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«Beloc-Zok 95 mg»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

• Bluthochdruck,
• Brust- bzw. Herzschmerzen (Angina pectoris),
• funktionellen Herz-Kreislauf-Beschwerden, die sich z. B. in einer Neigung zu dauerhaft erhöhter Herzfrequenz und zeitweise erhöhtem Blutdruck äußern können (hyperkinetisches Herzsyndrom),
• schnellen Formen von Herzrhythmusstörungen,
• Langzeitbehandlung nach Herzinfarkt,
• vorbeugender Behandlung der Migräne,
• einer gering bis mäßig ausgeprägten Herzleistungsschwäche (Ejektionsfraktion 40 %), die sich in ihrem Schweregrad nicht ändert und seit mindestens 4 Wochen andauert. Beloc-Zok 95 mg wird zusätzlich zur üblichen Standardbehandlung mit blutgefäßerweiternden (ACE-Hemmern) und harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) und gegebenenfalls Herzglykosiden eingenommen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Beloc-Zok 95 mg darf nicht eingenommen werden,
• wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Metoprololsuccinat oder anderen Betarezeptorenblockern, verwandten Stoffen oder einem der sonstigen Bestandteile sind,
• wenn bei Ihnen die Erregungsleitung von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern gestört ist (AV-Block II. und III. Grades),
• wenn Sie einen unregelmäßigen Herzschlag haben, der häufig sehr langsam ist und manchmal sehr schnell (Sinusknotensyndrom),
• wenn bei Ihnen die Erregungsleitung zwischen dem Sinusknoten und dem Herzvorhof gestört ist,
• wenn Sie an einem Schock leiden,
• wenn Ihr Ruhepuls vor der Behandlung unter 50 Schlägen pro Minute liegt,
• wenn Ihr oberer Blutdruckwert unter 90 mmHg liegt,
• wenn Sie an einer Übersäuerung des Blutes (Azidose) leiden,
• wenn die Durchblutung Ihrer Arme oder Beine stark vermindert ist,
• wenn Sie zu Bronchialverkrampfungen neigen,
• wenn Sie gleichzeitig bestimmte MAO-Hemmstoffe (Arzneimittel gegen Depressionen) nehmen. Ausgenommen sind MAO-B-Hemmstoffe (Arzneimittel gegen die Parkinson’sche Krankheit).
Wenn Sie an einer lang andauernden Herzleistungsschwäche leiden, dürfen Sie Beloc-Zok 95 mg nicht einnehmen, wenn bei Ihnen zusätzlich
• diese Herzleistungsschwäche nicht durch ärztliche Maßnahmen stabilisiert wurde (instabile, dekompensierte Herzinsuffizienz) und Sie an Wasseransammlung in der Lunge, verminderter Durchblutung oder niedrigem Blutdruck leiden,
• eine dauerhafte oder zeitweise Behandlung mit Arzneimitteln erfolgt, die die Betarezeptoren aktivieren sollen,
• ein Ruhepuls vor der Behandlung von unter 68 Schlägen pro Minute vorliegt,
• der obere Blutdruckwert wiederholt unter 100 mmHg liegt.
Wenn Sie Beloc-Zok 95 mg einnehmen, dürfen Ihnen bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (Calciumantagonisten vom Verapamil- und Diltiazemtyp oder andere Antiarrhythmika) nicht in die Venen gespritzt werden. Sagen Sie Ihrem Arzt, dass Sie Beloc-Zok 95 mg einnehmen.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Beloc-Zok 95 mg ist erforderlich,
• wenn Sie zuckerkrank sind und Ihre Blutzuckerwerte stark schwanken,
• wenn Sie fasten,
• wenn Sie einen Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom) haben, da dieser zuvor und begleitend mit bestimmten Medikamenten behandelt werden sollte,
• wenn Ihre Leberfunktion stark eingeschränkt ist (siehe Abschnitt 3.2 Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis).
Ihr Arzt muss Sie in diesen ällen sorgfältig überwachen.
