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«Alendronsäure Sandoz 70 mg - einmal wöchentlich Filmtabletten»

Alendronsäure Sandoz 70 mg - einmal wöchentlich Filmtabletten


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Was ist Alendronsäure Sandoz?
Alendronsäure gehört zu einer als Bisphosphonate bezeichneten Gruppe nicht hormoneller Arzneimittel. Alendronsäure verhindert den Knochenschwund, der bei Frauen nach der Menopause (Wechseljahre) eintritt, und fördert die Neubildung von Knochen. Es senkt das Risiko von Wirbel- und Hüftbrüchen.

Wofür wird Alendronsäure Sandoz angewendet?
Ihr Arzt hat Ihnen Alendronsäure Sandoz zur Behandlung Ihrer Osteoporose (Knochenschwund) verschrieben. Alendronsäure Sandoz senkt das Risiko von Wirbel- und Hüftbrüchen.

Alendronsäure Sandozwird einmal wöchentlich eingenommen.

Was ist Osteoporose?
Bei der Osteoporose (Knochenschwund) werden die Knochen dünner und schwächer. Diese Erkrankung ist bei Frauen nach der Menopause häufig. Ab der Menopause bilden die Eierstöcke nicht mehr das weibliche Hormon Östrogen, das zur Gesunderhaltung des Skeletts bei Frauen beiträgt. Infolgedessen kommt es zu Knochenschwund und die Knochen werden schwächer. Je früher eine Frau in die Menopause kommt, desto höher ist ihr Osteoporoserisiko.

Zu Beginn verursacht die Osteoporose gewöhnlich keine Beschwerden. Wenn sie jedoch unbehandelt bleibt, kann sie zu Knochenbrüchen führen. Obwohl Knochenbrüche in der Regel schmerzhaft sind, können Wirbelbrüche unbemerkt bleiben, bis sie zu einer Abnahme der Körpergröße führen. Zu solchen Knochenbrüchen kann es schon bei normalen Alltagstätigkeiten wie Heben oder bei einer geringfügigen Verletzung kommen, die bei normalen Knochen im Allgemeinen nicht zu Brüchen führen würde. Knochenbrüche treten gewöhnlich an der Hüfte, an der Wirbelsäule oder am Handgelenk auf. Sie können nicht nur Schmerzen hervorrufen, sondern auch zu erheblichen Problemen wie Rundrücken („Witwenbuckel“) und Beweglichkeitseinbußen führen.

Wie kann die Osteoporose behandelt werden?
Die Osteoporose kann behandelt werden und es ist nie zu spät, eine Behandlung zu beginnen. Alendronsäure Sandoz verhindert nicht nur den Knochenschwund, sondern unterstützt die Neubildung von abgebautem Knochen und senkt das Risiko von Knochenbrüchen an der Wirbelsäule und Hüfte.

Zusätzlich zu Ihrer Behandlung mit Alendronsäure Sandoz wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise folgende Änderungen Ihrer Lebensgewohnheiten empfehlen, um die Erkrankung zu bessern:

Rauchstopp Rauchen steigert offenbar die Geschwindigkeit des Knochenschwunds und kann daher das Risiko von Knochenbrüchen erhöhen.

Bewegung Wie die Muskeln brauchen auch die Knochen Bewegung, um stark und gesund zu bleiben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie ein Bewegungsprogramm beginnen.

Ausgewogene Ernährung Ihr Arzt kann Sie über Ihre Ernährung beraten oder ob Sie Nahrungsergänzungspräparate (insbesondere Kalzium und Vitamin D) nehmen sollten.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Alendronsäure Sandoz darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Natriumalendronat-Trihydrat, andere Bisphosphonate oder einen der sonstigen Bestandteile von Alendronsäure Sandozsind.
  • wenn Sie bestimmte Erkrankungen der Speiseröhre (Ösophagus) wie eine Verengung oder Schluckstörungen haben.
  • wenn Sie nicht mindestens 30 Minuten lang stehen oder aufrecht sitzen können.
  • wenn Ihr Arzt Ihnen gesagt hat, dass Ihr Blutkalziumwert erniedrigt ist.

Wenn Sie denken, dass eine der oben genannten Situationen auf Sie zutrifft, dürfen Sie die Tabletten nicht einnehmen. Sprechen Sie in diesem Fall zuerst mit Ihrem Arzt und halten Sie sich an dessen Ratschläge.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Alendronsäure Sandoz ist erforderlich Bitte teilen Sie Ihrem Arzt unbedingt mit, bevor Sie mit der Einnahme von Alendronsäure Sandoz beginnen,

  • wenn Sie an Nierenerkrankungen leiden,
  • wenn Sie Schluck- oder Verdauungsprobleme haben,
  • wenn Sie erniedrigte Blutkalziumwerte haben.
  • wenn Ihnen Ihr Arzt mitgeteilt hat, dass Sie ein Barrett-Syndrom (eine Erkrankung, die mit Veränderungen der Zellen, die die untere Speiseröhre auskleiden, einhergeht) haben.

