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«frenopect tabletten»

frenopect tabletten
frenopect tabletten


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Was sind frenopect® tabletten und wofür werden sie angewendet?
frenopect® tabletten sind ein Arzneimittel zur Schleimlösung bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim (Expektorans).
Anwendungsgebiet
- zur schleimlösenden Behandlung bei akuten und chronischen Erkrankungen der Bronchien und der Lunge mit zähem Schleim
Wirkstoff
1 Tablette enthält 30 mg Ambroxolhydrochlorid.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Magnesiumstearat (Ph.Eur).
Wie frenopect® tabletten aussehen und Inhalt der Packung:
frenopect® tabletten sind weiße runde, beidseitig flache Tabletten mit Facettenrand und einseitiger Bruchkerbe.
Inhalt des Behältnisses:
OP mit 20 Tabletten N 1
OP mit 50 Tabletten N 2
Bündelpackung mit 2 x 50 Tabletten N 3

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was müssen Sie vor der Einnahme von frenopect® tabletten beachten?
frenopect® tabletten dürfen nicht eingenommen werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Ambroxolhydrochlorid, dem Wirkstoff von frenopect® tabletten oder einem der sonstigen Bestandteile von frenopect® tabletten sind.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von frenopect® tabletten ist erforderlich
Sehr selten ist über das Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom in zeitlichem Zusammenhang mit der Anwendung von Ambroxol berichtet worden.
Bei Neuauftreten von Haut- und Schleimhautveränderungen sollte daher unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt und die Anwendung von Ambroxol beendet werden.
Bei Patienten mit Histaminintoleranz ist Vorsicht geboten. Eine längerfristige Therapie sollte bei diesen Patienten vermieden werden, da frenopect® tabletten den Histaminstoffwechsel beeinflussen und zu Intoleranzerscheinungen (z. B. Kopfschmerzen, Fließschnupfen, Juckreiz) führen können.
Bei Patienten mit eingeschränkter Nieren- und Leberfunktion
Wenn Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion oder an einer schweren Lebererkrankung leiden, dürfen frenopect® tabletten nur mit besonderer Vorsicht (d. h. in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis) angewendet werden (siehe Abschnitt 3. „Wie sind frenopect® tabletten einzunehmen?“). Bei einer schweren Niereninsuffizienz muss mit einer Anhäufung der in der Leber gebildeten Abbauprodukte von Ambroxol gerechnet werden.
Bei einigen seltenen Erkrankungen der Bronchien, die mit übermäßiger Sekretansammlung einhergehen (z. B. malignes Ziliensyndrom), sollten frenopect® tabletten wegen eines möglichen Sekretstaus nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Kinder
frenopect® tabletten sind aufgrund des hohen Wirkstoffgehaltes nicht geeignet für Kinder unter 6 Jahren. Hierfür stehen Arzneimittel in Form von Saft/Tropfen mit geringerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Schwangerschaft und Stillzeit
Da bisher keine ausreichenden Erfahrungen am Menschen vorliegen, sollten Sie frenopect® tabletten während der Schwangerschaft nur auf Anordnung Ihres Arztes einnehmen und nur nachdem dieser eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vorgenommen hat.
Der Wirkstoff aus frenopect® tabletten geht beim Tier in die Muttermilch über. Da bisher keine ausreichenden Erfahrungen am Menschen vorliegen, sollten Sie frenopect® tabletten in der Stillzeit nur auf Anordnung Ihres Arztes einnehmen.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es sind keine Besonderheiten zu beachten.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von frenopect® tabletten
Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie frenopect® tabletten daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