Ferner ist besondere Vorsicht bei der Einnahme von Beloc-Zok 95 mg erforderlich,
• wenn bei Ihnen selbst oder in Ihrer Familie schon einmal eine Schuppenflechte aufgetreten ist,
• wenn Sie an Asthma leiden, da eine bronchienerweiternde Behandlung bei Ihnen entweder noch begonnen werden sollte oder, wenn Sie schon Asthmamedikamente nehmen, die Dosierung Ihrer bronchienerweiternden Medikamente angepasst werden sollte.
Bei Patienten mit akutem Herzinfarkt zeigte sich unter Metoprololtherapie ein erhöhtes Risiko für einen schwerwiegenden Blutdruckabfall (kardiogener Schock). Da Patienten mit instabiler Kreislaufsituation in besonderem Maße betroffen waren, darf Metoprolol erst nach Stabilisierung des Kreislaufs des Infarktpatienten gegeben werden.
Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen können bei Einnahme von Arzneimitteln wie Beloc-Zok 95 mg schwerer verlaufen.
Sie dürfen die Einnahme von Beloc-Zok 95 mg nicht abrupt beenden (siehe Abschnitt 3.5 Wenn Sie die Einnahme von Beloc-Zok 95 mg abbrechen).
Es liegt noch keine Erfahrung vor bei der Behandlung von Patienten mit Herzleistungsschwäche, die:
• eine sehr schwere, in ihrem Ausmaß schwankende (instabile) Herzleistungsschwäche (NYHA-Klasse IV) haben,
• in den letzten vier Wochen unterschiedlich starke Herz- bzw. Brustschmerzen (Angina pectoris) hatten,
• an Nieren- oder Leberfunktionsstörungen leiden,
• über 80 oder unter 40 Jahre alt sind,
• eine Erkrankung der Herzklappen haben, die die Funktion des Herzens beeinflusst,
• an einer Erkrankung des Herzmuskels leiden, durch die der Herzinnenraum verengt wird,
• am Herzen operiert wurden oder bald am Herzen operiert werden sollen, wenn Beloc-Zok 95 mg in den nächsten vier Monaten eingenommen werden soll.
a) Kinder
Eine Anwendung von Beloc-Zok 95 mg bei Kindern wird nicht empfohlen, da keine Erfahrung bei der Behandlung von Kindern mit Metoprololsuccinat vorliegt.
b) Ältere Menschen
Es gibt keine Untersuchungen über die Anwendung von Beloc-Zok 95 mg bei Patienten, die älter als 80 Jahre sind (siehe Abschnitt 3.2 Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis).
c) Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung des Arzneimittels Beloc-Zok 95 mg kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Sie dürfen Beloc-Zok 95 mg in der Schwangerschaft (insbesondere in den ersten drei Monaten) nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses einnehmen. Nehmen Sie deshalb Beloc-Zok 95 mg während der Schwangerschaft nur auf ausdrückliche Anweisung Ihres Arztes ein. Es liegen keine Erfahrungen über eine Einnahme von Beloc-Zok 95 mg in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft vor. Eine mögliche Schädigung des Ungeborenen kann nicht ausgeschlossen werden.
Der Wirkstoff von Beloc-Zok 95 mg geht in die Muttermilch über. Obwohl die mit der Milch aufgenommene Wirkstoffmenge wahrscheinlich keine Gefahr für das Kind darstellt, sollte Ihr Arzt die Herzfunktion des Säuglings überwachen.

Wie wird es angewendet?

Wie ist Beloc-Zok 95 mg einzunehmen?
Nehmen Sie Beloc-Zok 95 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Art der Anwendung
Retardtabletten zum Einnehmen.
Wenn Sie eine größere Menge von Beloc-Zok 95 mg eingenommen haben, als Sie sollten,
können bei Ihnen in Abhängigkeit des Ausmaßes der Überdosierung eine Verstärkung von Nebenwirkungen auftreten bzw. Symptome wie starker Blutdruckabfall, Herzmuskelschwäche, Schock, verlangsamter Herzschlag bis hin zum Herzstillstand, Atembeschwerden, Bronchialverkrampfung, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle.
