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«BOTOX 200 Allergan-Einheiten Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Was ist BOTOX

BOTOX ist ein die Muskeln entspannendes Arzneimittel, das in die Muskeln oder tief in die Haut injiziert wird. Es wirkt durch teilweise Blockade der Nervenimpulse bei allen Muskeln, die injiziert werden und verringert eine übersteigerte Anspannung dieser Muskeln.
Bei Injektion in die Haut wirkt BOTOX an den Schweißdrüsen und reduziert die gebildete Schweißmenge.

Wofür wird BOTOX angewendet

Bei Erwachsenen wird BOTOX angewendet zur Behandlung von:

  • anhaltenden Muskelkrämpfen im Augenlid und im Gesicht
  • anhaltenden Muskelkrämpfen im Nacken und in den Schultern
  • anhaltenden Muskelkrämpfen im Handgelenk und der Hand bei Schlaganfallpatienten
  • starker Achselschweißbildung, die störende Auswirkungen auf die Aktivitäten des täglichen Lebens hat, wenn andere lokale äußerliche Behandlungen nicht helfen.

Bei Kindern mit durch Hirnschäden verursachten Bewegungsstörungen (Zerebralparese), die zwei Jahre oder älter sind und laufen können, wird BOTOX angewendet zur Behandlung von:

  • Fußfehlstellungen, verursacht durch anhaltende Muskelkrämpfe in den Beinen. BOTOX löst die anhaltenden Muskelkrämpfe im Bein.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

BOTOX darf NICHT angewendet werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Botulinumtoxin Typ A oder einen der sonstigen Bestandteile von BOTOX sind.
  • wenn Sie eine Infektion an der vorgesehenen Injektionsstelle haben.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von BOTOX ist erforderlich

Vor der Anwendung von BOTOX

Informieren Sie Ihren Arzt wenn Sie:

  • in der Vergangenheit schon einmal Probleme mit Injektionen (wie z. B. Ohnmacht) hatten;
  • eine Entzündung in den Muskeln oder im Hautbereich haben, in die/den Ihr Arzt injizieren will;
  • eine ausgeprägte Schwäche oder Rückbildung der Muskeln haben, in die Ihr Arzt injizieren will;
  • in der Vergangenheit Probleme beim Schlucken oder mit versehentlichem Verschlucken von Essen oder Flüssigkeit in die Atemwege hatten, insbesondere wenn bei Ihnen anhaltende Muskelkrämpfe im Nacken und in den Schultern behandelt werden sollen;
  • an anderen Muskelproblemen oder chronischen Muskelerkrankungen (wie z. B. Myasthenia gravis oder Lambert-Eaton Syndrom) leiden;
  • an bestimmten Erkrankungen des Nervensystems (wie z. B. amyotropher Lateralsklerose oder neuromuskulären Erkrankungen) leiden;
  • an einer Augenerkrankung, die Engwinkel-Glaukom genannt wird (hoher Druck im Auge), leiden, oder man Ihnen mitgeteilt hat, dass bei Ihnen ein erhöhtes Risiko besteht, an diesem Glaukomtyp zu erkranken;
  • eine Operation oder Verletzung hatten, die den Muskel, der injiziert werden soll, in irgendeiner Weise verändert haben könnte.

Nach der Anwendung von BOTOX

Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder suchen Sie medizinische Behandlung wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome auftritt:

  • Schwierigkeiten beim Atmen, Schlucken oder Sprechen;
  • Nesselsucht, Schwellungen einschließlich Schwellungen im Gesicht oder im bzw. am Hals, pfeifendes Atmen, Ohnmachtsgefühl und Kurzatmigkeit (mögliche Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion).

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Wenn Sie BOTOX Injektionen zu oft oder in zu hoher Dosierung bekommen, ist es möglich, dass Ihr Körper beginnt Antikörper zu bilden, die die Wirkung von BOTOX vermindern.

Wenn Sie längere Zeit vor Beginn der BOTOX Behandlung nicht viel Bewegung hatten, dann sollten Sie nach den Injektionen körperliche Aktivitäten langsam wieder beginnen.

