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«Lefax Pump-Liquid»

Lefax Pump-Liquid
Lefax Pump-Liquid
Lefax Pump-Liquid


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Lefax Pump-Liquid wird angewendet
- bei übermäßiger Gasbildung und Gasansammlung im Magen-Darm-Bereich (Meteorismus) mit gastrointestinalen Beschwerden wie Blähungen, Völlegefühl und Spannungsgefühl im Oberbauch.
- zur symptomatischen Behandlung bei Säuglingskolik (3-Monats-Kolik).
- bei verstärkter Gasbildung nach Operationen.
- zur Vorbereitung diagnostischer Untersuchungen im Bauchbereich zur Reduzierung von Gasschatten (Sonographie, Röntgen).
- als Sofortmaßnahme bei Vergiftungen mit Flüssigseifen (Tensiden).
Was ist zu tun, wenn Sie eine größere Menge Lefax Pump-Liquid eingenommen haben als Sie sollten?
Vergiftungen durch Lefax Pump-Liquid sind bisher nicht bekannt. Der Wirkstoff Simeticon wird nicht in die Blutbahn aufgenommen. Auch große Mengen Lefax Pump-Liquid werden problemlos vertragen.
Was ist zu tun, wenn Sie die Einnahme von Lefax Pump-Liquid vergessen haben?
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Lefax Pump-Liquid darf nicht eingenommen werden
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Simeticon oder einem der sonstigen Bestandteile von Lefax Pump-Liquid sind.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Lefax Pump-Liquid ist erforderlich
Bei neu auftretenden und/oder länger anhaltenden Bauchbeschwerden sollten Sie einen Arzt aufsuchen, damit die Ursache der Beschwerden und eine unter Umständen zugrunde liegende, behandlungsbedürftige Erkrankung erkannt werden kann.
Schwangerschaft und Stillzeit
Es bestehen keine Bedenken gegen die Einnahme von Lefax Pump-Liquid während der Schwangerschaft und Stillzeit.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Wichtige Informationen über bestimmte Bestandteile von Lefax Pump-Liquid
Lefax Pump-Liquid enthält Sorbinsäure und Kaliumsorbat, die örtlich begrenzte Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen können.

Wie wird es angewendet?

Wie ist Lefax Pump-Liquid einzunehmen?
Nehmen Sie Lefax Pump-Liquid immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
• Bei gasbedingten Magen-Darm-Beschwerden
Einzeldosis
Pumpstöße
2 Pumpstöße
2 - 4 Pumpstöße
Art der Anwendung
Nehmen Sie die Suspension zu oder nach den Mahlzeiten und bei Bedarf auch vor dem Schlafengehen unverdünnt oder mit etwas Flüssigkeit ein.
Lefax Pump-Liquid, das besonders bei Säuglingen und Flaschenkindern, älteren Menschen und Zahnprothesenträgern angezeigt ist, mischt sich problemlos mit Flaschennahrung und anderen Flüssigkeiten, z.B. Milch.
Bei Säuglingen kann die Suspension direkt in das Fläschchen gegeben werden. Stillende Mütter können dem Säugling Lefax Pump-Liquid vor dem Stillen, zum Beispiel mit einem Teelöffel, verabreichen.
Wichtig ist, darauf zu achten, dass Lefax Pump-Liquid vor Gebrauch kräftig geschüttelt wird!
Dauer der Anwendung
Die Dauer der Anwendung richtet sich nach dem Verlauf der Beschwerden.
Sie können Lefax Pump-Liquid, falls erforderlich, auch über längere Zeit einnehmen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Lefax Pump-Liquid zu stark oder zu schwach ist.
Hinweise zur Handhabung der Dosierpumpe
Schraubverschluss von der Flasche entfernen.
Dosierpumpe aufschrauben. Durch Drehen in Richtung des aufgedruckten Pfeils wird die Dosierpumpe entriegelt (Position I), durch Drehen entgegen der Pfeilrichtung kann die Dosierpumpe wieder verriegelt werden (Position 0).
Flasche beim Pumpen senkrecht halten.
Bei der ersten Anwendung pumpen, bis Suspension austritt. Die ersten zwei Pumpstöße verwerfen.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Anwendung von Lefax Pump-Liquid sind bisher nicht bekannt geworden.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bei sich bemerken.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett bzw. Umkarton angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Nach erstmaligem Öffnen der Flasche ist Lefax Pump-Liquid 3 Monate haltbar!