Wenn Sie den Verdacht einer Überdosierung haben, wenden Sie sich bitte sofort an den nächsten Arzt.
Wenn Sie die Einnahme von Beloc-Zok 95 mg vergessen haben,
nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, sondern fahren Sie mit der Einnahme wie üblich fort.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Beloc-Zok 95 mg mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Beloc-Zok 95 mg beeinflusst werden.
• Blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen, Insulin: Deren blutzuckersenkende Wirkung wird durch Beloc-Zok 95 mg verstärkt. Warnzeichen eines niedrigen Blutzuckerspiegels, insbesondere schnelle Herzfrequenz und Zittern, sind verschleiert oder abgemildert. Deshalb sollte Ihr Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrolliert werden.
• Blutdrucksenkende Arzneimittel (z. B. Prazosin, Calciumantagonisten vom Nifedipintyp): Deren Wirkung kann verstärkt werden.
• Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (z. B. Calciumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazemtyp): Verstärkung der herzschwächenden Wirkung, Blutdruckabfall, langsame Herzfrequenz oder andere Herzrhythmusstörungen und Herzversagen.
• Arzneimittel für örtliche Betäubung (z. B. Lidocain): Deren Ausscheidung aus dem Körper kann vermindert werden.
• Blutdrucksteigernde Arzneimittel, die z. B. in Hustenmitteln, Nasen- und Augentropfen enthalten sein können, oder die Ihnen vom Arzt in Notfällen per Injektion verabreicht werden (z. B. Noradrenalin oder Adrenalin): Es kann zu einem beträchtlichen Blutdruckanstieg kommen.
Beloc-Zok 95 mg wird wie folgt beeinflusst:
Die Konzentration von Beloc-Zok 95 mg im Blut kann erhöht werden durch:
• bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen,
• bestimmte Arzneimittel gegen Bluthochdruck, die den Wirkstoff Hydralazin enthalten,
• bestimmte Arzneimittel gegen allergische Reaktionen, wie z. B. Heuschnupfen,
• bestimmte Arzneimittel gegen Magen-Darm-Erkrankungen (Histamin-2-Rezeptorantagonisten),
• bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen,
• bestimmte Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen,
• bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen und entzündliche Erkrankungen des Bewegungsapparates (COX-2-Inhibitoren),
• Narkosemittel. Informieren Sie vor Operationen den Narkosearzt darüber, dass Sie Beloc-Zok 95 mg einnehmen.
Wenn Sie Medikamente aus einer der vorgenannten Arzneimittelgruppen einnehmen oder sich nicht sicher sind, fragen Sie vor der Einnahme von Beloc-Zok 95 mg bitte Ihren Arzt.
Abschwächung der Wirkung:
• entzündungshemmende Arzneimittel (z. B. Indometacin),
• bestimmte Antibiotika (Rifampicin).
Sonstige mögliche Wechselwirkungen:
• Arzneimittel gegen Herzleistungsschwäche (z. B. Digitalis) und bestimmte Arzneimittel gegen hohen Blutdruck (z. B. Reserpin, Alphamethyldopa, Guanfacin, Clonidin): langsame Herzfrequenz, Verzögerung der Erregungsleitung am Herzen. Wenn Sie gleichzeitig mit Clonidin und Beloc-Zok 95 mg behandelt werden und Clonidin abrupt absetzen, kann Ihr Blutdruck plötzlich sehr stark ansteigen. Sie dürfen Clonidin erst absetzen, wenn Sie einige Tage zuvor die Einnahme von Beloc-Zok 95 mg beendet haben. Anschließend können Sie Clonidin stufenweise absetzen (fragen Sie bitte Ihren Arzt). Sie dürfen die Behandlung mit Beloc-Zok 95 mg erst mehrere Tage nach dem Absetzen von Clonidin beginnen.
