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«Fosicomb - Tabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

FOSICOMB ist ein Kombinationspräparat aus Fosinopril-Natrium und Hydrochlorothiazid.

Fosinopril-Natrium ist ein „Antihypertensivum“ (= Blutdrucksenker) und gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten ACE-Hemmer (=Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer).
Hydrochlorothiazid ist ein entwässerndes Mittel aus der Gruppe der sogenannten Thiazid-Diuretika. Es bewirkt, dass die Nieren vermehr Urin produzieren und vermindert auf diese Weise das Blutvolumen. FOSICOMB wird zur Behandlung des Bluthochdrucks angewendet, wenn die Behandlung mit Fosinopril alleine nicht ausreichend ist.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

FOSICOMB darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Fosinopril-Natrium, Hydrochlorothiazid oder gegen einen der sonstigen Bestandteile von FOSICOMB sind,
  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen andere ACE-Hemmer oder gegen Sulfonamide (= bestimmte Antibiotika) sind,
  • wenn nach Einnahme eines ACE-Hemmers schon einmal eine allergische Reaktion in Form von Schwellungen des Gesichts, der Lippen, des Rachens oder der Zunge mit Schluck- oder Atemstörung aufgetreten ist (sogenanntes angioneurotisches Ödem),
  • wenn Sie an einem angeborenen angioneurotischen Ödem leiden bzw. wenn dessen Ursache nicht bekannt ist,
  • bei fehlender Harnproduktion bzw. schweren Nierenproblemen,
  • bei schweren Leberproblemen oder neurologischen Beschwerden als Folge einer schweren Lebererkrankung,
  • wenn Sie im zweiten oder dritten Trimester schwanger sind (siehe auch Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit) oder wenn Sie stillen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von FOSICOMB ist erforderlich,

  • zu Beginn der Einnahme von FOSICOMB oder bei Dosisänderung,
  • wenn bei Ihnen das Risiko für einen starken Blutdruckabfall besteht, weil Sie unter einem Salz- oder Flüssigkeitsmangel leiden. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn Sie Arzneimittel zur Förderung der Urinausscheidung einnehmen, an der Dialyse behandelt werden, eine salzarme Diät einhalten müssen oder unter Durchfall oder Erbrechen leiden,
  • wenn Sie unter Herzerkrankungen mit gestörter Durchblutung der Herzkranzgefäße leiden (ischämischer Herzkrankheit),
  • wenn Sie unter Durchblutungsstörungen des Gehirns leiden (zerebrovaskuläre Erkrankungen),
  • wenn die Herzklappen der linken Herzkammer verengt sind oder der Blutfluss aus der linken Herzkammer aus einem anderen Grund erschwert ist,
  • wenn Sie Nierenprobleme haben oder hatten, wenn Sie eine Hämodialyse benötigen oder vor Kurzem eine Nierentransplantation hatten,
  • wenn Sie verengte Nierenarterien haben,
  • wenn unter Behandlung mit FOSICOMB Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) oder Schwellungen (Angioödem) auftreten,
  • wenn Sie mit bestimmten Dialysemembranen (sog. High-Flux Membranen) dialysiert werden, sich einer Blutwäsche (Apherese) wegen extrem erhöhter Blutfettwerte unterziehen oder eine Hyposensibilisierungsbehandlung gegen Allergien (z.B. Bienen- oder Wespengiftallergien) erhalten. Ihr Arzt sollte in diesem Fall am besten die Behandlung mit FOSICOMB aussetzen, um mögliche allergische Reaktionen zu vermeiden,
  • wenn die Leberfunktion nicht einwandfrei ist oder Sie unter einer Lebererkrankung leiden,
  • wenn unter Behandlung mit FOSICOMB die Leberwerte ansteigen oder sich eine Gelbsucht entwickelt,
  • wenn sich unter Behandlung mit FOSICOMB das Blutbild (die Anzahl der weißen und roten Blutkörperchen oder der Thrombozyten) verändert,
  • wenn die Zahl der weißen Blutkörperchen hochgradig abnimmt, so dass es zu schwerer Infektanfälligkeit und allgemeinen Beschwerden kommt (Agranulozytose).
  • wenn ein hartnäckiger trockener Husten auftritt,
  • wenn Sie schwarze Hautfarbe haben, da ACE-Hemmer bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe eine geringere blutdrucksenkende Wirkung haben können als bei Patienten mit nicht-schwarzer Hautfarbe,
  • wenn Sie eine Operation in Allgemeinnarkose oder in spinaler Anästhesie (= mit Kreuzstich) vor sich haben, informieren Sie in diesem Fall bitte Ihren Arzt oder Zahnarzt,
  • wenn ein erhöhtes Risiko für einen Anstieg des Kaliumspiegels im Blut besteht, z.B. wenn Sie kaliumhaltige Salzersatzstoffe verwenden, mit sog. kaliumsparenden Diuretika behandelt werden oder Kaliumpräparate oder sonstige Arzneimittel einnehmen, die den Kaliumspiegel erhöhen,
  • wenn Sie an Diabetes leiden,
  • wenn Ihre Cholesterin- oder Triglyceridspiegel erhöht sind,
  • wenn Sie unter Gicht leiden,
  • wenn Sie abnormale Wasser – oder Mineralmengen in Ihrem Körper haben (gestörter Flüssigkeits- oder Elektrolythaushalt). Mögliche Anzeichen dafür sind trockener Mund, Durst, Schwäche, Antriebsschwäche, Schläfrigkeit/ Benommenheit, Unruhe, Muskelschmerzen oder Krämpfe, Muskelmüdigkeit, niedriger Blutdruck, Oligurie (verminderte Harnmenge), Tachykardie (Herzjagen), Übelkeit und Erbrechen,
  • wenn Sie an Ödemen leiden,
  • wenn Sie zu Schilddrüsenfunktionstests gehen müssen,
  • wenn Sie unter bestimmten Bindegewebserkrankungen leiden, bei denen auch die Blutgefäße in Mitleidenschaft gezogen sind (Kollagenosen).

