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«MAGNA 6 mg Tabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

MAGNA® 6 mg ist ein blutzuckersenkendes Arzneimittel (orales Antidiabetikum).
MAGNA® 6 mg wird angewendet bei einer bestimmten Form der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ 2) wenn Diät, körperliche Betätigung und Gewichtsreduktion allein nicht ausreichen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON MAGNA® 6 mg BEACHTEN?
Sie dürfen MAGNA® 6 mg nicht einnehmen:
– wenn Sie überempfindlich (allergisch) reagieren auf Glimepirid, andere Arzneimittel derselben Stoffgruppe (Sulfonylharnstoffe und Sulfonamide) oder einen der sonstigen Bestandteile von MAGNA® 6 mg,
– wenn Ihre Nieren- oder Leberfunktion stark eingeschränkt ist,
– wenn bei Ihnen eine insulinpflichtige Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ 1) vorliegt,
– wenn Sie an einer diabetischen Stoffwechselentgleisung mit einem erhöhten Säurespiegel in Ihrem Körper leiden (Ketoazidose),
– bei Bewusstseinstrübung und Bewusstlosigkeit als Folge von stark erhöhtem Blutzucker (diabetisches Koma).
Wenn Ihre Nieren- oder Leberfunktion stark eingeschränkt ist, muss eine Umstellung der Behandlung auf Insulin erfolgen.
Besondere Vorsicht, die bei der Einnahme von MAGNA® 6 mg erforderlich ist
Während der Behandlung mit MAGNA® 6 mg sind regelmäßige Kontrollen Ihrer Blutzuckerwerte erforderlich. Außerdem kann Ihr Arzt Blutuntersuchungen vornehmen, um Ihr Blutbild und Ihre Leberfunktion zu überwachen.
Um gute Blutzuckerwerte zu erreichen, sollten Sie den von Ihrem Arzt vorgeschriebenen Behandlungsplan strikt beachten. Das heißt, dass Sie – neben der regelmäßigen Tabletteneinnahme – Ihre Diät einhalten, sich körperlich betätigen und, soweit notwendig, abnehmen. Sorgen Sie außerdem für die von Ihrem Arzt angeordneten regelmäßigen Kontrollen Ihrer Blutzuckerwerte (und ggf. Urinzuckerwerte).
In den ersten Behandlungswochen kann das Risiko einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) erhöht sein; daher ist eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
Eine Unterzuckerung kann auftreten, wenn Sie
– unregelmäßig Mahlzeiten zu sich nehmen oder Mahlzeiten ganz auslassen,
– fasten,
– unterernährt sind,
– Ihre Diät ändern,
– sich körperlich mehr betätigen und die Aufnahme von Kohlenhydraten daran nicht anpassen,
– Alkohol konsumieren, insbesondere wenn Sie zusätzlich Mahlzeiten auslassen,
– gleichzeitig andere Arzneimittel oder natürliche Heilmittel einnehmen,
– eine zu hohe Dosis von MAGNA® 6 mg einnehmen,
– unter bestimmten hormonell bedingten Störungen leiden (Funktionsstörungen von Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse oder Nebennierenrinde),
– eine eingeschränkte Nierenfunktion haben,
– eine schwere Leberfunktionsstörung haben,
– sich nicht an die Anweisungen Ihres Arztes oder dieser Gebrauchsinformation halten.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn solche Risiken bei Ihnen bestehen, damit er entweder die Dosierung von MAGNA® 6 mg anpassen oder den gesamten Behandlungsplan überprüfen und gegebenenfalls korrigieren kann.
Wenn Sie an einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) leiden, kann sich dies bei Ihnen durch folgende Anzeichen bemerkbar machen:
Kopfschmerzen, Hunger, Erschöpfung, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Schläfrigkeit, Schlafstörungen, Unruhe, Aggressivität, Konzentrationsstörungen, Verminderung von Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen, Depressionen, Verwirrtheit, Sprach- und Sehstörungen, Wortfindungsstörungen, Zittern, Lähmungen, Empfindungsstörungen, Schwindel und Hilflosigkeit.
Folgende Anzeichen können ebenfalls auftreten: Schwitzen, feuchtkalte Haut, Angstgefühl, beschleunigter Herzschlag, erhöhter Blutdruck, Herzklopfen, plötzlich auftretende starke, eventuell in die Umgebung ausstrahlende Schmerzen im Brustkorb (Angina pectoris) sowie Herzrhythmusstörungen.
Bei fortschreitender Unterzuckerung können Sie unter erheblicher Verwirrung (Delirium) leiden, Krampfanfälle entwickeln, die Selbstkontrolle verlieren, eine flache Atmung und verlangsamten Herzschlag zeigen und bewusstlos werden. Die Anzeichen einer schweren Unterzuckerung können denen eines Schlaganfalls ähneln.
Die Anzeichen einer Unterzuckerung lassen sich in den meisten ällen durch Aufnahme von Zucker, z. B. Traubenzucker, Würfelzucker, süßem Fruchtsaft, gezuckertem Tee, rasch beheben. Aus diesem Grund sollten Sie stets Zucker (Traubenzucker, Würfelzucker) mit sich führen. Bitte beachten Sie, dass künstlicher Süßstoff keine Wirkung hat. Wenn die Zufuhr von Zucker keine Wirkung zeigt oder die Symptome zurückkehren, suchen Sie umgehend Ihren Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus auf.
Warnzeichen einer Unterzuckerung können fehlen, abgeschwächt sein oder sich schleichend entwickeln. Sie bemerken nicht rechtzeitig, wenn Sie unterzuckert sind. Dies ist möglich bei älteren Patienten, die bestimmte Arzneimittel einnehmen (auf das Zentralnervensystem wirkende Arzneimittel und Betarezeptorenblocker).
