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Krankheiten referenzindex «Winterdepression - Diagnose»

Die wiederkehrenden Beschwerden in der dunklen Jahreszeit sind charakteristisch für eine Winterdepression. Tritt die depressive Verstimmung innerhalb von fünf Jahren in drei oder mehr Wintern auf, kann man von einer Winterdepression sprechen.

Aber nur ein psychiatrischer Facharzt ist in der Lage, einen leichten Winter Blues von einer echten Depression zu unterscheiden. Deshalb sollte man nicht zögern, bei trüber Stimmung in der kalten Jahreszeit den Arzt aufzusuchen. Dieser wird sich zuerst eingehend mit dem Betroffenen unterhalten, um die Ausprägung und Begleiterscheinungen des Stimmungstiefs abschätzen zu können.

Mit diesem Wissen im Hinterkopf untersucht der Arzt sein Gegenüber körperlich, unter internistischen und neurologischen Aspekten. Blut-Untersuchungen, Ultraschall (Sonografie) und in seltenen Fällen eine Kernspin-Tomografie des Kopfes helfen, andere Ursachen auszuschließen, zum Beispiel einen Mangel an Vitamin B12, eine Demenz oder eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Auch verschiedene Medikamente können Depressionen auslösen oder verstärken.

Eine Hilfe zur Einordnung der depressiven Beschwerden bieten auch Fragebögen, die in den Ambulanzen psychiatrischer Krankenhäuser, bei Psychiatern und Nervenärzten angeboten werden.


Kommentar «Winterdepression - Diagnose»