• Andere Arzneimittel, die Betarezeptoren hemmen (auch in Augentropfen): Sagen Sie Ihrem Arzt, dass Sie Beloc-Zok 95 mg einnehmen, er entscheidet, ob Ihre Behandlung enger überwacht werden muss.
• Bestimmte MAO-Hemmstoffe (Arzneimittel gegen Depressionen) sollten nicht zusammen mit Beloc-Zok 95 mg eingenommen werden (siehe Abschnitt 2.1 Beloc-Zok 95 mg darf nicht eingenommen werden), weil dann ein übermäßiger und schneller Anstieg des Blutdrucks auftreten könnte.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Beloc-Zok 95 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig:mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt:Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Mögliche Nebenwirkungen:
Herz-Kreislauf-System
Häufig kann es zu verstärktem Blutdruckabfall auch beim Übergang vom Liegen zum Stehen kommen, sehr selten mit Bewusstlosigkeit. Häufig kommt es auch zu langsamem Herzschlag, Kältegefühl in Armen und Beinen und Herzklopfen. Gelegentlich treten Erregungsleitungsstörungen an den Herzvorhöfen, Verstärkung einer Herzmuskelschwäche mit Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe und Herzschmerzen auf. Gelegentlich kann während eines Herzanfalls ein schwerwiegender Blutdruckabfall auftreten (kardiogener Schock). Selten wurden Erregungsleitungsstörungen am Herzen und Herzrhythmusstörungen beobachtet. Sehr selten kann es zu einer Verstärkung bereits bestehender Durchblutungsstörungen in Armen oder Beinen kommen (bis zum Absterben des Gewebes). Eine Verstärkung der Beschwerden bei Patienten mit zeitweilig aussetzendem Hinken oder mit Gefäßkrämpfen im Bereich der Zehen und Finger ist beobachtet worden.
Nervensystem
Insbesondere zu Beginn der Behandlung kann es sehr häufig zu Müdigkeit, häufig auch zu Schwindelgefühl und Kopfschmerzen kommen. Gelegentlich treten Depressionen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen bzw. Schläfrigkeit, intensives Träumen, Kribbeln in Armen oder Beinen und Muskelkrämpfe auf. Selten wird über Nervosität oder Ängstlichkeit berichtet. Sehr selten werden Muskelschwäche, Verwirrtheit, Persönlichkeitsveränderungen (z. B. Gefühlsschwankungen), Halluzinationen oder Gedächtnisstörungen/Erinnerungsschwierigkeiten beobachtet. Diese Erscheinungen sind gewöhnlich leichterer Art und vorübergehend.
Magen-Darm-Trakt
Häufig können vorübergehend Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Leibschmerzen, Verstopfung oder Durchfall auftreten. Gelegentlich ist mit Erbrechen, selten mit Mundtrockenheit zu rechnen.
Bewegungsapparat
Sehr selten wurden Gelenkschmerzen beobachtet.
Haut
Gelegentlich können Hautreaktionen wie Rötung und Juckreiz sowie Hautausschläge (auch ähnlich einer Schuppenflechte) und übermäßiges Schwitzen vorkommen. Selten kann es zu Haarausfall und sehr selten zu Lichtempfindlichkeit mit Auftreten von Hautausschlägen nach Lichteinwirkung kommen. Sehr selten wurde über eine Verschlimmerung einer Schuppenflechte berichtet.
Blutbild
Sehr selten kam es zu einer Verminderung der Blutplättchen und weißen Blutkörperchen im Blut.
Stoffwechsel
Selten sind veränderte Leberfunktionswerte, sehr selten eine Leberentzündung beschrieben worden.
Sinnesorgane
Selten ist mit Bindehautentzündung, vermindertem Tränenfluss (dies ist beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten), Sehstörungen und gereizten Augen zu rechnen. Sehr selten kann es zu Geschmacksstörungen, Hörstörungen oder Ohrgeräuschen kommen.
Atemwege
Wenn Sie bereits an Asthma leiden, kann es bei Ihnen häufig zu Atemnot, insbesondere nach einer Anstrengung, und gelegentlich zu einer Verengung der Atemwege kommen. Selten wurde ein allergischer Schnupfen beobachtet.
