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«Laif 600 mg Tabletten»

Laif 600 mg Tabletten


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Anwendungsgebiete
Leichte vorübergehende depressive Störungen.(leichte depressive Episoden).
Wann dürfen Sie Laif 612 mg Filmtabletten nicht einnehmen?
Laif 612 mg Filmtabletten darf nicht zusammen mit folgenden Wirkstoffen angewendet werden:
- Ciclosporin, Sirolimus
- Tacrolimus
- Indinavir und anderen Protease-Hemmstoffen in der Anti-HIV (AIDS“)-Behandlung
- Irinotecan, Imatinib und anderen zellwachstumshemmenden Medikamenten in der Krebsbehandlung
- Anderen Antidepressiva.
Laif 612 mg Filmtabletten darf nicht eingenommen werden bei bekannter Allergie gegenüber Johanniskraut oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels, bei bekannter Lichtüberempfindlichkeit der Haut sowie bei schweren depressiven Episoden.
Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?
Kindern unter 12 Jahren dürfen Laif 612 mg Filmtabletten nicht einnehmen.
Was müssen Sie vor der Einnahme / Anwendung von /.../ beachten?

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was müssen Sie in der Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
ür Laif 612 mg Filmtabletten liegen keine klinischen Daten zur Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vor. Laif 612 mg Filmtabletten darf daher während Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewandt werden.
Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?
Bei gleichzeitiger Gabe von Laif 612 mg Filmtabletten kann die Wirksamkeit von blutgerinnungshemmenden Mitteln vom Cumarin-Typ (Phenprocoumon, Warfarin), Theophyllin und Digoxin abgeschwächt sein.
Deshalb kann es notwendig sein, dass die Dosierung dieser Arzneimittel angepasst werden muss. Patienten, die Laif 612 mg Filmtabletten und gleichzeitig Arzneimittel mit einem dieser wirkstoffe einnehmen, sollten daher den Rat ihres behandelnden Arztes einholen (siehe auch Abschnitt Wechselwirkungen mit anderen Mitteln).
Während der Anwendung von Laif 612 mg Filmtabletten soll eine intensive UV-Bestrahlung (lange Sonnenbäder, Höhensonne, Solarium) vermieden werden.
Bei Frauen, die hormonelle Empfängnisverhütungsmittel („Pille“) und gleichzeitig Laif 612 mg Filmtabletten einnehmen, können Zwischenblutungen auftreten und die Sicherheit der „Pille“ als Empfängnisverhütung kann herabgesetzt sein. Es sollten deshalb zusätzliche empfängnisverhütende Maßnahmen ergriffen werden.
Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Laif 612 mg Filmtabletten daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme / Anwendung von /.../ ist erforderlich
Wichtige Warnhinweise über bestimmte Bestandteile von /.../
Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie /.../ daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung
Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren 1mal täglich 1 Filmtablette Laif 612 mg Filmtabletten nach dem Frühstück unzerkaut mit etwas Flüssigkeit ein.
Wie lange sollten Sie Laif 612 mg Filmtabletten einnehmen?
Da sich die Wirkung des Arzneimittels allmählich aufbaut, sollte Laif 612 mg Filmtabletten konsequent eingenommen werden. Erfahrungsgemäß ist eine Einnahmedauer von Wochen bis zur deutlichen Besserung der Symptome erforderlich; wenn jedoch die Krankheitssymptome länger als 4 Wochen bestehen bleiben oder sich trotz vorschriftsmäßiger Dosierung verstärken, sollte erneut ein Arzt aufgesucht werden.
Anwendungsfehler und Überdosierung
Wenn Sie eine größere Menge von Laif 612 mg Filmtabletten eingenommen haben, als Sie sollten (beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung):
Über akute Vergiftungen durch Johanniskraut-Präparate beim Menschen ist bisher nicht berichtet worden. Nach Einnahme erheblicher Überdosen sollte die Haut wegen möglicher erhöhter Lichtempfindlichkeit für die Dauer von Wochen vor Sonnenlicht und UV-Bestrahlung geschützt werden (Aufenthalt im Freien einschränken, Sonnenschutz durch bedeckende Kleidung und Verwendung von Sonnenschutzmitteln mit hohem Lichtschutzfaktor, sog. "Sonnenblockern". Die beschriebenen Nebenwirkungen können verstärkt auftreten. Vorsichtshalber sollten Sie einen Arzt informieren.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Laif 612 mg Filmtabletten oder werden selbst in ihrer Wirkung durch Laif 612 mg Filmtabletten beeinflusst?
