Medikamente Online-Informationen
Medikamente und Krankheiten Referenzindex

Drugs and diseases reference index
Suche
DE


Medikamente A-Z

Krankheiten & Heilung List

Medizin-Lexikon

Vollständiger Artikel

Beliebte Medikamente

Popular Krankheiten & Heilung

«Glimepirid STADA 6 mg Tabletten»

Glimepirid STADA 6 mg Tabletten


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Glimepirid STADA ist ein blutzuckersenkendes Arzneimittel zum Einnehmen. Es gehört zu einer Gruppe blutzuckersenkender Arzneimittel, die als Sulfonyl-harnstoffe bezeichnet werden.

Die Wirkung von Glimepirid STADA beruht darauf, dass es die Bauchspeichel-drüse zur verstärkten Ausschüttung von Insulin anregt. Das Insulin senkt dann Ihren Blutzuckerspiegel.

Glimepirid STADA wird angewendet

  • Glimepirid STADA wird zur Behandlung einer bestimmten Form der Zucker-krankheit (Typ-2-Diabetes-mellitus) angewendet, wenn Diät, körperliche Be-tätigung und Gewichtsabnahme allein nicht ausgereicht haben, um Ihren Blutzuckerspiegel zu senken.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Glimepirid STADA darf NICHT eingenommen werden
Sie dürfen Glimepirid STADA NICHT einnehmen und müssen Ihren Arzt infor-mieren:

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Glimepirid, andere Sulfonyl-harnstoffe (Arzneimittel zur Senkung Ihres Blutzuckers wie Glibenclamid) oder Sulfonamide (Arzneimittel gegen bakterielle Infektionen wie Sulfa-methoxazol) oder einen der sonstigen Bestandteile von Glimepirid STADA (siehe unter Abschnitt 6: Was Glimepirid STADA enthält) sind
  • wenn Sie unter insulinpflichtiger Zuckerkrankheit (Typ-1-Diabetes-mellitus) leiden
  • wenn eine diabetische Ketoazidose auftritt (eine Komplikation bei Zucker-krankheit, die mit einigen der folgenden Anzeichen einhergehen kann: Mü-digkeit/Erschöpfung, Übelkeit, häufiges Wasserlassen und Muskelsteifigkeit)
  • wenn Sie ein diabetisches Koma haben
  • wenn Sie unter einer schweren Nierenerkrankung leiden
  • wenn Sie unter einer schweren Lebererkrankung leiden. Wenn eine der oben genannten Bedingungen auf Sie zutrifft bzw. einer der ge-nannten Zustände bei Ihnen vorliegt, dürfen Sie das Arzneimittel nicht einneh-men. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob diese Angaben bei Ihnen zutreffen, wenden Sie sich bitte vor der Einnahme von Glimepirid STADA an Ihren Arzt oder Apotheker.

Glimepirid STADA 2 mg Tabletten Nehmen Sie Glimepirid STADA 2 mg Tabletten nicht ein, wenn Sie allergisch (überempfindlich)gegen Tartrazin oder Gelborange S sind (Farbstoffe; siehe Abschnitt 2 „Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Glimepirid STADA“)

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Glimepirid STADA ist erforder-lich
In folgenden Fällen dürfen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen:

  • wenn Sie vor kurzem einer Verletzung, Operation, Infektion mit Fieber oder anderen Formen von Belastungen/Stress ausgesetzt waren oder sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt, da eine vorübergehende Anpassung der Behandlung erforderlich sein kann
  • wenn Sie eine schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörung haben. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob diese Angaben bei Ihnen zutreffen, wenden Sie sich bitte vor der Einnahme von Glimepirid STADA an Ihren Arzt oder Apo-theker.

Bei Patienten, denen das Enzym Glucose-6-Phosphatdehydrogenase fehlt,

kann es zu einer Verminderung des Hämoglobin-Spiegels und zum Abbau von roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie) kommen.

Es liegen nur begrenzt Informationen über die Anwendung von Glimepirid STADA bei unter 18-Jährigen vor. Deshalb wird die Anwendung bei diesen Patienten nicht empfohlen.

Wichtige Informationen zu Unterzuckerung (Hypoglykämie)
Bei der Einnahme von Glimepirid STADA kann es zu einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) kommen. Bitte lesen Sie die nachfolgenden zusätzlichen Infor-mationen zur Unterzuckerung, zu den möglichen Anzeichen und zu ihrer Be-handlung.