Hydrochlorothiazid kann die Magnesiummenge in Ihrem Blut herabsetzen. Dies kann zu allgemeiner Schwäche, Muskelkrämpfen und Herzjagen führen.

Hydrochlorothiazid kann die Kaliummenge in Ihrem Blut herabsetzen. Dies kann zu Muskelkrämpfen, -schwäche oder Müdigkeit führen. Dieses Risiko ist größer, wenn Sie an erhöhter Harnbildung (Diurese) leiden, an einer bestimmten Lebererkrankung (Zirrhose) oder wenn Sie auf einer salzarmen Diät sind oder bestimmte Arzneimittel einnehmen (Korticosteroide oder ACTH).

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie als Sportler an einem Dopingtest teilnehmen, da FOSICOMB einen wirksamen Bestandteil enthält, der zu einem positiven Ergebnis bei einem Dopingtest führen kann.

Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie FOSICOMB einnehmen, wenn Sie glauben schwanger zu sein oder eine Schwangerschaft planen.
FOSICOMB sollte während des ersten Trimesters der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, und darf während des zweiten und dritten Trimesters nicht eingenommen werden, da es Ihrem Kind in diesem Stadium ernsthaft schaden könnte.

Bei Einnahme von FOSICOMB mit anderen Arzneimitteln

Wenn Sie zwei oder mehrere Arzneimittel einnehmen ist es möglich, dass sich die Wirkstoffe dieser Arzneimittel gegenseitig beeinflussen. Es kann der Fall eintreten, dass die Wirkung jedes einzelnen Arzneimittels verstärkt oder auch abgeschwächt wird.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben:

  • nicht-kaliumsparende Diuretika (Entwässerungstabletten),
  • Kaliumsparende Diuretika (Entwässerungstabletten) wie Spironolacton, Triamteren, Kaliumcanrenoat oder Amilorid,
  • Kaliumsalze,
  • Heparine zur Verhütung und Verteilung von Blutgerinnseln,
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes wie Insulin, hypoglykämische Sulfonamide oder Metformin,
  • andere Arzneimittel gegen Bluthochdruck wie Betablocker (z.B.: Bisoprolol), Kalziumkanalblocker (z.B.: Verapamil), Methyldopa, Nitrate (z.B.: Glyceroltrinitrat), Vasodilatatoren (z.B.: Minoxidil),
  • Arzneimittel, die man als Symphathomimetika bezeichnet: Salbutamol, Ephedrin und einige Arzneimittel gegen Erkältung, Husten oder Grippesymptome,
  • Adrenalin (Epinephrin),
  • Lithiumsalze oder Sultoprid, welche zur Behandlung psychischer Gesundheitsprobleme verwendet werden,
  • nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAIDs), die zur Schmerzminderung und gegen Entzündung eingenommen werden, z.B.: Aspirin oder Ibuprofen,
  • Arzneimittel gegen Depressionen oder andere psychische Erkrankungen (sog. trizyklische Antidepressiva, Neuroleptika), sowie Narkosemittel,
  • Immunsuppressiva wie Ciclosporin oder Tacrolimus, die nach Organtransplantationen zur Verhinderung von Abstoßungsreaktionen gegeben werden,
  • Zytostatika (zur Krebsbehandlung),
  • Kortikosteroide (Steroidhormone) wie Beclometason oder Prednisolon,
  • Procainamid (Wirkstoff zur Behandlung von unregelmäßigem Herzschlag),
  • Allopurinol zur Behandlung von Gicht,
  • Antazida (Arzneimittel zur Neutralisierung der Magensäure), die zur Erleichterung bei Verdauungsstörungen gegeben werden. Zwischen der Einnahme von FOSICOMB und Antazida sollten 2 Stunden Zeitdifferenz liegen,
  • Colestyramin oder Colestipol (Arzneimittel gegen zu hohe Cholesterinwerte),
  • Amphotericin B (bei Pilzerkrankungen),
  • Carbenoxolon (bei Magen-Osophagus-Reflux),
  • Kortikotropin, das die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) zur Produktion bestimmter Hormone stimuliert und bei Funktionstest der Nebenniere benutzt wird),
  • Stimulierende Abführmittel wie Sennes oder Bisacodyl,
  • Kalziumsalze und Vitamin D,
  • Digitalis-Zubereitungen gegen Herzrhythmusstörungen wie Digoxin oder Digitoxin,
  • Arzneimittel, die eine sog. „Torsade de Pointes“-Arrhythmie (eine gefährliche Form von Herzrhythmusstörungen) hervorrufen können. (Befragen Sie diesbezüglich Ihren behandelnden Arzt),
  • Muskelrelaxantien (zur Muskelentspannung) wie Baclofen oder Tubocuranin.

