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«Losartan/HCT TEVA 50 mg/12,5 mg - Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Losartan/Hydrochlorothiazid ist eine Kombination aus einem Angiotensin-II-Rezeptor –Antagonisten (Losartan) und einem Diuretikum (Hydrochlorothiazid).

Losartan/Hydrochlorothiazid wird angewendet zur Behandlung der essentiellen Hypertonie (Bluthochdruck).

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Losartan/HCT Teva darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Losartan, Hydrochlorothiazid oder einen der sonstigen Bestandteile diese Arzneimittels sind.
  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Sulfonamidderivate (z.B. andere Thiazide, einige antibakterielle Arzneimittel, wie Co-Trimoxazol sind, fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind).
  • wenn Sie schwanger sind, glauben schwanger zu sein oder eine Schwangerschaft planen (siehe auch "Schwangerschaft und Stillzeit").
  • wenn Ihre Leberfunktion deutlich eingeschränkt ist.
  • wenn Ihre Nierenfunktion deutlich eingeschränkt ist oder ihre Nieren keinen Urin produzieren.
  • wenn Sie einen niedrigen Kalium-, niedrigen Natrium- oder hohen Kalziumspiegel haben, der/die nicht behandelbar ist/sind.
  • wenn Sie an Gicht leiden.
  • Nach dem 3. Schwangerschaftsmonat (es ist auch besser, Losartan-Kalium und Hydrochlorothiazid in der frühen Schwangerschaft zu vermeiden – siehe Abschnitt Schwangerschaft).

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Losartan/HCT Teva ist erforderlich,

  • Wenn Sie schon früher unter Schwellungen im Gesicht, der Lippen, des Rachens oder der Zunge gelitten haben.
  • Wenn Sie entwässernde Arzneimittel einnehmen.
  • Wenn Sie eine salzarme Diät machen.
  • Wenn Sie schweres Erbrechen und/oder schweren Durchfall haben oder hatten.
  • Wenn Sie Herzfunktionsstörungen haben.
  • Wenn Sie eine Verengung der Arterien (Nierenarterienstenose), die Ihre Nieren versorgen, haben oder wenn Sie nur eine funktionierende Niere besitzen, oder wenn Sie kürzlich eine Nierentransplantation hatten.
  • Wenn Sie Arterienverengungen (Arterienverkalkung), Angina pectoris (Brustschmerz, auf Grund einer schlechten Herzfunktion) haben.
  • Wenn Sie eine “Aorten- oder Mitralklappenstenose” (Verengung der Herzklappen) oder eine “hypertrophische Kardiomyopathie” (eine Erkrankung, die eine Verdickung des Herzmuskels verursacht) haben.
  • Wenn Sie Diabetiker sind.
  • Wenn Sie Gicht haben oder hatten.
  • Wenn Sie eine allergische Reaktion, Asthma oder einen Zustand, der Gelenksschmerzen, Hautausschläge und Fieber (systemischer Lupus erythematosus) verursacht, haben oder hatten.
  • Wenn Sie hohe Kalzium- oder niedrige Kalium-Spiegel haben oder wenn Sie eine Kalium-sparende Diät machen.
  • Wenn Sie eine Narkose (auch beim Zahnarzt) brauchen oder vor einer Operation, oder wenn Sie Tests machen müssen, die ihre Nebenschilddrüsenfunktion überprüfen, müssen Sie dem Arzt oder dem medizinischen Personal mitteilen, dass Sie Losartan/HCT Teva einnehmen.
  • Wenn Sie an primärem Hyperaldosteronismus leiden (Erkrankung, die mit einer erhöhten Abgabe des Hormons Aldosteron aus der Nebenniere einhergeht, verursacht durch eine Anomalie der Nebenniere).
  • Informieren Sie unbedingt Ihren Arzt wenn Sie vermuten, dass Sie schwanger sind (oder schwanger werden könnten). Losartan-Kalium und Hydrochlorothiazid wird in der frühen Schwangerschaft nicht empfohlen und darf nach dem 3. Schwangerschaftsmonat nicht eingenommen werden, da es Ihrem Kind in diesem Stadium ernsthaft schaden kann (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).

Die Anwendung des Arzneimittels Losartan/HCT Teva kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Bei Einnahme von Losartan/HCT Teva mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Harntreibende Mittel, wie das Hydrochlorothiazid, welches in Losartan/HCT Teva enthalten ist, können mit anderen Arzneimitteln in Wechselwirkung treten.
Präparate, die Lithium enthalten, sollten nicht zusammen mit Losartan/HCT Teva ohne engmaschige Überwachung durch ihren Arzt eingenommen werden. Spezielle Vorsorgemaßnahmen (z.B. Bluttest) können erforderlich sein, wenn Sie Kaliumpräparate, Kalium-hältige Salz-Ersatzpräparate oder Kalium-sparende Arzneimittel, andere entwässernde Arzneimittel, einige Abführmittel, Arzneimittel zur Behandlung von Gicht,