Dieses Arzneimittel ist wahrscheinlich nicht geeignet Bewegungseinschränkungen von Gelenken zu verbessern, wenn der das Gelenk umgebende Muskel seine Dehnungsfähigkeit verloren hat.

Wenn BOTOX zur Behandlung anhaltender Muskelkrämpfe im Augenlid angewendet wird, kann das zu verringertem Blinzeln führen, was der Augenoberfläche schaden könnte. Um das zu verhindern, kann es sein, dass Sie Augentropfen, Salben, weiche Verbandkontaktlinsen oder zum Verschließen des Auges sogar eine schützende Augenklappe benötigen. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob dieses erforderlich ist.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung des Arzneimittels BOTOX kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Bei Anwendung von BOTOX mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie

  • Antibiotika (zur Behandlung von Infektionen) oder Arzneimittel zur Muskelentspannung(Muskelrelaxantien) anwenden. Einige dieser Arzneimittel können die Wirkung von BOTOX verstärken.
  • erst vor kurzem eine Injektion mit einem Botulinumtoxin enthaltenden Arzneimittel(der Wirkstoff von BOTOX) bekommen haben, da dieses die Wirkung von BOTOX zu sehr verstärken kann.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Die Anwendung von BOTOX während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, es sei denn dies ist zwingend erforderlich.

Die Anwendung von BOTOX während der Stillzeit kann nicht empfohlen werden.

Fragen Sie vor der Einnahme / Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

! Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

BOTOX kann Schwindel, Schläfrigkeit, Müdigkeit oder Sehstörungen verursachen. Sollten diese Effekte bei Ihnen auftreten, dann dürfen Sie kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Wie wird es angewendet?

BOTOX darf nur von Ärzten mit geeigneter Qualifikation und Fachkenntnis in der Behandlung mit diesem Arzneimittel angewendet werden.

Allgemeine Informationen über die Dosierung

  • Die Anzahl der Injektionen im jeweiligen Muskel und die Dosis sind je nach Anwendungsgebiet verschieden. Deshalb wird Ihr Arzt entscheiden, wie viel, wie oft, und in welche(n) Muskel(n) Ihnen BOTOX injiziert wird. Es wird empfohlen, dass Ihr Arzt die niedrigste Wirkdosis verwendet.
  • Die Dosierung für ältere Patienten ist die gleiche wie für andere Erwachsene.

Die Dosierung von BOTOX und die Wirkdauer sind von der Erkrankung abhängig, wegen der Sie behandelt werden. Details zu jedem Anwendungsgebiet sind weiter unten ausgeführt.

Die Sicherheit und Wirksamkeit von BOTOX bei der Behandlung von anhaltenden Muskelkrämpfen im Augenlid, im Gesicht, Nacken und Schultern bei Kindern (unter 12 Jahren) sind nicht nachgewiesen.

Die Sicherheit und Wirksamkeit von BOTOX bei der Behandlung starker Achselschweißbildung wurden bei Kindern unter 12 Jahren nicht untersucht. Die Erfahrung mit BOTOX in der Behandlung von starker Achselschweißbildung bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren, bei denen BOTOX angewendet wurde, ist sehr begrenzt. Die Wirksamkeit von BOTOX in dieser Altersgruppe ist nicht gesichert. Wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihren Arzt.

Art der Anwendung

BOTOX wird in Ihre Muskeln (intramuskulär) oder in die Haut (intradermal) injiziert. Es wird direkt in den betroffenen Körperbereich injiziert. Üblicherweise wird Ihr Arzt BOTOX in mehrere Stellen im betroffenen Bereich injizieren.

Bei anhaltenden Muskelkrämpfen im Augenlid und im Gesicht

Dosierung In der ersten Behandlungssitzung kann Ihr Arzt mehrere Injektionen mit 1,25 bis 2,5 Einheiten BOTOX in jede Injektionsstelle in die betroffenen Muskeln geben.