Wechselwirkungen mit folgenden Arzneimitteln können zu einer Abschwächung der Wirksamkeit dieser Arzneimittel führen:
- Blutgerinnungshemmende Mittel vom Cumarintyp (z.B. Phenprocoumon, Warfarin)
- Ciclosporin, Sirolimus
- Tacrolimus
- Digoxin
- Indinavir und andere Protease-Hemmstoffe in der Anti-HIV(„AIDS“)-Behandlung
- Irinotecan, Imatinib und andere zellwachstumshemmende Medikamente in der Krebs-
behandlung
- Amitriptylin, Nortriptylin
- Midazolam
- Theophyllin
Johanniskraut-haltige Arzneimittel können auch die Verstoffwechselung verschiedener anderer Arzneimittel beeinflussen. Daraus kann sich für die betroffenen Arzneimittel eine verminderte und/oder verkürzte Wirkung ergeben Bitte informieren Sie deshalb Ihren Arzt, falls Sie andere Arzneimittel einnehmen.
Bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter Wirkstoffe zur Depressionsbehandlung (Nefazodon, Paroxetin, Sertralin) kann deren pharmakologische Wirkung verstärkt sein. In Einzelfällen können unerwünschte Wirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Angst, Ruhelosigkeit und Verwirrtheit, verstärkt auftreten (serotonerges Syndrom).
Bei gleichzeitiger Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen, ist eine Verstärkung der unerwünschten Wirkungen der Haut (siehe „Nebenwirkungen“) theoretisch möglich.
Bei Frauen, die hormonelle Empfängnisverhütungsmittel und gleichzeitig Laif 612 mg Filmtabletten einnehmen, können Zwischenblutungen auftreten; die Sicherheit der „Pille“ als Empfängnisverhütung kann herabgesetzt sein
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Laif 612 mg Filmtabletten Nebenwirkungen haben:
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig mehr als 1 von 10 Behandelten,
häufig weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten,
gelegentlich weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten,
selten weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten,
sehr selten weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
Welche Nebenwirkungen können auftreten?
Unter der Einnahme von Laif 612 mg Filmtabletten kann es in seltenen ällen, vor allem bei hellhäutigen Personen, durch erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut (Photosensibilisierung) zu sonnenbrandähnlichen Reaktionen der Hautpartien kommen, die starker Sonnenbestrahlung ausgesetzt waren. Selten können Magen-Darm-Beschwerden, allergische Reaktionen (z.B. Hautrötung, Hautschwellung, Juckreiz), Müdigkeit oder Unruhe auftreten.
Hinweis:
Beobachten Patienten Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, sollen sie diese ihrem Arzt oder Apotheker mitteilen.
Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Sollten Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen beobachten, so informieren Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden kann

Wie soll es aufbewahrt werden?

Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels
Nicht über +25 °C lagern!
Laif® 612 mg darf nach Ablauf des auf dem Behältnis und der äußeren Umhüllung angegebenen Verfalldatums nicht mehr verwendet werden.
Stand der Information
[Monat / Jahr]
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Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!
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Apothekenpflichtig
Zul.-Nr. 6151934.00.00
Laif® 612 mg enthält weniger als 0,01 BE Broteinheiten.

Zusätzliche Informationen

Text der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben
Gebrauchsinformation Bitte aufmerksam lesen!
Laif® 612 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Johanniskraut-Trockenextrakt
Pflanzliches Arzneimittel
Piktogramm


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