Die folgenden Faktoren können das Risiko einer Unterzuckerung erhöhen:

  • wenn Sie unterernährt sind, Mahlzeiten unregelmäßig, verspätet zu sich nehmen oder ganz auslassen oder fasten
  • wenn Sie Ihre Ernährungsweise/Diät ändern
  • wenn Sie eine größere Menge Glimepirid STADA eingenommen haben, als Sie benötigen
  • wenn Sie eine eingeschränkte Nierenfunktion haben
  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben
  • wenn Sie unter bestimmten hormonell bedingten Störungen leiden (z.B. Funktionsstörungen der Schilddrüse, der Hirnanhangdrüse oder der Neben-nierenrinde)
  • wenn Sie Alkohol konsumieren (insbesondere, wenn Sie eine Mahlzeit aus-lassen)
  • wenn Sie gleichzeitig bestimmte andere Arzneimittel einnehmen (siehe un-ter Abschnitt 2: Bei Einnahme von Glimepirid STADA mit anderen Arznei-mitteln)
  • wenn Ihre körperliche Belastung steigt und Sie nicht genug essen oder die Mahlzeiten weniger Kohlenhydrate enthalten als sonst.

Mögliche Anzeichen einer Unterzuckerung sind: Heißhunger, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Mattigkeit/Trägheit, Schläf-rigkeit, Schlafstörungen, Unruhe, Aggressivität, Konzentrationsstörungen, be-einträchtigte Aufmerksamkeit und vermindertes Reaktionsvermögen, Depressionen, Verwirrtheit, Sprach- und Sehstörungen, undeutliche Spra-che/Wortfindungsstörungen, Zittern, teilweise Lähmungen, Wahrnehmungs- und Empfindungsstörungen, Benommenheit oder Schwindel, Hilflosigkeit.

Folgende Anzeichen können ebenfalls auftreten: Schwitzen, feuchtkalte Haut, Angst- und Unruhezustände, beschleunigter Puls, erhöhter Blutdruck, Herzklop-fen sowie plötzlich auftretende starke, eventuell in die Umgebung ausstrahlende Schmerzen im Brustkorb (Angina pectoris und Herzrhythmusstörungen).

Bei fortschreitender Unterzuckerung können Sie unter erheblicher Verwirrung (Delirium) leiden, Krampfanfälle entwickeln, die Selbstkontrolle verlieren, eine flache Atmung und verlangsamten Herzschlag zeigen und bewusstlos werden. Die Anzeichen einer schweren Unterzuckerung können denen eines Schlagan-falls ähneln.

Behandlung einer Unterzuckerung In den meisten Fällen lassen sich die Anzeichen einer Unterzuckerung sehr schnell beheben, wenn Sie Zucker z.B. in Form von Würfelzucker, süßem Fruchtsaft oder gezuckertem Tee zu sich nehmen. Aus diesem Grund sollten Sie stets etwas Zucker (z.B. Würfelzucker) bei sich tragen.

Bitte beachten Sie, dass künstliche Süßstoffe bei einer Unterzuckerung nicht helfen.

Wenn die Zufuhr von Zucker keine Wirkung zeigt oder wenn die Anzeichen zu-rückkehren, kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt oder informieren Sie das nächstgelegene Krankenhaus.

Laboruntersuchungen Der Blut- und Harnzuckerspiegel muss regelmäßig überprüft werden. Ihr Arzt wird auch Blutuntersuchungen durchführen, um die Zahl Ihrer Blutzellen und Ih-re Leberfunktion zu überwachen.

Bei Einnahme von Glimepirid STADA mit anderen Arzneimitteln Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosierung von Glimepirid STADA anpassen, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die die Wirkung von Glimepirid STA-DA auf Ihren Blutzuckerspiegel abschwächen oder verstärken können.

Die folgenden Arzneimittel können die blutzuckersenkende Wirkung von Glime-pirid STADA verstärken. Dadurch kann das Risiko einer Unterzuckerung (Hy-poglykämie) erhöht sein:

  • andere Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit (z.B. Insulin oder Metformin)
  • Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen (Phenylbutazon, Azapropazon, Oxyphenbutazon sowie Arzneimittel mit dem Wirkstoff Ace-tylsalicylsäure und ähnliche Arzneimittel)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Harnwegsinfektionen (z.B. einige lang wirksame Sulfonamide)
  • Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen oder Pilzinfek-tionen (Tetracycline, Chloramphenicol, Fluconazol, Miconazol, Chinolon-Antibiotika, Clarithromycin)
  • blutgerinnungshemmende Arzneimittel (Cumarin-Derivate wie Warfarin)
  • muskelaufbauende Arzneimittel (Anabolika)
  • Arzneimittel als Ersatz für männliche Sexualhormone
  • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (Fluoxetin, Monoaminoxi-dase [MAO]-Hemmer)
  • Arzneimittel zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte im Blut (Fibrate)
  • Arzneimittel zur Senkung eines erhöhten Blutdrucks (Angiotensin-Converting-Enzym [ACE]-Hemmer)
  • Arzneimittel zur Behandlung der Gicht (Allopurinol, Probenecid, Sulfinpy-razon)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Krebs (Cyclophosphamid, Ifosfamid, Tro-fosfamid)
  • Arzneimittel zur Gewichtsreduzierung (Fenfluramin)
  • Arzneimittel zur Förderung der Durchblutung, wenn es in hohen Dosen intravenös verabreicht wird (Pentoxifyllin)
  • Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Allergien wie Heuschnupfen (Tritoqualin)
  • Arzneimittel, so genannte Sympatholytika, zur Behandlung von hohem Blutdruck, Herzinsuffizienz oder Prostatabeschwerden.

Die folgenden Arzneimittel können die blutzuckersenkende Wirkung von Glime-pirid STADA abschwächen. Dadurch kann sich das Risiko einer Überzuckerung (Hyperglykämie) vergrößern:

  • Arzneimittel, die weibliche Sexualhormone (Östrogene und Gestagene) enthalten
  • Arzneimittel zur Unterstützung der Harnbildung (z.B. Thiaziddiuretika)
  • Arzneimittel, die die Schilddrüsenfunktion anregen (wie Levothyroxin)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Allergien und Entzündungen (Kortikoi-de)
  • Arzneimittel zur Behandlung schwerer psychischer Störungen (Chlorpromazin und andere Phenothiazin-Derivate)
  • Arzneimittel zur Erhöhung der Herzschlagfolge, zur Behandlung von Asthma oder Nasenschleimhautschwellung, Husten und Erkältungen, zur Gewichtsreduzierung oder in lebensbedrohlichen Notfällen (Adre-nalin und Sympathomimetika)
  • Arzneimittel zur Behandlung erhöhter Cholesterinwerte im Blut (Nicotin-säure)
  • Abführmittel(Laxanzien), wenn sie über längere Zeit angewendet werden
  • Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen (Phenytoin)
  • Arzneimittel zur Anwendung bei Nervosität und Schlafproblemen (Barbi-turate)
  • Arzneimittel zur Senkung eines erhöhten Augendrucks (Acetazolamid)
  • Arzneimittel zur Behandlung eines erhöhten Blutdrucks oder zur Sen-kung des Blutzuckerspiegels (Diazoxid)
  • Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Infektionen wie Tuberkulose (Rifampicin)
  • Arzneimittel zur Behandlung von schwerer Unterzuckerung (Glukagon).

Die folgenden Arzneimittel können die blutzuckersenkende Wirkung von Glime-

pirid STADA verstärken oder abschwächen:
− Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren (so genannte H-Rezeptor-Antagonisten)

  • Arzneimittel zur Behandlung eines erhöhten Blutdrucks oder einer Herzinsuffizienz wie Betarezeptorenblocker, Clonidin, Guanethidin und Reserpin. Diese Arzneimittel können auch die Anzeichen einer Unterzucke-rung verschleiern. Daher ist besondere Vorsicht angezeigt, wenn Sie diese Medikamente einnehmen.

Glimepirid STADA kann die Wirkung der folgenden Arzneimittel verstärken oder abschwächen

  • blutgerinnungshemmende Arzneimittel (Cumarin-Derivate wie Warfarin).

Bei Einnahme von Glimepirid STADA zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Alkohol kann die blutzuckersenkende Wirkung von Glimepirid STADA in unvor-hersehbarer Weise verstärken oder abschwächen.

Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft Glimepirid STADA soll während der gesamten Schwangerschaft NICHT einge-nommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft vermuten oder wenn Sie beabsichtigen, schwanger zu wer-den.

Stillzeit Glimepirid STADA geht möglicherweise in die Muttermilch über. Glimepirid STADA soll während der Stillzeit NICHT genommen werden.

Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apothe-ker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Ihre Konzentrations- oder Reaktionsfähigkeit kann eingeschränkt sein, wenn Sie einen niedrigen (Hypoglykämie) oder hohen (Hyperglykämie) Blutzucker-spiegel haben oder dadurch verursachte Sehstörungen auftreten. Denken Sie daran, dass Sie sich und andere Personen gefährden könnten (z.B. beim Fah-ren eines Autos oder beim Bedienen von Maschinen).

Sie sollten mit Ihrem Arzt darüber sprechen, ob es für Sie ratsam ist ein Kraft-fahrzeug zu führen, wenn bei Ihnen:

  • häufig eine Unterzuckerung auftritt
  • wenige oder gar keine Warnzeichen einer Unterzuckerung auftreten.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Glime-pirid STADA
Dieses Arzneimittel enthält Lactose-Monohydrat. Bitte nehmen Sie GlimepiridSTADA daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern lei-den.

Glimepirid STADA 2 mg Tabletten Glimepririd STADA 2 mg Tabletten enthalten die Farbstoffe Tartrazin und Gelb-orange S (siehe Abschnitt 6 „Weitere Informationen“). Diese können allergische Reaktionen hervorrufen (siehe Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind mög-lich?“)

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Glimepirid STADA immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Art der Anwendung

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel unmittelbar vor oder während der ersten Hauptmahlzeit des Tages (gewöhnlich das Frühstück) ein. Wenn Sie nicht frühstücken, müssen Sie es zu dem vom Arzt verordneten Zeitpunkt ein-nehmen. Es ist wichtig, während der Behandlung mit Glimepirid STADA keine Mahlzeiten auszulassen.
  • Nehmen Sie die Tabletten im Ganzen mit mindestens ½ Glas Wasser ein. Die Tabletten dürfen nicht zerdrückt oder zerkaut werden.

Einzunehmende Menge
Die Dosierung von Glimepirid STADA richtet sich nach Ihrem Bedarf, Ihrem Ge-sundheitszustand sowie den Ergebnissen Ihrer Blut- und Harnzuckerbestim-mungen und wird von Ihrem Arzt bestimmt. Nehmen Sie nicht mehr Tabletten als von Ihrem Arzt verordnet ein.

  • Die übliche Anfangsdosis beträgt 1-mal täglich 1 mg Glimepirid.
  • Falls erforderlich kann Ihr Arzt die Dosis nach jeweils 1 bis 2 Behandlungs-wochen erhöhen.
  • Die empfohlene Maximaldosis beträgt 6 mg Glimepirid STADA pro Tag.
  • Falls erforderlich, kann eine Kombinationsbehandlung mit Glimepirid und Metformin oder mit Glimepirid und Insulin begonnen werden. In einem sol-chen Fall wird Ihr Arzt die für Sie geeignete Dosierung von Glimepirid, Met-formin oder Insulin individuell bestimmen.
  • Bei Gewichtsveränderungen, Änderungen Ihrer Lebensführung oder wenn Sie sich in Stresssituationen befinden, kann eine Anpassung der Dosierung von Glimepirid STADA notwendig sein. Wenden Sie sich deshalb unbedingt an Ihren Arzt.
  • Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung dieses Arzneimittels zu

stark oder zu schwach ist, ändern Sie die Dosierung nicht selbstständig, sondern sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge Glimepirid STADA eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie einmal zu viel oder eine zusätzliche Dosis Glimepirid STADA einge-nommen haben, besteht die Gefahr einer Unterzuckerung (Anzeichen einer Un-terzuckerung siehe unter Abschnitt 2: Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Glimepirid STADA ist erforderlich).

Sie sollten daher sofort ausreichend Zucker zu sich nehmen (z.B. als Trauben-zuckertäfelchen, Würfelzucker, süßer Fruchtsaft, gezuckerter Tee) und unver-züglich einen Arzt informieren. Bei versehentlicher Einnahme durch Kinder muss die zur Behandlung der Unterzuckerung verabreichte Zuckermenge sorg-fältig kontrolliert werden, um zu vermeiden, dass sich eine gefährliche Überzu-ckerung entwickelt. Bewusstlosen Patienten darf keine Nahrung oder Getränke gegeben werden.

Wegen des möglicherweise lang anhaltenden Verlaufs der Unterzuckerung ist eine sorgfältige Überwachung des Patienten notwendig, bis keine Gefahr mehr besteht. Die Einweisung in ein Krankenhaus kann notwendig sein, auch als Vorsichtsmaßnahme.