Die maximale Dosis für die erste Behandlungssitzung beträgt 25 Einheiten pro betroffenem Bereich (z. B. pro Auge). Bei Wiederholungsbehandlungen darf, falls erforderlich, die maximale Gesamtdosis auf 100 Einheiten erhöht werden.

Dauer des therapeutischen Effekts Eine Besserung der Beschwerden tritt im Allgemeinen innerhalb von 3 Tagen nach der Injektion ein. Die maximale Wirkung tritt im Allgemeinen 1 - 2 Wochen nach der Behandlung ein. Wenn die Wirkung nachzulassen beginnt, kann die Behandlung bei Bedarf wiederholt werden, jedoch nicht häufiger als alle 3 Monate.

Bei anhaltenden Muskelkrämpfen im Nacken und in den Schultern

Dosierung Ihr Arzt kann mehrere Injektionen mit bis zu 50 Einheiten BOTOX in jede Injektionsstelle in die betroffenen Muskeln geben.

Die maximale Dosis in der ersten Behandlungssitzung beträgt 200 Einheiten. Bei
Wiederholungsbehandlungen kann die maximale Gesamtdosis auf 300 Einheiten erhöht werden.

Dauer des therapeutischen Effekts Eine Besserung der Beschwerden tritt im Allgemeinen innerhalb von 2 Wochen nach der Injektion ein. Die maximale Wirkung tritt im Allgemeinen 6 Wochen nach der Behandlung ein. Wenn die Wirkung nachzulassen beginnt, kann die Behandlung bei Bedarf wiederholt werden, jedoch nicht häufiger als alle 10 Wochen.

Bei anhaltenden Muskelkrämpfen im Handgelenk und der Hand bei Schlaganfallpatienten

Dosierung Ihr Arzt kann Ihnen mehrere Injektionen in die betroffenen Muskeln geben. Die Dosis und die Anzahl an Injektionen kann variieren und hängt von einer Reihe von Faktoren einschließlich Ihrer Bedürfnisse ab wie z. B. die Muskeln, die injiziert werden sollen, die Größe der Muskeln, die Stärke der Krämpfe (Spasmen) usw.

Dauer des therapeutischen Effekts

Im Allgemeinen tritt eine Besserung innerhalb der ersten 2 Wochen nach der Injektion ein. Die maximale Wirkung zeigt sich im Allgemeinen ungefähr 4 bis 6 Wochen nach der Behandlung. Wenn die Wirkung nachzulassen beginnt, kann die Behandlung bei Bedarf wiederholt werden, jedoch nicht häufiger als alle 12 Wochen.

Bei starker Achselschweißbildung

Dosierung Ihr Arzt wird Ihnen BOTOX in mehrere Stellen der Haut im Bereich der Achselhöhle injizieren. Die Gesamtdosis pro Achselhöhle beträgt 50 Einheiten BOTOX.

Dauer des therapeutischen Effekts Im Allgemeinen zeigt sich innerhalb der ersten Woche nach der Injektion eine Verbesserung. Im Durchschnitt hält die Wirkung im Allgemeinen über 7,5 Monate nach der ersten Injektion an, bei ungefähr 1 von 4 Patienten zeigte sich jedoch auch nach 1 Jahr noch eine Wirkung. Wenn die Wirkung nachzulassen beginnt, kann die Behandlung bei Bedarf wiederholt werden, jedoch nicht häufiger als alle 16 Wochen.

Bei anhaltenden Muskelkrämpfen in den Beinen bei Kindern mit durch Hirnschäden verursachten Bewegungsstörungen (Zerebralparese)

Dosierung Der Arzt wird mehrere Injektionen in die betroffenen Muskeln geben. Die Dosierung richtet sich nach dem Gewicht Ihres Kindes.

Dauer des therapeutischen Effekts Eine Besserung tritt im Allgemeinen innerhalb der ersten 2 Wochen nach der Injektion ein. Wenn die Wirkung nachzulassen beginnt, kann eine Wiederholungsbehandlung erfolgen, jedoch nicht häufiger als alle 3 Monate. Möglicherweise findet der Arzt auch eine Dosierung, mit der ein Behandlungsintervall von wenigstens 6 Monaten erreicht werden kann.

