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«Citalopram Ranbaxy 40 mg Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Citalopram Ranbaxy 40 mg Filmtabletten sind ein Arzneimittel aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI).

Citalopram Ranbaxy Filmtabletten werden zur Behandlung folgender Erkrankungen eingenommen:

  • Episoden einer Major Depression
  • Panikstörungen mit oder ohne Platzangst (Agoraphobie)

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Citalopram Ranbaxy Filmtabletten dürfen nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Citalopram oder einen der sonstigen Bestandteile von Citalopram Ranbaxy Filmtabletten sind.
  • wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel aus der Gruppe der Monoaminooxidase-Hemmer (MAO - Hemmer; Arzneimittel u.a. zur Behandlung von Depressionen) einnehmen.
  • wenn Sie gleichzeitig mit 5-HAT-Agonisten wie Sumatriptan (Arzneimittel zur Behandlung von Migräne) behandelt werden.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram Ranbaxy Filmtabletten ist erforderlich,

  • wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes) leiden: Eine Behandlung mit Citalopram Ranbaxy kann zu Veränderungen der Blutzuckerspiegel führen. Deshalb ist eine Anpassung der Dosierung möglicher-weise erforderlich. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
  • wenn Sie an Krampfanfällen leiden: Sollten Sie an einer nicht stabilen Epilepsie (Erkrankung des Zentralnervensystems, verbunden mit Krampfanfällen) leiden, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. Tre-ten Krampfanfälle auf oder nimmt ihre Häufigkeit zu, ist das Arzneimittel abzusetzen.
  • wenn bei Ihnen eine Elektrokrampftherapie (EKT) durchgeführt wird.
  • wenn Sie an Manie oder Hypomanie (extrem übersteigerte Hochstimmung) leiden: Wenn Sie an die-sen psychischen Störungen leiden bzw. gelitten haben, informieren Sie Ihren Arzt: Bei Auftreten ma-nischer Zeiträume ist Citalopram Ranbaxy abzusetzen.
  • bei Patienten, die Selbstmord-gefährdet sind: Da eine Besserung der Anzeichen unter Umständen einige Wochen dauern kann, wird Ihr Arzt in dieser Zeit Ihren Gesundheitszustand engmaschig kon-trollieren.
  • bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die die Blutgerinnung hemmen, Arzneimitteln, die bekanntermaßen die Funktion der Blutplättchen beeinträchtigen oder sonstigen Arzneimitteln, die das Blutungsrisiko erhöhen können (z.B. atypische Antipsychotika und Phenothiazine, die meisten tri-zyklischen Antidepressiva, Acetylsalicylsäure, nicht-steroidale Antirheumatika (NSAIDs), Ticlopidin und Dipyridamol), da es zu Blutungen kommen kann. Wenn bei Ihnen Blutungsstörungen in Ihrer Vorgeschichte aufgetreten sind, ist ebenfalls Vorsicht angebracht.
  • wenn Sie an Panikstörungen leiden: Zu Beginn der Behandlung mit Citalopram können verstärkte Angstzustände auftreten. Ihr Arzt wird mit einer niedrigen Anfangsdosis dieses Risiko vermindern.
  • bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln mit serotonerger Wirkung, wie z.B. Tramadol (Arz-neimittel zur Behandlung von Schmerzen), Tryptophan und Oxitriptan (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen), Sumatriptan oder anderen Triptanen (Arzneimittelgruppe zur Behandlung der Migräne).
  • bei Hinweisen auf ein sogenanntes Serotonin-Syndrom: Sollten bei Ihnen Anzeichen, wie z.B. kör-perliche Unruhe, Zittern, Bewegungsstarre und ein Anstieg der Körpertemperatur auftreten, informie-ren Sie bitte umgehend Ihren Arzt.
  • beiNatriummangel im Blut.
  • bei gleichzeitiger Einnahme von Johanniskraut-hältigen Arzneimitteln (pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung depressiver Verstimmungen).
  • wenn Sie an einer Psychose (Erkrankung des Zentralnervensystems) verbunden mit depressiven Zeit-räumen leiden.
  • wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsstörung leiden, ist die Einnahme von Citalopram Ranba-xy nicht zu empfehlen.
  • wenn Sie an einer eingeschränkten Leberfunktion leiden, muss Ihre Leberfunktion engmaschig über-wacht werden.