Wechselwirkungen mit Labortests sind möglich. Vorsicht ist geboten bei:

  • Digoxin-Test (mit Aktivkohleabsorption, Kit RIA Digi-Tab®)
  • Bentiromid Test
  • Nebenschilddrüsentest (FOSICOMB einige Tage davor schon absetzen)
  • Serumspiegelbestimmung von proteingebundenem Jod

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, pflanzliche Arzneimittel, Nahrungszusätze oder Nahrungsergänzungsmittel handelt.

Bei Einnahme von FOSICOMB zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

FOSICOMB kann vor, während oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden.
Sie sollten Alkohol während der Einnahme von FOSICOMB vermeiden, da der blutdrucksenkende Effekt verstärkt werden könnte.

Schwangerschaft und Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie FOSICOMB einnehmen, wenn Sie glauben schwanger zu sein oder eine Schwangerschaft planen. In der Regel wird Ihr Arzt Sie anweisen, die Einnahme von FOSICOMB zu beenden, sobald Sie wissen, dass sie schwanger sind und er wird Ihnen ein anderes Medikament anstelle von FOSICOMB verschreiben.
FOSICOMB sollte während des ersten Trimesters der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, und darf während des zweiten und dritten Trimesters nicht eingenommen werden, da es Ihrem Kind in diesem Stadium ernsthaft schaden könnte.

Stillzeit:
Stillende Mütter dürfen FOSICOMB nicht einnehmen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

!

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen!

Wie bei anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln kann durch Blutdruckabfall, Schwindel, Benommenheit und Ohnmachtsanfälle die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Änderung der Dosis sowie im Zusammenwirken mit Alkohol. Ob das der Fall ist, hängt von der individuellen Empfindlichkeit ab. Wenn Sie davon betroffen sind, dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von FOSICOMB

Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie FOSICOMB daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie FOSICOMB immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Nehmen Sie FOSICOMB regelmäßig ein, auch wenn Sie sich ganz gesund fühlen, denn Sie können selbst kaum spüren, wie hoch Ihr Blutdruck ist. Ihr Arzt hat die Dosierung von FOSICOMB sorgfältig ausgewählt und Ihren Bedürfnissen angepasst. Ändern oder beenden Sie Ihre Behandlung daher nicht, ohne Ihren Arzt dazu zu befragen und befolgen Sie seine Anweisungen genau, denn nur so kann Ihre Behandlung Erfolg haben.

Dosierung Erwachsene Die übliche Dosierung beträgt einmal täglich morgens bzw. immer zur gleichen Tageszeit eine Tablette.

Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion Wenn Sie eine leichte bis mittelschwere Nierenfunktionseinschränkung haben, wird der Arzt die Dosis Ihren Bedürfnissen entsprechend anpassen.
Bei schwerer Nierenfunktionseinschränkung darf FOSICOMB nicht eingenommen werden.

