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«Lomusol - Nasenspray»

Lomusol - Nasenspray


Was ist es und wofür wird es verwendet?

LOMUSOL-Nasenspray ist ein Medikament gegen allergischen Schnupfen.
Der in LOMUSOL-Nasenspray enthaltene Wirkstoff Natriumcromoglicat verhindert das Entstehen allergischer Symptome.

Anwendungsgebiete
Zur Behandlung von akuten und chronischen allergisch bedingten Schleimhautentzündungen der Nase, z.B. im Rahmen eines Heuschnupfens oder einer Hausstauballergie.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

LOMUSOL-Nasenspray darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Natriumcromoglicat, Benzalkoniumchlorid oder einen der sonstigen Bestandteile von LOMUSOL-Nasenspray sind.
  • Bei Vorliegen einer eosinophilen Pneumonie (allergisch bedingte Entzündung der Lunge) soll das Präparat abgesetzt werden.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von LOMUSOL-Nasenspray ist erforderlich,

  • Wenn eine schwere Leber- oder Nierenerkrankung vorliegt ist der Arzt umgehend von diesem Umstand zu informieren.
  • Falls trotz richtiger Anwendung von LOMUSOL-Nasenspray die Beschwerden stärker werden, eine verstärkte Schwellung der Schleimhaut bzw. ein Hautausschlag auftritt, soll das Präparat abgesetzt und der Arzt aufgesucht werden.

Bei Anwendung von LOMUSOL-Nasenspray mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Wechselwirkungen zwischen LOMUSOL-Nasenspray und anderen Arzneimitteln sind bisher nicht bekannt.

Schwangerschaft und Stillzeit
Die Erfahrungen zur Anwendung von LOMUSOL-Nasenspray in der Schwangerschaft und Stillzeit sind begrenzt.
Obwohl bisher keine nachteiligen Wirkungen bekannt sind, sollten Sie LOMUSOL-Nasenspray in der Schwangerschaft daher nur anwenden, wenn der Arzt es für erforderlich hält.
Über die Anwendung in der Stillzeit entscheidet gleichfalls der Arzt.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von LOMUSOL-Nasenspray LOMUSOL-Nasenspray enthält Benzalkoniumchlorid als Konservierungsmittel. Benzalkonium-chlorid kann Reizungen an der Haut/Schleimhaut hervorrufen.

Wie wird es angewendet?

Wenden Sie LOMUSOL-Nasenspray immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Erwachsene und Kinder über 5 Jahre: Alle 4 Stunden einen Sprühstoß in jedes Nasenloch.

Bei Kindern unter 5 Jahren soll LOMUSOL-Nasenspray nicht verwendet werden.

Dosierung bei Patienten mit Nieren-/Leberinsuffizienz:
Bei Vorliegen schwerer Nieren- und/oder Leberschäden sollte die Dosis reduziert oder das Präparat eventuell abgesetzt werden.

Ist die Substanz bekannt, welche die Allergie auslöst, soll die Behandlung schon vor einem zu erwartenden Kontakt mit dieser Substanz begonnen und über die Zeitspanne des Kontaktes aufrecht erhalten werden.
Die vorbeugende Wirksamkeit des Präparates ist von der regelmäßigen Anwendung abhängig. Der Behandlungserfolg tritt oft erst nach 2 - 3 Wochen ein.
Ein versehentliches Schlucken von LOMUSOL-Nasenspray ist unbedenklich.

Art der Anwendung
Zum Einsprühen in die Nase.

Wenn Sie eine größere Menge von LOMUSOL-Nasenspray angewendet haben, als Sie sollten Für Natriumcromoglicat sind bisher keine Vergiftungserscheinungen bekannt.

Wenn Sie die Anwendung von LOMUSOL-Nasenspray vergessen haben
Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie die Anwendung von LOMUSOL-Nasenspray abbrechen
Wenn Sie die Behandlung mit LOMUSOL-Nasenspray abbrechen, können sich Ihre Beschwerden wieder verstärken oder erneut auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann LOMUSOL-Nasenspray Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt: Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: mehr als 1 von 100 Behandelten, aber weniger als 1 von 10 Behandelten
Gelegentlich: mehr als 1 von 1.000 Behandelten, aber weniger als 1 von 100 Behandelten Selten: mehr als 1 von 10.000 Behandelten, aber weniger als 1 von 1.000 Behandelten Sehr selten:weniger als 1 von 10.000 Behandelten
Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Häufig: leichte, vorübergehende Reizung der Nasenschleimhaut, Niesreiz, sowie unangenehmer Geschmack.
Gelegentlich: Kopfschmerzen, Nasenbluten
Sehr selten: Nasenschleimhautgeschwür, Husten, Atemnot; das Auftreten von Heiserkeit und Schwellung der Kehlkopfschleimhaut ist nicht auszuschließen.
Häufigkeit nicht bekannt: Allergische Reaktionen (auch schwere generalisierte Reaktionen mit Krampf der Atemwege) bzw. Hautausschläge sind möglich.

Wegen der geringen Aufnahme von Natriumcromoglicat durch die Schleimhaut sind allgemeine Nebenwirkungen, die nach Inhalation von Natriumcromoglicat auftreten können (Beschwerden beim Harnlassen, Schwindel, Kopfschmerzen, Gelenkschwellungen und Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen und Muskelschwäche, Übelkeit, Schwellungen der Lippen, Schluckbeschwerden), nicht zu erwarten.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht über 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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