Wenn Sie eine größere Menge BOTOX erhalten haben, als Sie sollten

Die Anzeichen einer Überdosierung von BOTOX treten nicht unmittelbar nach einer Injektion auf. Sollten Sie BOTOX versehentlich verschlucken oder versehentlich injiziert bekommen haben, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, der Sie dann möglicherweise mehrere Wochen medizinisch überwachen wird.
Wenn Sie zuviel BOTOX injiziert bekommen haben, können folgende Symptome auftreten und Sie müssen sofort Ihren Arzt kontaktieren. Er/Sie wird dann über eine Einweisung ins Krankenhaus entscheiden:

  • Atembeschwerden, Schluck- oder Sprechstörung durch Muskellähmung;
  • Versehentliches Verschlucken von Essen oder Flüssigkeiten in die Lunge was durch Muskellähmung eine Lungenentzündung (Pneumonie) zur Folge haben kann;
  • Herabhängen der Augenlider, Doppeltsehen;
  • Allgemeine Schwäche

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann BOTOX Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Generell treten Nebenwirkungen innerhalb der ersten Tage nach der Injektion auf. Im

Allgemeinen sind sie vorübergehend, können jedoch auch mehrere Monate und in seltenen Fällen noch länger andauern.

WENN BEI IHNEN NACH EINER BOTOX INJEKTION ATEM-, SCHLUCK-, ODER SPRECHSTÖRUNGEN AUFTRETEN, KONTAKTIEREN SIE SOFORT IHREN ARZT.

Wenn bei Ihnen Nesselsucht, Schwellungen einschließlich Schwellungen im Gesicht oder im bzw. am Hals, pfeifendes Atmen, Ohnmachtsgefühl und Kurzatmigkeit auftreten, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitskategorien zugrunde gelegt:

Nachfolgend sind die Nebenwirkungen aufgelistet, die je nach Körperteil, in den BOTOX injiziert wird, auftreten können:

Injektionen ins Augenlid und ins Gesicht

Sehr häufige Nebenwirkung:

  • Herabhängen des Augenlids.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Gesichtsschwellung
  • leichte Entzündung der Hornhaut (der durchsichtigen äußeren Schicht auf dem Auge)
  • Schwierigkeiten, das Auge ganz zu schließen
  • Tränende Augen
  • Reizung
  • Trockene Augen, Augenreizung und Lichtempfindlichkeit
  • Blutergüsse unter der Haut.

Gelegentliche Nebenwirkungen:

  • Schwindel
  • Sehstörungen
  • Verschwommenes Sehen
  • Doppeltsehen
  • Müdigkeit
  • Entzündung der Hornhaut (der durchsichtigen äußeren Schicht auf dem Auge)
  • Schwäche oder Lähmung der Gesichtsmuskeln
  • Erschlaffung der Muskeln in einer Gesichtshälfte
  • Hautausschlag
  • Anormale Umstülpung der Augenlider nach außen oder innen.

Seltene Nebenwirkung:

  • Schwellung des Augenlids.

Sehr seltene Nebenwirkung:

  • Geschwüre, Schädigung der Hornhaut (der durchsichtigen äußeren Schicht auf dem Auge)
  • Hoher Augeninnendruck.

Injektionen in Nacken und Schulter

Sehr häufige Nebenwirkungen:

  • Schluckbeschwerden
  • Schmerzen
  • Muskelschwäche.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Schwindel
  • Grippeähnliche Erkrankung
  • Schläfrigkeit
  • Muskelkrämpfe
  • Verminderte Reizempfindlichkeit der Haut
  • Schwächegefühl
  • Allgemeines Unwohlsein
  • Krankheitsgefühl
  • Kopfschmerzen
  • Steife oder schmerzende Muskeln
  • Schwellung und Reizung in der Nase (Rhinitis)
  • Verstopfte oder laufende Nase, Husten, Halsschmerzen, Kribbeln oder Reizung im Hals
  • Trockener Mund.