An der Speiseröhre (Ösophagus) kann es zu einer Reizung, Entzündung oder Geschwürbildung kommen. Dabei treten oft Beschwerden wie Schmerzen im Brustkorb, Sodbrennen oder Beschwerden oder Schmerzen beim Schlucken auf. Dies kann vor allem bei Patienten der Fall sein, die Alendronsäure Sandoz nicht zusammen mit einem ganzen Glas Wasser einnehmen und/oder sich früher als 30 Minuten nach der Einnahme hinlegen. Diese Nebenwirkungen können sich verschlimmern, wenn Sie Alendronsäure Sandoznach der Entwicklung solcher Beschwerden weiter einnehmen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Alendronsäure Sandoz einnehmen, wenn Sie Schmerzen oder Schwellungen am Zahnfleisch und/oder Kiefer haben oder hatten, bei Taubheitsgefühl oder Schweregefühl im Kiefer oder wenn Sie einen Zahn verloren haben. Dies könnte ein Hinweis auf eine Osteonekrose sein (Untergang von Knochengewebe). Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an Krebs leiden oder Ihre Zähne in einem schlechten Zustand sind, da dies ein Risikofaktor für eine Osteonekrose ist. Wenn Sie in zahnärztlicher Behandlung sind oder sich einem kieferchirurgischen Eingriff unterziehen müssen, informieren Sie Ihren Zahnarzt, dass Sie Alendronsäure Sandozeinnehmen.

Bei Einnahme von Alendronsäure Sandoz mit anderen Arzneimitteln Kalziumpräparate, Antazida (Magenschutzmittel) und einige Arzneimittel zum Einnehmen können bei gleichzeitiger Einnahme die Aufnahme von Alendronsäure Sandoz in den Körper hemmen. Beachten Sie deshalb unbedingt die Anweisungen in Abschnitt 3: „Wie ist Alendronsäure Sandoz einzunehmen?“

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei Einnahme von Alendronsäure Sandoz zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Nahrungsmittel und Getränke (einschließlich Mineralwasser) können die Wirksamkeit von Alendronsäure Sandoz abschwächen, wenn sie gleichzeitig eingenommen werden. Beachten Sie deshalb unbedingt die Hinweise in Abschnitt 3: „Wie ist Alendronsäure Sandoz einzunehmen?”

Kinder und Jugendliche
Alendronsäure Sandoz soll nicht an Kinder und Jugendliche verabreicht werden.

Schwangerschaft
Sie dürfen Alendronsäure Sandoz nicht einnehmen, wenn Sie denken, dass Sie schwanger sein könnten. Alendronsäure Sandoz ist nur zur Anwendung bei Frauen nach der Menopause (Wechseljahre) bestimmt.

Stillzeit
Sie dürfen Alendronsäure Sandoz nicht einnehmen, wenn Sie stillen. Alendronsäure Sandozist nur zur Anwendung bei Frauen nach der Menopause (Wechseljahre) bestimmt.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Alendronsäure Sandozhat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Alendronsäure Sandoz immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Nehmen Sie einmal wöchentlich 1 70-mg-Filmtablette ein.

Halten Sie sich genau an die folgenden Anweisungen, damit die Behandlung mit Alendronsäure Sandozwirksam ist:

1) Wählen Sie für die Einnahme den Wochentag, der am besten in Ihren Zeitplan passt. Nehmen Sie jede Woche 1 Filmtablette Alendronat 70 mg am festgelegten Tag ein.

Halten Sie sich unbedingt an die Anweisungen 2), 3), 4) und 5), damit Alendronsäure Sandoz schnell in Ihren Magen gelangt und die Gefahr einer Reizung der Speiseröhre (Ösophagus) verringert wird.

2) Nehmen Sie morgens nach dem Aufstehen die Alendronat 70 mg Filmtablette zusammen mit einem ganzen Glas Wasser (kein Mineralwasser) (mindestens 200 ml) ein, bevor Sie irgendetwas essen, trinken oder andere Arzneimittel einnehmen.

  • Nehmen Sie die Filmtablette nicht mit Mineralwasser (mit oder ohne Kohlensäure) ein.
  • Nehmen Sie die Filmtablette nicht mit Kaffee oder Tee ein.
  • Nehmen Sie die Filmtablette nicht mit Saft oder Milch ein.

3) Sie dürfen die Tablette nicht zerkauen oder im Mund zergehen lassen.