MAO - Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen) sollten nicht gleichzeitig mit Cita-lopram Ranbaxy eingenommen werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren
Citalopram Ranbaxy sollten nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivität, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Citalopram Ranbaxy verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimit-tel im bestmöglichen Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Cita-lopram Ranbaxy verschrieben hat und Sie darüber sprechen möchten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Cita-lopram „Ranbaxy“ einnimmt, eines der oben aufgeführten Symptome auftritt oder sich verschlimmert. Darüber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Citalopram Ranbaxy in Bezug auf Wachstum, Reifung sowie kognitive Entwicklung und Verhaltensentwicklung in dieser Alters-gruppe noch nicht nachgewiesen worden.

Gedanken, sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung der Depression oder Angststörung
Wenn Sie an Depressionen und/oder an Angststörungen leiden, kann es manchmal zu Gedanken, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzten, kommen. Dies kann verstärkt auftreten, wenn Sie mit einer Antidepressiva - Therapie beginnen, da diese Medikamente erst nach einer gewissen Zeit wirken. Normalerweise wird die Wirkung der Therapie erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch länger.
Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln,

  • wenn Sie schon einmal daran gedacht haben sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen.
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko von suizidalen Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die jünger als 25 Jahre alt sind und eine Therapie mit Antidepressiva erhalten, gezeigt.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt an Selbstverletzung oder Suizid denken, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf.

Es könnte für Sie hilfreich sein einem Angehörigen oder engen Freund zu erzählen, dass Sie depressiv sind oder eine Angststörung haben. Bitten Sie diese Vertrauensperson diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie könnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mittzuteilen, ob sie denkt, dass sich ihre Depression oder Angststörung verschlechtert hat, oder ob sie über Änderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

Achten Sie besonders darauf, ob Sie Krankheitszeichen entwickeln wie innere Unruhe und psychomotori-sche Unruhe wie Unvermögen zu sitzen oder stillzustehen, was üblicherweise als quälend empfunden wird (Akathisie). Diese Krankheitszeichen treten am ehesten innerhalb der ersten Behandlungswochen auf. Eine Dosissteigerung von Citalopram Ranbaxy kann diese Beschwerden verschlechtern (siehe Ab-schnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).

Bei Einnahme von Citalopram Ranbaxy Filmtabletten mit anderen Arzneimitteln Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Mit folgenden Arzneimitteln sind gegenseitige Beeinflussungen (Wechselwirkungen) möglich:

  • MAO-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung von z.B. Depressionen).
  • Arzneimittel, die durch ein bestimmtes Enzym (CYP 2D6) verstoffwechselt werden.
  • Serotonerge Arzneimittel (Arzneimittel zur Behandlung von starken Schmerzen- und Migräne wie z.B. Tramadol, Dextromethorphan, Pethidin, Tryptophan, Oxitriptan, Sumatriptan und andere Triptane).
  • Lithium (Arzneimittel gegen Depressionen).
  • Blutgerinnungshemmende Arzneimittel (orale Antikoagulanzien) oder sonstigen Arzneimitteln, die das Blutungsrisiko erhöhen können (z.B. nicht-steroidale Antirheumatika, Acetylsalicylsäure, Dipyridamol, Ticlopidin, atypische Antipsychotika, Phenothiazine und die meisten trizyklischen Antidepressiva).
  • Metoprolol (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzerkrankungen).
  • Imipramin (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen).
  • Cimetidin (Arzneimittel zur Senkung der Magensäure).
  • Johanniskraut-hältige Arzneimittel (pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von depressiven Verstimmungen).
  • Neuroleptika (Arzneimittel zur Behandlung von Erkrankungen des Zentralnervensystems wie, Schizophrenien).
  • Arzneimittelgruppe zur Behandlung von Depressionen).
  • Carbamazepin (Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie).
  • Alkohol: Eine Kombination von Citalopram und Alkohol ist nicht anzuraten.

Anwendung von Citalopram Ranbaxy Filmtabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Geträn-ken
Sie sollten während der Einnahme von Citalopram Ranbaxy auf den Genuss von Alkohol verzichten. Citalopram Ranbaxy Filmtabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Falls erforderlich, kann die Anwendung von Citalopram während der Schwangerschaft durch den be-handelnden Arzt in Betracht gezogen werden.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/oder Ihre Ärztin/Ihr Arzt wissen, dass Sie Citalopram Ranbaxy einnehmen. Während der Schwangerschaft, besonders während der letzten drei Monate der Schwangerschaft, kann die Einnahme von Citalopram Ranbaxy das Risiko einer schwerwiegenden Komplikation, der persistierenden pulmonalen Hypertonie des Neugeborenen, bei Säuglingen erhöhen. Diese Komplikation führt zu einer beschleunigten Atmung und das Kind kann bläulich aussehen. Diese Symptome beginnen normalerweise während der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Wenn Sie bei Ihrem Kind derartiges beobachten, sollen Sie sofort Ihre Hebamme oder Ihren Arzt/Ihre Ärztin kontaktieren.