Arzneimittel, die Ihren Herzrhythmus kontrollieren oder Arzneimittel gegen Zuckerkrankheit (Arzneimittel zum Einnehmen oder Insulin) einnehmen.
Es ist auch wichtig für Ihren Arzt zu wissen, ob Sie andere blutdrucksenkende Arzneimittel einnehmen, Steroide, Arzneimittel zur Krebsbehandlung, Schmerzmittel, Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen oder Arzneimittel gegen Gelenksentzündungen (Arthritis), Anionenaustauscherharze, die zur Behandlung des hohen Cholesterinspiegels angewendet werden, wie Colestyramin, Arzneimittel mit muskelerschlaffender Wirkung, Schlaftabletten, Opioide (opiat-ähnliche Arzneimittel) wie Morphin, blutdrucksteigernde Amine wie Adrenalin oder andere Arzneimittel der gleichen Gruppe einnehmen/anwenden.

Bitte informieren Sie auch ihren Arzt, dass Sie Losartan/Hydrochlorothiazid einnehmen, wenn Sie demnächst jodhaltige Röntgenkontrastmittel erhalten sollen.

Bei Einnahme von Losartan/HCT Teva zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Es wir ihnen geraten, während Sie diese Tabletten einnehmen, keinen Alkohol zu trinken: Alkohol und Losartan/HCT Teva können andere Wirkungen verstärken.

Eine übermäßige Salzdiät kann der Wirkung von Losartan/HCT Teva entgegenwirken.

Losartan/HCT Teva Tabletten können mit oder ohne Mahlzeit eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit:

Schwangerschaft Sie müssen Ihren Arzt darüber informieren, wenn Sie vermuten, dass Sie schwanger sind (oder schwanger werden könnten). Ihr Arzt wird Ihnen üblicherweise anordnen, Losartan/HCT Teva abzusetzen, bevor Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel anstelle von Losartan/HCT Teva verschreiben. Losartan/HCT Teva wird in der Schwangerschaft nicht empfohlen und darf nach dem 3. Schwangerschaftsmonat nicht eingenommen werden, da es Ihrem Baby ernsthaften Schaden zufügen kann, wenn es nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen wird.

Stillen Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen möchten. Losartan/HCT Teva wird für Mütter, die stillen, nicht empfohlen, und Ihr Arzt kann eine andere Behandlung für Sie auswählen, wenn Sie stillen möchten.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Es liegen keine Erfahrungen zur Anwendung von Losartan/Hydrochlorothiazid bei Kindern vor. Deshalb sollte Losartan-Kalium und Hydrochlorothiazid Kindern nicht gegeben werden.

Anwendung bei älteren Patienten
Losartan/Hydrochlorothiazid wirkt bei älteren und jüngeren erwachsenen Patienten vergleichbar gut und wird vergleichbar gut vertragen. Die meisten älteren Patienten benötigen dieselbe Dosis wie jüngere Patienten.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Wenn Sie die Behandlung mit diesem Arzneimittel beginnen, sollten Sie keine Aufgaben, die besondere Aufmerksamkeit benötigen (z. B. Autofahren oder das Bedienen von gefährlichen Maschinen) durchführen, bevor sie wissen, wie Sie das Arzneimittel vertragen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Losartan/HCT Teva Losartan/HCT Teva Tabletten enthalten Lactose.

Bitte nehmen Sie Losartan/HCT Teva erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Losartan/Hydrochlorothiazid immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Ihr Arzt wird die für Sie geeignete Dosis bestimmen, welche von Ihrer Erkrankung und davon abhängt, ob Sie noch andere Arzneimittel einnehmen. Es ist wichtig, dass Sie Losartan/Hydrochlorothiazid so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen verordnet hat, damit es zu einer reibungslosen Kontrolle Ihres Blutdrucks führt.

Bluthochdruck
Die für die meisten Patienten übliche Dosis Losartan/Hydrochlorothiazid ist 1 Tablette Losartan/Hydrochlorothiazid 50 mg/12,5 mg einmal täglich, um Ihren Blutdruck über einen Zeitraum von 24 Stunden kontrollieren. Eventuell kann die Dosis auf 2 Tabletten Losartan/Hydrochlorothiazid 50 mg/12,5 mg erhöht werden oder auf 1 Tablette Losartan/Hydrochlorothiazid 100 mg/25 mg Filmtabletten (höhere Stärke) einmal täglich umgestellt werden. Die Höchstdosis beträgt 2 Tabletten Losartan/Hydrochlorothiazid 50 mg/12,5 mg Filmtabletten einmal täglich oder 1 Tablette Losartan/Hydrochlorothiazid 100 mg/25 mg Filmtabletten einmal täglich.