Bei Behandlung mit Entwässerungsmitteln Die Behandlung mit Entwässerungsmittel sollte vom Arzt 2-3 Tage vor Behandlungsbeginn mit FOSICOMB abgesetzt werden, da sonst wegen Flüssigkeits- oder Salzmangels ein sehr starker Blutdruckabfall auftreten kann. Bei diesen Patienten ist nach den ersten Dosen eine sorgfältige Überwachung besonders wichtig.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren FOSICOMB wird nicht empfohlen für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren aufgrund des Fehlens von Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit.

Ältere Patienten (über 65 Jahre) Ihr Arzt wird die Behandlung unter sorgfältiger Überwachung der Nierenfunktion einleiten und die Dosiseinstellung besonders sorgfältig vornehmen.

Art der Anwendung FOSICOMB kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Die Einnahme sollte mit ausreichend Flüssigkeit erfolgen.

Anwendungsdauer Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt

Wenn Sie eine größere Menge von FOSICOMB eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben oder ein Kind einige Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt / Notarzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der Überdosierung über die erforderlichen Maßnahmen entscheiden. Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.
In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosis können folgende Beschwerden auftreten:
niedriger Blutdruck, Übelkeit und Erbrechen, Krämpfe, Schwindel, Hyperventilation (übersteigerte Atmung), niedriger oder hoher Puls, Palpitationen (Herzklopfen), Ängstlichkeit, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Bewusstseinsverlust, Austrocknung infolge übermäßiger Harnausscheidung, Lähmungen von Gliedmaßen aber auch vom Darm.

Für den Arzt:

Zur Therapie bei Überdosierung finden Sie Hinweise am Ende dieser Gebrauchsinformation!

Wenn Sie die Einnahme von FOSICOMB vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie stattdessen einfach die übliche folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von FOSICOMB abbrechen

Setzen Sie bitte das Arzneimittel nicht plötzlich und ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Beim Auftreten von Nebenwirkungen wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen, welche Gegenmaßnahmen es hierfür gibt und ob andere Arzneimittel für die Behandlung in Frage kommen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann FOSICOMB Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Fosinopril

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Gelegentlich: vorübergehende Abnahme des Blutfarbstoffs Hämoglobin
oder verminderter Hämatokrit (= Anteil der Zellbestandteile am Blutvolumen). Selten: vorübergehende Anämie (= Verringerung der roten Blutkörperchen,
Leukopenie, Eosinophilie, Neutropenie (Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen, die für die Infektabwehr zuständig sind), Lymphadenopathie (= Erkrankung der Lymphknoten), Thrombozytopenie (= Verringerung der Blutplättchen ,was zu Gerinnungsproblemen führen kann).
Sehr selten: Agranulozytose (= massiveVerringerung bestimmter weißer Blutkörperchen)

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Häufig: Anstieg bestimmter Laborwerte (alkalische Phosphatase und Laktatdehydrogenase) Gelegentlich: Appetitlosigkeit, Gicht, hohe Kaliumwerte im Blut,
Selten: leichter Anstieg des Blutfarbstoffes, Natriummangel im Blut

Psychiatrische Erkrankungen Gelegentlich: Depression, Verwirrtheit.

Erkrankungen des Nervensystems Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen.
Gelegentlich: Kribbelndes Gefühl oder Taubheit in Händen und/oder Füßen, Schläfrigkeit, Schlaganfall, Ohnmacht, Geschmacksstörungen, Zittern, Schlafstörungen.

Augenerkrankungen Gelegentlich: Sehstörungen.

Erkrankungen des Ohrs und des Gleichgewichtsapparates Gelegentlich: Ohrenschmerzen, Ohrsausen (Tinnitus), Drehschwindel (Vertigo).

Herzerkrankungen Häufig: Tachykardie (= Herzjagen).
Gelegentlich: Engegefühl mit Schmerzen im Brustraum, Herzinfarkt, Herzklopfen,
Herzstillstand, Herzrhythmusstörungen.

Gefäßerkrankungen Häufig: Niedriger Blutdruck, Blutdruckabfall beim Aufstehen, der zu Schwindel, Ohrensausen oder Ohnmacht führt.
Gelegentlich: Hoher Blutdruck, Schock (Blässe, Ruhelosigkeit, schwacher, schneller Puls, feuchte Haut und Ohnmacht), vorübergehende Durchblutungsstörung von Armen, Beinen oder auch des Gehirns.
Selten: Hautrötung mit Hitzegefühl, Blutungen, Blutgefäßprobleme.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mittelfells Häufig: Trockener anhaltender Husten.
Gelegentlich: Schwierigkeiten beim Atem, laufende Nase, Nasennebenhöhlenentzündung, Infektionen der Luftwege.
Selten: krampfartige Verengung der Bronchien, Nasenbluten, rauher Hals/Heiserkeit, Lungenentzündung, Stauung in der Lunge.