Harn- und Geschlechtsapparat
Selten sind Störungen des Sexualtriebes und der Potenz sowie eine bindegewebige Verhärtung des Penis beschrieben worden.
Sonstige Nebenwirkungen
Gelegentlich ist eine Gewichtszunahme beobachtet worden.
Arzneimittel wie Beloc-Zok 95 mg können in Einzelfällen eine Schuppenflechte auslösen, die Anzeichen dieser Erkrankung verschlechtern oder zu schuppenflechteähnlichen Hautausschlägen führen.
In seltenen ällen kann eine nicht offenkundige Zuckerkrankheit in Erscheinung treten oder eine bereits bestehende sich verschlechtern. Zeichen des erniedrigten Blutzuckers (z. B. schneller Puls) können verschleiert werden.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Durchdrückpackung und dem Umkarton angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Aufbewahrungsbedingungen:
Nicht über 30 C lagern.

Zusätzliche Informationen

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Beloc-Zok® 95 mg
Retardtabletten
Metoprololsuccinat (Ph.Eur.)
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
• Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
• Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
• Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
• Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Diese Packungsbeilage beinhaltet:
Beloc-Zok 95 mg ist ein Arzneimittel, das die Betarezeptoren des Herzens blockiert und dadurch das Herz gegen Übererregbarkeit schützt.
Bei Einnahme von Beloc-Zok 95 mg mit Nahrungsmitteln und Getränken
Die dämpfenden Wirkungen von Beloc-Zok 95 mg und Alkohol können sich gegenseitig verstärken.
Verkehrstüchtigkeit und Bedienen von Maschinen
Die Behandlung mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die ähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis

AnwendungsgebietTagesgesamtdosis
(Einnahme einmal täglich)
Bluthochdruck1-mal täglich bis 1 Retardtablette (47,5 mg bis 95 mg Metoprololsuccinat) morgens. Hierfür steht auch Beloc-Zok mite 47,5 mg zur Verfügung.
Falls die Wirkung dieser Dosis nicht ausreicht, kann Ihr Arzt die Dosis maximal auf 1 Retardtablette Beloc-Zok forte 190 mg erhöhen.
Brust- bzw. Herzschmerzen (Angina pectoris)1-mal täglich bis 1 Retardtablette (47,5 mg bis 95 mg Metoprololsuccinat) morgens. Hierfür steht auch Beloc-Zok mite 47,5 mg zur Verfügung.
Falls die Wirkung dieser Dosis nicht ausreicht, kann Ihr Arzt die Dosis maximal auf 1 Retardtablette Beloc-Zok forte 190 mg erhöhen.
Wenn die Brust- bzw. Herzschmerzen bei Ihnen nachts auftreten, können Sie die Tabletten auch abends einnehmen.
funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden1-mal täglich bis 2 Retardtabletten (47,5 mg bis 190 mg Metoprololsuccinat) morgens. Hierfür stehen auch Beloc-Zok mite 47,5 mg und Beloc-Zok forte 190 mg zur Verfügung.
nach HerzinfarktNach der Sofortbehandlung des Herzinfarktes:
1-mal täglich 1 bis 2 Retardtabletten (95 mg bis 190 mg Metoprololsuccinat). Hierfür steht auch Beloc-Zok forte 190 mg zur Verfügung.
schnelle Formen von Herzrhythmusstörungen1-mal täglich bis 1 Retardtablette (47,5 mg bis 95 mg Metoprololsuccinat) morgens. Hierfür steht auch Beloc-Zok mite 47,5 mg zur Verfügung.
Falls die Wirkung dieser Dosis nicht ausreicht, kann Ihr Arzt die Dosis maximal auf 1 Retardtablette Beloc-Zok forte 190 mg erhöhen.
Migränevorbeugung1-mal täglich 1 Retardtablette (95 mg Metoprololsuccinat) ist im Allgemeinen ausreichend.