Wenn Sie eine größere Menge von Losartan/Hydrochlorothiazid eingenommen haben, als Sie sollten
Bei einer Überdosierung wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, damit umgehend medizinische Maßnahmen ergriffen werden können. Eine Überdosierung kann einen Abfall des Blutdrucks, Herzklopfen oder -rasen (Palpitationen), langsamen Puls, Veränderung von Blutwerten und eine Entwässerung verursachen.

Wenn Sie die Einnahme von Losartan/Hydrochlorothiazid vergessen haben Versuchen Sie, Losartan/Hydrochlorothiazid wie verordnet einzunehmen. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Einnahme wie verordnet fort.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel können Losartan/HCT Teva Tabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wenn Sie die folgende Nebenwirkung an Sich bemerken, brechen Sie die Einnahme von Losartan/HCT Teva Tabletten ab und informieren Sie sofort Ihren Arzt oder suchen Sie die Unfallambulanz des nächstgelegenen Krankenhauses auf:

  • Eine schwere allergische Reaktion (Hautausschlag, Juckreiz, Anschwellen des Gesichts, der Lippen, des Mundes oder des Rachens, das Schwierigkeiten beim Schlucken und Atmen verursachen kann)

Dies ist eine schwere, aber seltene Nebenwirkung, welche 1 bis 10 Behandelte von 10.000 betrifft. Sie könnten dringende medizinische Hilfe oder eine Krankenhauseinweisung brauchen.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden berichtet:

Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100):

  • Husten, Infektion der oberen Atemwege, Verstopfung der Nase, Entzündungen oder Erkrankungen der Nebenhöhlen
  • Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Verdauungsstörung
  • Muskelschmerzen oder -krämpfe, Beinschmerzen, Rückenschmerzen
  • Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel
  • Schwäche, Müdigkeit, Schmerzen im Brustkorb
  • Erhöhter Kalium-Spiegel (der Herzrhythmusstörungen verursachen kann), verminderte Hämoglobin-Spiegel

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000):

  • Anämie, rote oder bräunliche Punkte auf der Haut (manchmal speziell an den Füßen, Beinen, Armen und dem Gesäß, mit Gelenksschmerzen, Schwellungen der Hände und Füße und Bauchschmerzen), verringerte Anzahl der weißen Blutzellen, Blutgerinnungsprobleme und Blutergüsse
  • Appetitverlust, erhöhte Harnsäure-Spiegel oder Gicht, erhöhte Blutzuckerwerte, abnorme Blutelektrolyt-Spiegel
  • Angst, Nervosität, Panikstörung (wiederholte Panikattacken), Verwirrung, Depression, verändertes Träumen, Schlafstörungen, Schläfrigkeit, Gedächtnisstörungen
  • Kribbeln/Nadelstiche oder ähnliche Missempfindungen, Schmerzen in den Gliedmaßen, Zittern, Migräne, Ohnmachtsanfälle
  • Verschwommensehen, Brennen oder Stechen in den Augen, Bindehautentzündung, Verschlechterung der Sehkraft, Gelbsehen
  • Klingeln, Dröhnen, Tosen oder Klicken in den Ohren
  • Niedriger Blutdruck, möglicherweise in Zusammenhang mit einem Lagewechsel (Schwindel- oder Schwächegefühl beim Aufstehen), Angina pectoris (Schmerzen im Brustkorb), unregelmäßiger Herzrhythmus, Schlaganfall (TIA, „Minischlag“), Herzinfarkt, Herzklopfen
  • Entzündung von Blutgefäßen, oft in Zusammenhang mit Hautausschlag oder Blutergüssen
  • Kratzen im Hals, Atemnot, Bronchitis, Lungenentzündung, Wasser in den Lungen (das Atembeschwerden verursacht), Nasenbluten, laufende oder verstopfte Nase
  • Verstopfung, Blähungen, Magenverstimmung, Magenkrämpfe, Erbrechen, Mundtrockenheit, Entzündung einer Speicheldrüse, Zahnschmerzen
  • Gelbsucht (Gelbfärbung von Augen und Haut), Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Nesselsucht, Juckreiz, Hautentzündungen, Hautausschlag, Hautrötung, Lichtempfindlichkeit, trockene Haut, Hitzewallungen, Schwitzen, Haarausfall
  • Schmerzen in den Armen, Schultern, Hüften, Knien oder anderen Gelenken, Gelenksschwellungen, Steifigkeit, Muskelschwäche
  • Häufiges Wasserlassen auch in der Nacht, Nierenfunktionsstörungen einschließlich Nierenentzündung, Harnwegsentzündungen, Zucker im Urin
  • Abnahme des sexuellen Verlangens, Impotenz
  • Gesichtsschwellungen, Fieber

Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000)

  • Hepatitis (Leberentzündung), Veränderungen der Leberfunktionsparameter

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen Losartan/HCT Teva Tabletten nach dem auf dem Umkarton und der Durchstechflasche nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 25°C lagern.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigten. Diese Maßnahmen hilft die Umwelt zu schützen.


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