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall.
Gelegentlich: Verstopfung, trockener Mund, Blähungen.
Selten: Verletzungen im Mund, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, geschwollene Zunge, Blähbauch, Schluckbeschwerden.
Sehr selten: Schwellung im Darm, Darmverschluss.

Leber- und Gallenerkrankungen Häufig: Anstieg gewisser Leberwerte im Blut (Bilirubin, Transaminasen).
Selten: Leberentzündung.
Sehr selten: Leberversagen.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Häufig: Ausschlag, allergische schmerzhafte Schwellung von Haut und Schleimhaut, Entzündungen der Haut.
Gelegentlich: Vermehrtes Schwitzen, Juckreiz, Nesselausschlag.
Selten: Hautblutungen.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Gelegentlich: Muskelschmerzen.
Selten: Arthritis (= Gelenkentzündungen).

Erkrankungen der Nieren und Harnwege Gelegentlich: Nierenversagen, Eiweiß im Harn,
Anstieg bestimmter Nierenwerte im Blut (Harnstoff, Kreatinin).
Selten: Prostataprobleme.
Sehr selten: Akutes Nierenversagen.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse Gelegentlich: Impotenz, Gynäkomastie (oft schmerzhafte Vergrößerung der Brustdrüse).

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Häufig: Brustschmerzen (nicht vom Herzen ausgehend), Schwäche.
Gelegentlich: Fieber, Schwellung der Gliedmaßen.

Untersuchungen Bei einer bestimmten Laboruntersuchung auf Digoxin (Medikament gegen Herzrhythmusstörungen) wird bei gleichzeitiger Einnahme von Fosinopril der gemessene Blutspiegel von Digoxin verfälscht.

Hydrochlorothiazid

Infektionen und parasitäre Erkrankungen Selten: Entzündung der Speicheldrüsen.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Selten: Funktionsstörung des Knochenmarks, Verringerung der weißen Blutkörperchen, Verringerung der Blutplättchen Verminderung der roten Blutkörperchen.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Sehr häufig: Erhöhter Blutzuckerspiegel, erhöhte Ausscheidung von Glukose im Harn, Vermehrung der Harnsäure im Blut, Störungen des Salz-/Flüssigkeitshaushalts, Erhöhung des Cholesterinspiegels und der Blutfette.
Gelegentlich: Appetitlosigkeit.
Unbekannt: Erhöhter pH-Wert im Blut.

Psychiatrische Erkrankungen Selten: Ruhelosigkeit, Depression, Schlafstörungen.

Erkrankungen des Nervensystems Häufig: Benommenheit, Kopfschmerzen.
Gelegentlich: Appetitlosigkeit.
Selten: Kribbelndes Gefühl oder Taubheit in Händen und/oder Füßen.

Augenerkrankungen Gelegentlich: Sehstörungen wie „Gelbsehen“, vorübergehendes Verschwommensehen.

Erkrankungen des Ohrs und des Gleichgewichtsapparates Unbekannt: Drehschwindel (Vertigo).

Herzerkrankungen Häufig: Herzklopfen.
Selten: Herzrhythmusstörungen.

Gefäßerkrankungen Häufig: Blutdruckabfall beim Aufstehen, der zu Schwindel, Ohrensausen oder Ohnmacht führt. Selten: Entzündung der Blutgefäße.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mittelfells Gelegentlich: Atemnot (einschließlich Lungenentzündung und Wasser in den Lungen).

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes Häufig: Magenverstimmung, Durchfall, Verstopfung, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse.

Leber- und Gallenerkrankungen Gelegentlich: Gelbsucht.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Gelegentlich: Lichtempfindlichkeit der Haut, Hautausschlag, Nesselausschlag.
Selten: Hautveränderungen wie bei Haut-Lupus (Lupus erythematodes) ,
Überempfindlichkeitsreaktionen, Lyell-Syndrom (= Syndrom der verbrühten Haut).

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Selten: Muskelkrämpfe.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege Häufig: Anstieg von harnpflichtigen Substanzen (Kreatinin, Harnstoff, Harnsäure). Gelegentlich: Nierenentzündung.
Selten: Nierenfunktionsstörungen.

Allgemeine Erkrankungen Häufig: Schwäche.
Gelegentlich: Fieber.

Untersuchungen Bei bestimmten Laboruntersuchungen werden die Ergebnisse durch gleichzeitige Einnahme von Hydrochlorothiazid verfälscht. (Bentiromid-Test, Nebenschilddrüsentest, Iod-Bestimmung).

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht über 25°C lagern.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Blister und dem Umkarton nach „Verw. bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.


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