Gelegentliche Nebenwirkungen:

  • Kurzatmigkeit
  • Doppeltsehen
  • Fieber
  • Herabhängen des Augenlids
  • Stimmveränderung.

Injektionen ins Handgelenk oder die Hand bei Patienten mit Schlaganfall

Häufige Nebenwirkungen:

  • Muskelschwäche
  • Erhöhter Spannungszustand der Muskulatur
  • Blutergüsse und punktförmige Blutungen unter der Haut (Ekchymose oder Purpura)
  • Blutung oder Brennen an der Injektionsstelle
  • Schmerzen in Hand und Fingern
  • Schmerzen an der Injektionsstelle
  • Fieber
  • Grippeähnliche Erkrankung.

Gelegentliche Nebenwirkungen:

  • Depression
  • Abfallen des Blutdrucks beim Aufstehen mit Schwindel, Benommenheit oder Ohnmacht
  • Schwindel oder Drehschwindel (Vertigo)
  • Unkoordiniertheit der Bewegungen
  • Gedächtnisverlust
  • Allgemeine Schwäche
  • Schmerzen
  • Gelenkschmerzen oder Entzündung
  • Verminderte Reizempfindlichkeit der Haut
  • Missempfindungen (z. B. Taubheit oder Kribbeln)
  • Schwellung der Extremitäten wie Hände und Füße
  • Entzündung der Haut (Dermatitis)
  • Kopfschmerzen
  • Allgemeines Unwohlsein
  • Krankheitsgefühl • Überempfindlichkeit an der Injektionsstelle
  • Hautausschlag
  • Missempfindungen im/am Mund (z. B. Taubheit oder Kribbeln)
  • Schlaflosigkeit (Insomnie)
  • Juckreiz.

Einige dieser gelegentlichen Nebenwirkungen können krankheitsbedingt sein.

Injektionen bei starker Achselschweißbildung

Sehr häufige Nebenwirkungen:

  • Schmerzen der Injektionsstelle

Häufige Nebenwirkungen:

  • Schmerzen an der Injektionsstelle
  • Kopfschmerzen
  • Missempfindungen (z. B. Taubheit oder Kribbeln)
  • Hitzewallungen
  • Verstärkte Schweißbildung außerhalb der Achselhöhlen
  • Anormaler Hautgeruch
  • Juckreiz
  • Haarausfall
  • Knoten unter der Haut
  • Schmerzen in den Extremitäten, z. B. in Händen und Fingern
  • Schmerzen
  • Reaktionen und Schwellungen, Blutungen oder Brennen und erhöhte Empfindlichkeit an der Injektionsstelle.

Gelegentliche Nebenwirkungen:

  • Muskelschwäche
  • Allgemeine Schwäche
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkbeschwerden
  • Krankheitsgefühl.

Injektionen in die Beine bei Kindern mit durch Hirnschäden verursachten
Bewegungsstörungen (Zerebralparese)

Sehr häufige Nebenwirkungen:

  • Virusinfektion
  • Ohrinfektion

Häufige Nebenwirkungen:

  • Schläfrigkeit
  • Muskelschwäche
  • Schmerzen in den Extremitäten, z. B. in Händen und Fingern
  • Schwierigkeiten beim Gehen
  • Missempfindungen (z. B. Taubheit oder Kribbeln)
  • Muskelschmerzen 8
  • Harninkontinenz (Verlust der Kontrolle, wann die Blase entleert wird)
  • Allgemeines Unwohlsein
  • Sturz
  • Hautausschlag
  • Schmerzen an der Injektionsstelle
  • Allgemeine Schwäche.

Selten wurde bei Kindern mit schweren durch Hirnschäden verursachten Bewegungsstörungen (schwerer Zerebralparese) nach einer Behandlung mit BOTOX über bisweilen mit Aspirationspneumonie (Lungenentzündung durch Verschlucken von Essen oder Flüssigkeit in die Atemwege) in Zusammenhang stehende Todesfälle berichtet.