Wie sind frenopect® tabletten einzunehmen?
Nehmen Sie frenopect® tabletten immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt frenopect® tabletten nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da frenopect® tabletten sonst nicht richtig wirken können!
Kinder von 6 bis 12 Jahren:
In der Regel werden 2– bis 3-mal täglich je Tablette frenopect® tabletten (entsprechend 2– bis 3-mal 15 mg Ambroxolhydrochlorid) eingenommen.
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:
In der Regel werden während der ersten 2 - 3 Tage 3-mal täglich je 1 Tablette frenopect® tabletten (entsprechend 3-mal 30 mg Ambroxolhydrochlorid) eingenommen, danach werden 2-mal täglich je 1 Tablette frenopect® tabletten (entsprechend 2-mal 30 mg Ambroxolhydrochlorid) eingenommen.
Hinweis:
Bei der Erwachsenendosierung ist eine Steigerung der Wirksamkeit gegebenenfalls durch die Gabe von 2-mal täglich 2 frenopect® tabletten (60 mg Ambroxolhydrochlorid; entspricht 120 mg Ambroxolhydrochlorid/Tag) möglich.
Einnahme von frenopect® tabletten:
Einzeldosis
Tagesgesamtdosis

Alter
(bzw. Körpergewicht)
Kinder 6 – 12 Jahre
(ca. 20 – 43 kg)
Tablette
(entsprechend 15 mg Ambroxolhydrochlorid)
2 – 3-mal Tablette(entsprechend 30 – 45 mg Ambroxolhydrochlorid)
Kinder ab 12 Jahren, Jugendliche und Erwachsene1 Tablette(entsprechend 30 mg Ambroxolhydrochlorid)2 – 3-mal 1 Tablette(entsprechend 60 – 90 mg Ambroxolhydrochlorid)

Art und Gesamtdauer der Anwendung
Wenn sich ihr Krankheitsbild verschlimmert oder nach 4 – 5 Tagen keine Besserung eintritt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
frenopect® tabletten werden am Besten nach den Mahlzeiten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. Wasser, Tee oder Fruchtsaft) eingenommen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von frenopect® tabletten zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge frenopect® tabletten eingenommen haben, als Sie sollten
Schwerwiegende Vergiftungserscheinungen sind bei Überdosierung von Ambroxol, dem Wirkstoff von frenopect® tabletten, nicht beobachtet worden. Über kurzzeitige Unruhe und Durchfall ist berichtet worden.
Bei versehentlicher oder beabsichtigter extremer Überdosierung können vermehrte Speichelsekretion, Würgereiz, Erbrechen und Blutdruckabfall auftreten.
Setzen Sie sich mit einem Arzt in Verbindung. Akutmaßnahmen, wie Auslösen von Erbrechen und Magenspülung, sind nicht generell angezeigt und nur bei extremer Überdosierung zu erwägen. Empfohlen wird eine Behandlung entsprechend den auftretenden Zeichen der Überdosierung.
Wenn Sie die Einnahme von frenopect® tabletten vergessen haben
Wenn Sie einmal vergessen haben, frenopect® tabletten einzunehmen oder zu wenig eingenommen haben, setzen Sie bitte zum nächsten Zeitpunkt die Einnahme von frenopect® tabletten fort, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben.
Wenn Sie die Einnahme von frenopect® tabletten abbrechen
Bitte brechen Sie die Behandlung mit frenopect® tabletten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Ihre Krankheit könnte sich hierdurch verschlechtern.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von frenopect® tabletten mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Ambroxol/Antitussiva
Bei kombinierter Anwendung von frenopect® tabletten und hustenstillenden Mitteln (Antitussiva) kann aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen, so dass die Indikation zu dieser Kombinationsbehandlung besonders sorgfältig gestellt werden sollte.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel können frenopect® tabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Mögliche Nebenwirkungen
Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Gesichtsödem, Atemnot, Juckreiz), Fieber, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen
sehr selten: schwere allergische (anaphylaktische) Reaktionen bis hin zum Schock
Gegenmaßnahmen
Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion dürfen frenopect® tabletten nicht nochmals eingenommen werden.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis und dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Aufbewahrungsbedingungen
Im Originalbehältnis lagern. Durchdrückpackung fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Zusätzliche Informationen

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
frenopect® tabletten, 30 mg, Tablette
Wirkstoff: Ambroxolhydrochlorid
Zur Anwendung bei Kindern ab 6 Jahren und Erwachsenen
1 Tablette enthält 30 mg Ambroxolhydrochlorid.
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, müssen frenopect® tabletten jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
• Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
• Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
• Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 4 bis 5 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
• Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Diese Packungsbeilage beinhaltet:


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