Eine Beobachtung des Neugeborenen ist zu empfehlen, wenn Citalopram bis kurz vor dem Geburts-termin oder bis zur Geburt eingenommen wird.
Auf jeden Fall darf während der Schwangerschaft die Behandlung mit Citalopram nicht abrupt abge-setzt werden.

Stillzeit
Citalopram tritt in geringen Mengen in die Muttermilch über. Die Vorteile des Stillens sollten gegen-über den möglichen Nebenwirkungen auf das Kind abgewogen werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beein-trächtigen.

Citalopram beeinträchtigt nicht die geistigen Funktionen und die Konzentrationsfähigkeit bzw. Auf-merksamkeit.
Jedoch ist bei Patienten, die auf die Psyche wirkenden Arzneimitteln verschrieben bekommen haben, mit gewissen Einschränkungen der allgemeinen Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit zu rechnen. Daher ist beim Lenken von Fahrzeugen und dem Bedienen von Maschinen Vorsicht angeraten.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Citalopram Ranbaxy Filmtablet-ten:

Jede Filmtablette enthält Lactose-Monohydrat (Milchzucker). Bitte nehmen Sie Citalopram Ranbaxy erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglich-keit leiden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Citalopram Ranbaxy Filmtabletten immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie nicht ganz sicher sind.

Citalopram Ranbaxy Filmtabletten können zu jeder Tageszeit unabhängig von den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) eingenommen werden.
Citalopram Ranbaxy Filmtabletten werden einmal täglich als Einzeldosis eingenommen.

Erwachsene
Zur Behandlung einer Major Depression: 20 mg Citalopram einmal täglich.
Falls erforderlich, kann Ihr Arzt abhängig vom individuellen Ansprechen auf das Arzneimittel die Dosis allmählich um 10 mg bis auf maximal 40 mg - 60 mg täglich erhöhen.

Zur Behandlung der Panikstörung: In der ersten Woche, 10 mg Citalopram einmal täglich. Danach kann die Dosis auf
20 mg Citalopram täglich erhöht werden.
Abhängig vom individuellen Ansprechen auf das Arzneimittel kann von Ihrem Arzt die Dosis auf maximal 40 mg - 60 mg täglich erhöht werden.

Ältere Patienten (> 65 Jahre)
Zur Behandlung einer Major Depression Bei älteren Patienten sollte die Dosis auf 10 mg – 20 mg Citalopram pro Tag verringert werden; ab-hängig vom individuellen Ansprechen auf das Arzneimittel kann diese vom Arzt bis zu einem Maxi-mum von 30 mg – 40 mg täglich erhöht werden.

Zur Behandlung der Panikstörung Die Anfangsdosis beträgt 10 mg Citalopram einmal täglich; nach einer Woche kann die Dosis auf 20 mg Citalopram täglich erhöht werden. Abhängig vom individuellen Ansprechen auf das Arzneimittel kann die Dosis vom Arzt auf maximal 40 mg Citalopram täglich erhöht werden.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Citalopram Ranbaxy Filmtabletten wird nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfohlen.

Eingeschränkte Leberfunktion
Bei Vorliegen von Leberfunktionsstörungen beträgt die Anfangsdosis 10 mg Citalopram einmal täg-lich. Die maximale Dosis von 30 mg darf nicht überschritten werden. Eine entsprechende ärztliche Überwachung ist durchzuführen.

Eingeschränkte Nierenfunktion
Eine Dosisanpassung ist bei leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörungen nicht erforderlich. Bei Patienten mit schweren Störungen der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 20 ml/min) ist die Anwendung von Citalopram nicht zu empfehlen, da hierzu keine ausreichenden Erkenntnisse vorlie-gen.

Absetzsymptome bei Beendigung der Behandlung mit Citalopram Ranbaxy
Ein plötzliches Absetzen muss vermieden werden. Bei Beendigung einer Behandlung mit Citalopram Ranbaxy sollte die Dosis über einen Zeitraum von mindestens ein bis zwei Wochen schrittweise reduziert werden, um das Risiko von Absetzerscheinungen zu verringern (siehe Abschnitte 4.4 und 4.8). Falls nach Dosisverringerung oder Absetzen des Arzneimittels stark beeinträchtigende Absetzerscheinungen auftre-ten, sollte erwogen werden, die zuletzt eingenommene Dosis erneut einzunehmen, um diese dann nach Anweisung des Arztes in nunmehr kleineren Schritten zu reduzieren.