Zusätzliche Informationen

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Lefax Pump-Liquid
Suspension mit 41,2 mg/ml Simeticon

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist auch ohne ärztliche Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Lefax Pump-Liquid jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
• Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
• Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
• Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 4 Wochen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:
Lefax Pump-Liquid ist ein entschäumend wirkendes Arzneimittel.
Pumpstöße

Alter
Säuglinge(entspricht 0,5–1 ml Suspension)
Kinder 1 – 6 Jahre(entspricht 1 ml Suspension)
Kinder im Alter von 7 - 14 Jahre(entspricht ml Suspension)
Jugendliche und Erwachsene(entspricht 2 ml Suspension)

Nehmen Sie die Einzeldosis -mal täglich. Säuglinge erhalten Lefax Pump-Liquid jeweils zu den Milchmahlzeiten.
• Zur Vorbereitung diagnostischer Untersuchungen
Die empfohlene Dosierung beträgt 3-mal täglich 4 - 6 Pumpstöße Lefax Pump-Liquid (entspricht 6 - 9 ml Suspension) am Tag vor der Untersuchung und 4 - 6 Pumpstöße Lefax Pump-Liquid (entspricht 2 - 3 ml Suspension) am Morgen des Untersuchungstages.
Als Zusatz zu Kontrastmittelsuspensionen werden 8 - 16 Pumpstöße (entspricht 4 - 8 ml Suspension) auf 1 Liter Kontrastbrei zur Doppelkontrastdarstellung gegeben.
• Als Sofortmaßnahme bei Vergiftung mit Tensiden (Handgeschirrspülmittel, Waschmittel, Weichspüler und Flüssigseifen)
Je nach Schwere der Vergiftung erhalten Erwachsene 1 - 2 Esslöffel (10 - 20 ml Suspension) Lefax Pump-Liquid.
Kinder erhalten - 2 Teelöffel (2,5 – 10 ml Suspension) Lefax Pump-Liquid.
Im Anschluss an die Sofortmaßnahme ist in jedem Fall eine ärztliche Behandlung erforderlich.

Was sind mögliche Auswirkungen, wenn Sie die Behandlung mit Lefax Pump-Liquid abbrechen?
Die Beschwerden können wieder auftreten.
Wie wirkt Lefax® Pump-Liquid?
Lefax Pump-Liquid enthält den Wirkstoff Simeticon. Er wirkt nur innerhalb des Magen-Darm-Traktes und lässt die schaumartigen Blasen sofort zerfallen. So können die Gase auf natürlichem Wege abgeleitet werden. Der Wirkstoff wird dabei nicht vom Körper aufgenommen und verlässt den Körper unverändert. Daher ist er sehr gut verträglich, so dass er zum längeren Gebrauch geeignet und auch in der Schwangerschaft anwendbar ist. Auch für Kinder, Kleinkinder und Säuglinge ist die Einnahme von Lefax Pump-Liquid bei entsprechenden Beschwerden zu empfehlen.
Anwendung von Lefax Pump-Liquid beim Säugling
Geben Sie Ihrem Kind vor dem Stillen einen Pumpstoß Lefax Pump-Liquid mit einem Löffel in die Wangentasche. Wiederholen Sie die Gabe, wenn Sie die Brust zwischendurch wechseln. Flaschenbabys bekommen ein bis zwei Pumpstöße Lefax Pump-Liquid direkt in die fertig zubereitete Milch oder Nahrung.
Tipps bei Säuglingskoliken
• Kräutertees zwischen den Mahlzeiten können die Verdauungsorgane beruhigen. Anis, Fenchel, Kümmel wirken krampflösend. Achten Sie bei Instanttees darauf, ob sie Zucker enthalten. Dies kann später zu Karies führen.
• Angenehm für Ihr Kind ist der sogenannte „Fliegergriff“. Dafür legen Sie es bäuchlings auf Ihren Unterarm und schieben die freie Hand unter seinen Bauch – die Wärme und der leichte Druck erleichtern Ihrem Kind oftmals sein Bauchweh.
• Wärme und Bauchmassage können Bauchweh mildern. Hier bieten sich Wärmflaschen oder Kirsch- bzw. Dinkelkornkissen an. Aber Vorsicht, es darf nicht zu heiß sein! Legen Sie Wärmflasche oder Kissen auf den Bauch Ihres Kindes und massieren dann die Körperpartie in kreisenden Bewegungen mit leichtem Druck.
• Leichte gymnastische Übungen können helfen. Legen Sie Ihr Kind rücklings ohne Windel auf die Wickelunterlage. Drücken Sie die angewinkelten Beine Ihres Kindes leicht gegen seinen Bauch. Verharren Sie etwa dreißig Sekunden in dieser Stellung. Anschließend strecken Sie die Beine Ihres Kindes wieder langsam. Diese Übung können Sie mehrere Male wiederholen. Durch diese Übungen können sich Verspannungen im Bauch lösen und Gase entweichen.
www.lefax.de Bayer


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