen lassen, da Windpocken bei ihnen häufiger Komplikationen verursachen.

Erwachsene, die als Kinder keine Windpocken hatten, sollten sich in bestimmten Fällen ebenfalls impfen lassen. Dazu gehören:

  • Frauen mit Kinderwunsch
  • Personal im Gesundheitsdienst
  • Patienten mit schwerer Neurodermitis, Leukämie, unter immunsuppressiver Therapie und vor Organtransplantationen

Wer einmal Windpocken hatte, ist lebenslang vor der Krankheit geschützt, später kann sich jedoch unter Umständen eine Gürtelrose entwickeln.

Windpocken sind sehr ansteckend. Ungeimpfte Personen sollten sich daher von Erkrankten möglichst fernhalten. Wer Kontakt mit einem infizierten Menschen hatte, kann sich noch bis zu fünf Tage danach impfen lassen, um sich zu schützen.


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