Herzmuskelschwäche
Bevor Sie mit der Einnahme von Beloc-Zok 95 mg beginnen, müssen Sie mit der üblichen Standardbehandlung gegen Herzleistungsschwäche mit blutgefäßerweiternden (ACE-Hemmern) und harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) und gegebenenfalls Herzglykosiden behandelt worden sein. Ihr Arzt wird bei Ihnen eine genaue Dosisanpassung vornehmen.
Während der ersten zwei Wochen:
1 Retardtablette Beloc-Zok Herz 23,75 mg (23,75 mg Metoprololsuccinat) 1-mal täglich.
Bei ausgeprägter Herzleistungsschwäche (NYHA-Klasse III) in der ersten Woche:
Retardtablette Beloc-Zok Herz 23,75 mg 1-mal täglich.
Anschließend:
Ihr Arzt wird alle 2 Wochen eine Verdopplung der Dosis bis zu einer Maximaldosis von 190 mg Metoprololsuccinat verordnen, wenn Sie das Arzneimittel gut vertragen. Dafür stehen neben Beloc-Zok 95 mg auch Beloc-Zok mite 47,5 mg und Beloc-Zok forte 190 mg zur Verfügung. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Sie müssen bei jeder Dosierungserhöhung ärztlich überwacht werden.

Kinder
Es liegt keine Erfahrung bei der Behandlung von Kindern mit Metoprololsuccinat vor, daher wird eine Anwendung von Beloc-Zok 95 mg bei Kindern nicht empfohlen.
Ältere Patienten
Es gibt keine Untersuchungen über die Anwendung von Beloc-Zok 95 mg bei Patienten, die älter als 80 Jahre sind. Wenn Sie älter als 80 Jahre sind, wird Ihr Arzt bei eventuell notwendigen Dosiserhöhungen besonders vorsichtig sein.
Patienten mit Leberfunktionsstörungen
Bei stark verminderter Leberfunktion wird Ihr Arzt über eine Dosisanpassung entscheiden. Wenn Sie an einer schon lang andauernden Herzinsuffizienz und an Leberfunktionsstörungen leiden, wird Ihr Arzt bei eventuell notwendigen Dosiserhöhungen besonders vorsichtig sein.
Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
Wenn Sie an einer schon lang andauernden Herzinsuffizienz und an Nierenfunktionsstörungen leiden, wird Ihr Arzt bei eventuell notwendigen Dosiserhöhungen besonders vorsichtig sein.
Anwendungshinweise
Nehmen Sie die Retardtabletten bitte 1-mal täglich unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (vorzugsweise ein Glas Wasser) ein. Sie können die Retardtabletten unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen; bei Bedarf können Sie die Retardtabletten teilen.
Die Dauer der Behandlung mit Beloc-Zok 95 mg bestimmt Ihr Arzt.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Beloc-Zok 95 mg zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie die Einnahme von Beloc-Zok 95 mg abbrechen
Sie dürfen nur auf ärztliche Anweisung die Behandlung unterbrechen oder die Dosierung verändern. Dies sollte langsam und mit einer allmählichen Dosisverringerung erfolgen (mindestens über einen Zeitraum von zwei Wochen). Ein abruptes Absetzen kann zu einer Verschlechterung der Herzmuskelschwäche mit einem erhöhten Risiko des plötzlichen Herztodes oder zu einer Minderdurchblutung des Herzmuskels mit Verschlimmerung von Herz- bzw. Brustschmerzen (Angina pectoris), zu einem Herzinfarkt oder zu einer Verschlimmerung eines erhöhten Blutdrucks führen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Wie Beloc-Zok 95 mg aussieht und Inhalt der Packung
Beloc-Zok 95 mg sind ovale weiße bis weißliche Retardtabletten mit einer Bruchkerbe auf beiden Seiten und der Markierung A/mS auf einer Seite.
Beloc-Zok 95 mg ist in Packungen mit 30 Retardtabletten, 50 Retardtabletten und
100 Retardtabletten erhältlich.


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