Dauer der Behandlung
Episoden einer Major Depression: Nach Beginn der Behandlung ist eine antidepressive Wirkung frühestens nach zwei Wochen zu erwar-ten. Damit mögliche Rückfälle nicht mehr auftreten ist in der Regel eine Behandlungsdauer (Erhal-tungstherapie) von mindestens 4 - 6 Monaten erforderlich.
Panikstörung:
Die maximale Wirksamkeit wird nach 3 Monaten erreicht. Abhängig vom individuellen Ansprechen kann eine Fortsetzung der Behandlung über mehrere Monate hinweg erforderlich sein.

Das Absetzen von Citalopram sollte ausschleichend erfolgen. Hierbei ist eine allmähliche Verringe-rung der Dosis in Zeiträumen von 1-2 Wochen zu empfehlen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Citalopram Ranbaxy Filmtabletten zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Citalopram Ranbaxy Filmtabletten eingenommen haben als Sie sollten
Bei Verdacht auf eine Überdosierung setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Überdosierungen mit Citalopram äußern sich durch Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, schnelle Herz-schlagfolge, Benommenheit, Koma, einen fehlerhaften Spannungszustand der Muskeln, Krampfanfäl-len, beschleunigtes und verstärktes Ausatmen (Hyperventilation) und hohes Fieber.
Ferner wurden auch Wirkungen auf das Herz d.h. bestimmte Veränderungen im EKG beobachtet. Ein lang anhaltender erniedrigter Puls mit starkem Blutdruckabfall und kurzer Bewusstlosigkeit wurde ebenfalls beobachtet.
Bei schweren Vergiftungen können in seltenen Fällen auch lebensbedrohliche Zustände wie das soge-nannte "Serotonin - Syndrom" auftreten. Hierzu zählen u.a. folgende Anzeichen: Hohes Fieber, Starr-heit, Verwirrtheit, Reizbarkeit, körperliche Unruhe bis hin zum Koma. Informieren Sie in solchen Fällen unverzüglich Ihren Arzt oder das nächste Krankenhaus. Entsprechend den Anzeichen wird der Arzt eine unterstützende Behandlung einleiten. Es gibt kein spezielles Gegenmittel.

Hinweis für den Arzt:Wurden große Mengen des Arzneimittels eingenommen und liegt die Einnahme erst sehr kurze Zeit zurück, so ist eine Magenspülung in Betracht zu ziehen (Patienten, die das Bewusstsein verloren ha-ben, sind zuerst zu intubieren). Ansonsten ist die Gabe von Aktivkohle unbedingt erforderlich, um eine weitergehende Resorption zu vermindern. Eine Beschleunigung der Darmpassage mittels geeig-neter Abführmittel, wie z.B. Natriumsulfat, kommt ebenfalls in Betracht.

Wenn Sie die Einnahme von Citalopram Ranbaxy Filmtabletten vergessen haben Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie am nächsten Tag Ihre normale Dosis ein.

Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Citalopram Ranbaxy Filmtabletten abgebrochen wird Sie dürfen die Behandlung mit Citalopram Ranbaxy Filmtabletten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt unterbrechen oder vorzeitig beenden. Ihre Erkrankung bedarf in jedem Fall einer geeigneten Be-handlung und Begleitung durch Ihren Arzt.

Ein plötzliches Absetzen von Citalopram Ranbaxy Filmtabletten nach einer längeren Behandlung kann in sehr seltenen Fällen zu Anzeichen eines Entzuges wie Schwindel, Schlafstörungen (einschließlich Schlaflosigkeit und intensive Träume), Zittern, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Empfindungs-störungen, Unruhe oder Ängstlichkeit führen. Meist sind diese Anzeichen leicht und klingen von selbst innerhalb von 2 Wochen ab. Bei einigen Patienten können Sie jedoch länger (2-3 Monate oder länger) anhalten.

Falls die Behandlung beendet werden soll, ist es anzuraten, die Dosis schrittweise in Zeiträumen von 1-2 Wochen zu reduzieren.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel können Citalopram Ranbaxy Filmtabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Psychiatrische Erkrankungen Sehr häufig: Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, motorische Unruhe (Agitiertheit) und Nervosität. Häufig: Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, abnormale Träume, Gedächtnisstörung, Angstzustände, verminderte sexuelles Verlangen, erhöhter Appetit, Appetitmangel, Teilnahmslosigkeit, Selbstmordversuche und Verwirrung.
Gelegentlich: Euphorie (übersteigertes Hochgefühl) und Steigerung des sexuellen Verlangens.