4) Legen Sie sich nicht hin – bleiben Sie nach dem Einnehmen der Tablette mindestens 30 Minuten lang in aufrechter Position (Sitzen, Stehen oder Gehen). Sie dürfen sich erst wieder hinlegen, wenn Sie die erste Mahlzeit am Tag eingenommen haben.

5) Nehmen Sie Alendronsäure Sandoznichtvor dem Schlafengehen oder morgens vor dem Aufstehen ein.

6) Wenn nach dem Einnehmen der Tablette Schluckbeschwerden, Schmerzen beim Schlucken oder Beschwerden im Brustraum auftreten oder Sodbrennen auftritt oder sich verschlimmert, müssen Sie die Einnahme von Alendronsäure Sandozbeendenund Ihren Arzt aufsuchen.

7) Warten Sie nach der Einnahme von Alendronsäure Sandoz mindestens 30 Minuten lang, bevor Sie morgens erstmals etwas essen, trinken oder andere Arzneimittel einnehmen, einschließlich Antazida (Magenschutzmitteln), Kalziumpräparaten und Vitaminen. Alendronsäure Sandozist nur wirksam, wenn es auf leeren Magen eingenommen wird.

8) Nehmen Sie Alendronsäure Sandoz unbedingt so lange weiter ein, wie Ihr Arzt Ihnen das Arzneimittel verschrieben hat. Alendronsäure Sandoz kann nur gegen Ihre Osteoporose wirken, solange Sie die Tabletten einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Alendronsäure Sandoz eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben, trinken Sie ein ganzes Glas Milch und verständigen Sie umgehend Ihren Arzt. Lösen Sie kein Erbrechen aus und legen Sie sich nicht hin.

Wenn Sie die Einnahme von Alendronsäure Sandoz vergessen haben
Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie an dem Morgen, nachdem Sie sich an das Versäumnis erinnert haben, nur 1 Tablette ein. Nehmen Sie nicht 2 Tabletten am selben Tag ein. Nehmen Sie dann wieder einmal wöchentlich 1 Tablette am ursprünglich festgelegten Wochentag ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Alendronsäure Sandoz Nebenwirkungenhaben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt: Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1 000)
Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10 000)
Sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10 000)

Nervensystem
Häufig
: Kopfschmerzen
Häufigkeit nicht bekannt: Schwindel

Augenerkrankungen
Selten:
Verschwommensehen, Schmerzen oder Rötung in den Augen

Erkrankungen des Ohrs und des Gleichgewichtsorgans Häufigkeit nicht bekannt: Drehschwindel

Magen-Darm-Trakt Häufig: Bauchschmerzen; Magenbeschwerden oder Aufstoßen nach dem Essen; Verstopfung; Völlegefühl im Magen; Durchfall; Blähungen; Sodbrennen; Schluckbeschwerden; Schmerzen beim Schlucken; Geschwüre an der Speiseröhre, (Ösophagus), die zu Beschwerden im Brustraum, Sodbrennen oder Störungen oder Schmerzen beim Schlucken führen können Gelegentlich: Übelkeit, Erbrechen, Reizung oder Entzündung in der Speiseröhre (Ösophagus) oder im Magen; schwarze oder teerartige Stühle
Selten: Verengung der Speiseröhre (Ösophagus); Mundgeschwüre, wenn die Tabletten gekaut oder gelutscht wurden; Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre (manchmal schwer oder mit Blutungen); wobei allerdings nicht sicher ist, ob diese durch Alendronsäure Sandozverursacht wurden

Haut
Gelegentlich:
Hautausschlag; Juckreiz; Hautrötung
Selten: durch Sonnenlicht verschlimmerter Hautausschlag
Sehr selten: schwere Hautreaktionen

Bewegungsapparat Häufig: Knochen-, Muskel- und/oder Gelenkschmerzen
Selten: Osteonekrose (Untergang von Knochengewebe), schwere Knochen-, Muskel- und/oder Gelenksschmerzen.
Häufigkeit nicht bekannt: Gelenkschwellung. Bruch des Oberschenkelknochens bei Patienten mit Langzeitbehandlung mit Alendronsäure. Oberschenkelschmerzen, Schwäche oder Beschwerden können ein frühes Anzeichen eines möglichen Oberschenkelbruches sein.

Allgemeine Erkrankungen Selten: vorübergehende grippeartige Beschwerden, wie z. B. Muskelschmerzen, allgemeines Unwohlsein und manchmal Fieber, gewöhnlich zu Beginn der Behandlung; Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Nesselausschlag und Angioödem; Kalziummangelsymptome einschließlich Muskelkrämpfen oder Zuckungen und/oder Prickeln in den Fingern oder um den Mund herum
Häufigkeit nicht bekannt: Schwächegefühl, geschwollene Hände, Knöchel oder Füße

Es ist hilfreich, wenn Sie sich notieren, welche Nebenwirkungen wann aufgetreten sind und wie lange sie anhielten.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.


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