Zeigen Sie dem Arzt die Packung oder verbliebenen Tabletten, damit er sofort weiß, was Sie eingenommen haben.

Schwere Unterzuckerungen mit Bewusstseinsverlust und schweren neurologi-schen Ausfallserscheinungen sind medizinische Notfälle, die eine sofortige ärzt-liche Behandlung und eine Krankenhauseinweisung erfordern. Es sollte sichergestellt werden, dass es immer eine entsprechend vorinformierte Person gibt, die im Notfall einen Arzt rufen kann.

Wenn Sie die Einnahme von Glimepirid STADA vergessen haben Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Einnahme auszugleichen, sondern setzen Sie die Ein-nahme wie gewohnt fort.

Wenn Sie die Einnahme von Glimepirid STADA abbrechen
Wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden, müssen Sie damit rechnen, dass sich die gewünschte blutzuckersenkende Wirkung nicht einstellt bzw. die Zuckerkrankheit sich wieder verschlechtert. Nehmen Sie Gli-mepirid STADA so lange ein, wie Ihr Arzt es Ihnen verordnet hat.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Glimepirid STADA Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eines der folgenden Anzei-

chen auftritt:

Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich einer allergischen Gefäß-

entzündung, oft mit Hautausschlag), aus denen sich eine lebensbedrohliche

Situation mit Atemnot, Blutdruckabfall bis hin zum Schock entwickeln kann

  • Leberfunktionsstörungen, einschließlich gelber Färbung von Haut und Augen (Gelbsucht), Behinderung des Galleabflusses (Cholestase), Leber-entzündung (Hepatitis) oder Leberversagen. − Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) der Haut wie Juckreiz, Haut-ausschlag, Nesselsucht und erhöhte Lichtempfindlichkeit. Aus einigen leich-ten Überempfindlichkeitsreaktionen können sich lebensbedrohliche Situationen entwickeln.
  • Schwere Unterzuckerung (Hypoglykämie) mit Bewusstseinsverlust, Krämpfen oder Koma.

Bei einigen Patienten kam es zu folgenden Nebenwirkungen während der Ein-nahme von Glimepirid STADA:

Seltene Nebenwirkungen (betreffen weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten):

  • Unter den Normbereich abfallender Blutzucker (Hypoglykämie; siehe unter Abschnitt 2: Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Glimepirid STADA ist erforderlich)
  • Verminderung der Anzahl von Blutzellen
  • Blutplättchen (wodurch das Risiko für Blutungen oder Blutergüsse er-höht ist)
  • weiße Blutkörperchen (wodurch das Infektionsrisiko erhöht ist)
  • rote Blutkörperchen (mögliche Folgen sind blasse Hautfarbe, Schwä-chegefühl und Atemnot). Diese Nebenwirkungen bessern sich im Allgemeinen, nachdem Sie die Ein-nahme von Glimepirid STADA beendet haben.

Sehr seltene Nebenwirkungen (betreffen weniger als 1 von 10.000 Behan-delten):
− Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich einer allergischen Gefäßent-zündung, oft mit Hautausschlag), aus denen sich eine lebensbedrohliche Si-tuation mit Atemnot, Blutdruckabfall bis hin zum Schock entwickeln kann. Wenn bei Ihnen eines dieser Anzeichen auftritt, informieren Sie sofort Ih-ren Arzt

  • Leberfunktionsstörungen, einschließlich gelber Färbung von Haut und Au-gen (Gelbsucht), Behinderung des Galleabflusses (Cholestase), Leberent-

Andere mögliche Nebenwirkungen sind
– Es können Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) der Haut auftreten wie Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht und erhöhte Lichtempfindlichkeit. Aus einigen leichten Überempfindlichkeitsreaktionen können sich lebensbe-drohliche Situationen mit Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung der Lippen, Kehle oder Zunge entwickeln. Informieren Sie deshalb beim Auftre-ten einer dieser Nebenwirkungen sofort Ihren Arzt
– Es können Überempfindlichkeitsreaktionen bei Einnahme von anderen Sul-fonylharnstoffen, Sulfonamiden oder verwandten Arzneimitteln auftreten – Besonders bei Beginn der Behandlung mit Glimepirid STADA können Seh-störungen auftreten. Diese werden durch Veränderungen des Blutzucker-spiegels verursacht und sollten bald zurückgehen
– Erhöhung der Leberenzymwerte.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemer-ken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Durch-drückpackung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfalls-datum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 30°C lagern.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


Bewertungen «Glimepirid STADA 6 mg Tabletten»