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«DET MS® Tropflösung»

Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Dihydroergotamin wird bei unterschiedlichen Erkrankungen eingesetzt, deren Beschwerden auf eine Erweiterung von venösen Blutgefäßen zurückzuführen ist. In einer Phase des Migränekopfschmerzes sind die Blutgefäße im Gehirn erweitert. Dabei werden Stoffe freigesetzt, die Entzündungs- und Schmerzreaktionen hervorrufen. Dihydroergotamin verengt die Venen und stabilisiert die Spannung der Gefäßwand. Die Freisetzung der Botenstoffe wird dadurch verhindert.Bei niedrigem Blutdruck und Kreislaufstörungen versackt das Blut in den Beinvenen. Dadurch wird nicht schnell genug wieder zum Herzen und ins Gehirn transportiert. Schwäche und Schwindel sind die Folge. Dihydroergotamin verengt die Venen und mobilisiert das in den Beinen gestaute Blut.Bei Krampfadern sind die Venen überdehnt. Das Blut kann nicht mehr ausreichend zum Herzen zurückbefördert werden. Das Blut staut sich vor allem in den Beinen. Auch hier bessern die gefäßverengenden Eigenschaften von Dihydroergotamin die Beschwerden.Weiterlesen:Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

  • Krampfadern (Varizen)
  • Kreislaufstörungen mit Blutdruckabfall (Orthostase-Syndrom)
  • Migräne
  • Niedriger Blutdruck (Hypotonie)

Packungsgrößen

  • 30 ml (N1) Tr.
  • 50 ml (N2) Tr.
  • 100 ml (N3) Tr.

Warnhinweise!

  • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
  • Vorsicht bei gleichzeitiger Anwendung von Beta-Blockern!

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Durchblutungsstörungen in den Arterien (arterielle Verschlusskrankheit)
  • Schwere Herzkranzgefäßerkrankung
  • Schwere Leber- und Nierenfunktionsstörungen

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Während bestimmter Phasen der Schwangerschaft darf das Medikament nicht angewendet werden. Halten Sie daher vor der Anwendung des Medikaments Rücksprache mit Ihrem Arzt.
  • Während der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.

Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Kopfschmerzen (Gelegentlich)
  • Magen-Darm-Beschwerden (Gelegentlich)
  • Übelkeit, Erbrechen (Gelegentlich)
  • Schwindel (Gelegentlich)

Wechselwirkungen

Gleichzeitige Anwendung von Antibiotika aus der Gruppe der Makrolide und Tetrazycline verstärkt die Gefäßverengung.Die blutdrucksteigernde Wirkung wird durch Einnahme von herzwirksamen Nitraten verstärkt.Auch die Wirkung von Dopamin verstärkt sich.Bei gleichzeitiger Gabe anderer gefäßverengender Mittel wie Nicotin, Triptane und weitere ergotaminhaltiger Arzneistoffe können Gefäßkrämpfe ausgelöst werden..


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