Sehr selten: Sinnestäuschungen, krankhafte Hochstimmung (Manie), Entfremdungserlebnisse (De-personalisierung), Panikattacken (diese Anzeichen können mit der Grunderkrankung zusammenhängen).
Nicht bekannt Wenn Sie an Depressionen und/oder an Angststörungen leiden, kann es manchmal zu Gedanken, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen, kommen. Dies kann verstärkt auftreten, wenn Sie mit einer Antidepressiva-Therapie beginnen, da diese Medi-kamente erst nach einer gewissen Zeit wirken. Normalerweise wird die Wirkung der The-rapie erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch länger.

Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln,

  • wenn Sie schon einmal daran gedacht haben, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen.
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko von suizidalem Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Er-krankungen, die jünger als 25 Jahre alt sind und eine Therapie mit Antidepressiva er-halten, gezeigt. Kontaktieren Sie Ihren Arzt oder suchen Sie unverzüglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken haben, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Es könnte für Sie hilfreich sein, einem Angehörigen oder engen Freund zu erzählen, dass Sie depressiv sind oder eine Angststörung haben. Bitten Sie diese Vertrauensperson, diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie könnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mitzuteilen, ob sie denkt, dass sich Ihre Depression oder Angststörung verschlechtert hat, oder ob sie über Änderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist. Erkrankungen des Nervensystems Sehr häufig: Kopfschmerzen, Zittern, Schwindel Häufig: Migräne und Empfindungsstörungen (Parästhesie) Gelegentlich: Bewegungsstörungen und Krampfanfälle Selten: psychomotorische Unruhe/Akathisie (Unfähigkeit zum ruhigen Sitzenbleiben; siehe Ab-schnitt 2 „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram Ranbaxy 40 mg Film-tabletten ist erforderlich“) Sehr selten: Serotonin – Syndrom Herzerkrankungen Sehr häufig: Herzklopfen Häufig: Herzrasen Gelegentlich: Verlangsamte Herzschlagfolge Sehr selten: Bestimmte Herzrhythmusstörungen Gefäßerkrankungen Häufig: Blutdruckabfall bei Lagewechsel (Posturale Hypotonie), erniedrigter Blutdruck und erhöhter Blutdruck Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes Sehr häufig: Übelkeit, Mundtrockenheit, Verstopfung, Durchfall Häufig: Verdauungsbeschwerden, Erbrechen, Bauchschmerzen, Blähungen und vermehrter Speichelfluss Erkrankungen der Niere und der Harnwege Häufig: Störungen beim Wasserlassen und häufiges Wasserlassen Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Häufig: Gewichtsabnahme bzw. Gewichtszunahme, Leber- und Gallenerkrankungen Gelegentlich: Erhöhte Leberenzymwerte Erkrankungen der Atemwege Häufig: Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündung Gelegentlich: Husten Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Seltene Fälle von flächenhaften Blutungen (Ekchymosen), Blutungen aus der Scheide, Magen-/Darmblutungen oder sonstigen Blutungen im Bereich der Haut und der Schleimhäute wurden beo-bachtet.
Natriummangel im Blut (Hyponatriämie), die wahrscheinlich auf eine Störung in der Ausscheidung (Sekretion) des Wasserhaushalts regulierenden Hormons (antidiuretischen Hormons SIADH) zurück-zuführen ist, wurde ebenfalls als seltene Nebenwirkung beobachtet. Ältere Patienten stellen dem An-schein nach eine Risikogruppe dar.

Entzugsreaktionen bei Beendigung der Behandlung mit Citalopram Ranbaxy FilmtablettenEntzugsreaktionen treten bei einer Beendigung der Behandlung häufig auf. Schwindelgefühl, Empfin-dungsstörungen (einschließlich Parästhesien), Schlafstörungen (einschließlich Schlaflosigkeit und inten-siver Träume), Erregtheit oder Angst, Übelkeit und/oder Erbrechen, Zittern und Kopfschmerzen sind die am häufigsten berichteten Reaktionen. Im Allgemeinen sind diese Beschwerden leicht bis mäßig schwer und gehen von selbst zurück, bei einigen Patienten können Sie jedoch schwerwiegend sein und länger bestehen bleiben. Es wird daher geraten, wenn eine Behandlung mit Citalopram Ranbaxy nicht mehr er-forderlich ist, die Dosis schrittweise zu reduzieren (siehe Abschnitt 2 „Besondere Vorsicht bei der Ein-nahme von Citalopram Ranbaxy 40 mg Filmtabletten und unter Abschnitt 3 „Wie ist Citalopram Ranbaxy 40 mg Filmtabletten einzunehmen?“).

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformati-on angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Verpackung und der Blisterpackung angegebenen Verfall-datum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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