Allgemeine Informationen über andere Nebenwirkungen

Nebenwirkungen, die mit der Verteilung von BOTOX an vom Injektionsort entfernte Stellen in Zusammenhang stehen, wurden sehr selten berichtet und betrafen

  • Muskelschwäche
  • Schluckstörungen oder versehentliches Verschlucken von Essen oder Flüssigkeit in die Lunge, was zu Lungenentzündung führen konnte.

Die Schluckstörungen können leicht bis schwer sein und in einigen Fällen eine Behandlung erfordern. In seltenen Fällen verliefen die Schluckstörungen tödlich.

Nebenwirkungen, die das Herz betrafen, wurden selten berichtet:

  • Herzrhythmusstörungen,
  • Herzinfarkte, bei einigen Patienten mit tödlichem Ausgang. Einige dieser Patienten hatten jedoch bereits vorher bestehende Herzbeschwerden.

Schwere oder sofortige allergische Reaktionen wurden selten berichtet, wie:

  • Nesselsucht
  • Schwellung einschließlich Schwellung des Gesichts oder im Hals
  • keuchendes Atmen
  • Ohnmachtsgefühl
  • Kurzatmigkeit.

Berichtet wurden auch

  • Epileptische Anfälle oder Krampfanfälle nach der Behandlung mit BOTOX, insbesondere bei Patienten, die bereits vorher an diesen Symptomen litten. Diese Effekte traten vorwiegend bei der Behandlung mit BOTOX von anhaltenden Muskelkrämpfen der Beine bei Kindern mit durch Hirnschäden verursachten Bewegungsstörungen (Zerebralparese) auf.

Wie nach jeder Injektion können mit der Injektion in Zusammenhang stehende Nebenwirkungen auftreten:

  • Schmerzen, Blutergüsse, Blutungen oder Infektionen an der Injektionsstelle;
  • Missempfindungen (z. B. Taubheit oder Kribbeln);
  • Verminderte Reizempfindlichkeit der Haut;
  • Druckempfindlichkeit;
  • Schwellungen;
  • Hautröte (Erythem);
  • Blutdruckabfall oder Ohnmacht durch mit der Injektionsnadel in Zusammenhang stehende Schmerzen und/oder Angstgefühle;
  • Nach einer BOTOX Injektion bekamen Patienten auch Fieber und Grippe-ähnliche Symptome.

Die folgende Auflistung beschreibt zusätzliche Nebenwirkungen unabhängig von der Erkrankung, die seit Markteinführung für BOTOX berichtet wurden:

  • Allergische Reaktion
  • Chronische Muskelerkrankungen (Myasthenia gravis)
  • Verschwommenes Sehen
  • Sehstörungen
  • Ohnmacht
  • Von der Wirbelsäule ausgehende Schmerzen/Taubheitsgefühl oder Schwäche
  • Erschlaffung der Muskeln in einer Gesichtshälfte
  • Schwäche oder Lähmung der Gesichtsmuskeln
  • Schwierigkeiten, den Arm oder die Schulter zu bewegen
  • Verminderte Reizempfindlichkeit der Haut
  • Muskelschmerzen
  • Bauchschmerzen
  • Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit
  • Fieber
  • Unterschiedliche Arten von Hautausschlägen mit roten Flecken
  • Allgemeines Unwohlsein
  • Sprachstörungen
  • Juckreiz
  • Vermehrte Schweißbildung
  • Haarausfall
  • Schwerhörigkeit
  • Ohrgeräusche
  • Schwindel oder Drehschwindel (Vertigo)
  • Missempfindungen (z. B. Taubheit oder Kribbeln).

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Ihr Arzt darf BOTOX nach dem auf dem Etikett nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Im Kühlschrank lagern (2 °C – 8 °C), oder im Gefrierschrank lagern (bei -5 °C oder darunter). Für die gebrauchsfertige Lösung wird die sofortige Anwendung empfohlen, sie kann jedoch bis zu 24 Stunden im Kühlschrank (2 °C – 8 °C) gelagert werden.


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