Ebenso kann dies auftreten, wenn Sie unter bestimmten hormonell bedingten Erkrankungen leiden (z. B. bestimmte Störungen der Schilddrüsenfunktion, Unterfunktion von Hirnanhangsdrüse oder Nebennierenrinde). Die Gegenregulation kann bei eingeschränkter Leberfunktion gestört sein.
In Stresssituationen (z. B. Unfälle, Operationen, Infektionen mit Fieber, usw.) kann vorübergehend eine Umstellung auf Insulin erforderlich sein.
Zeichen eines erhöhten Blutzuckers (Hyperglykämie – kann auftreten, wenn MAGNA® 6 mg den Blutzucker noch nicht ausreichend gesenkt hat, wenn Sie den vom Arzt vorgeschriebenen Behandlungsplan nicht eingehalten haben oder in besonderen Stresssituationen) können sein: Durst, häufiges Wasserlassen, Mundtrockenheit, juckende und/oder trockene Haut, Pilzerkrankungen oder Infektionen der Haut sowie verminderte Leistungsfähigkeit.
Nehmen Sie in diesen ällen Kontakt zu Ihrem Arzt auf.
Wenn bei Ihnen eine besondere Erkrankung der roten Blutkörperchen, ein sog. Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel, vorliegt, kann die Therapie mit Glimepirid bei Ihnen eine Schädigung der roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie) auslösen.
Schwangerschaft
MAGNA® 6 mg darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Wenn Sie eine Schwangerschaft planen, besprechen Sie die Therapie mit Ihrem Arzt. Sollten Sie während der Behandlung mit MAGNA® 6 mg schwanger werden, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob MAGNA® 6 mg in die Muttermilch übergeht. MAGNA® 6 mg darf deshalb während der Stillzeit nicht eingenommen werden.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Ihre Konzentrations- oder Reaktionsfähigkeit kann eingeschränkt sein, wenn Sie einen zu niedrigen (Hypoglykämie) oder zu hohen (Hyperglykämie) Blutzuckerspiegel haben oder dadurch verursachte Sehstörungen bei Ihnen auftreten. Denken Sie daran, dass Sie sich und andere Personen gefährden könnten (z. B. beim Fahren eines Autos oder beim Bedienen von Maschinen). Sie sollten mit Ihrem Arzt darüber sprechen, ob es für Sie ratsam ist, ein Kraftfahrzeug zu führen, wenn bei Ihnen häufig eine Unterzuckerung auftritt, wenige oder gar keine Warnzeichen einer Unterzuckerung auftreten.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von MAGNA® 6 mg:
Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie MAGNA® 6 mg daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

Dosierung
Die Dosierung wird vom Arzt festgelegt und richtet sich nach Ihren Blut- und Harnzuckerwerten.
Durch die Änderung äußerer Umstände (z. B. Gewichtsreduktion, Änderung des Lebensstils, Stress) oder aber durch eine Besserung der Erkrankung kann eine Änderung der Dosis von MAGNA® 6 mg erforderlich werden.
Die übliche Anfangsdosis für einen Erwachsenen beträgt 1 mg Glimepirid pro Tag. Wenn hiermit eine gute Blutzuckereinstellung erreicht wird, kann die Dosierung für die weitere Behandlung beibehalten werden.
Höhere Dosen als täglich 4 mg Glimepirid verbessern die Wirkung nur in Einzelfällen. Die empfohlene Tageshöchstdosis beträgt 6 mg Glimepirid pro Tag.
Eine Kombinationstherapie von MAGNA® 6 mg mit Metformin oder mit Insulin kann begonnen werden. Ihr Arzt wird in diesen ällen die erforderliche Dosierung von MAGNA® 6 mg, Metformin oder Insulin individuell für Sie festlegen.
Nehmen Sie die Tabletten mit mindestens einem halben Glas Wasser ein. Üblicherweise wird die gesamte Tagesdosis auf einmal unmittelbar vor oder während eines nahrhaften Frühstücks eingenommen. Wenn Sie nicht frühstücken, sollten Sie MAGNA® 6 mg pünktlich so einnehmen, wie es Ihnen Ihr Arzt verschrieben hat. Nach der Einnahme von MAGNA® 6 mg ist es wichtig, Mahlzeiten nicht auszulassen.
Nehmen Sie MAGNA® 6 mg immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von MAGNA® 6 mg zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge von MAGNA® 6 mg eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie einmal zu viel oder eine zusätzliche Dosis MAGNA® 6 mg eingenommen haben, sollten Sie wegen der Gefahr einer Unterzuckerung (Anzeichen einer Unterzuckerung siehe Abschnitt 2) sofort ausreichend Zucker zu sich nehmen (z. B. Traubenzuckertäfelchen, Würfelzucker, süßen Fruchtsaft, gezuckerten Tee) und unverzüglich einen Arzt informieren. Dies gilt auch bei versehentlicher Einnahme, z. B. durch ein Kind. Bewusstlose Patienten dürfen jedoch nicht mit Nahrung oder Getränken versorgt werden.
Wegen des möglicherweise lang anhaltenden Verlaufs der Unterzuckerung ist eine sorgfältige Überwachung notwendig, bis keine Gefahr mehr besteht. Einweisung in ein Krankenhaus kann notwendig sein, auch als Vorsichtsmaßnahme. Schwere älle von Unterzuckerungen mit Bewusstseinsverlust und schweren neurologischen Ausfallserscheinungen sind medizinische Notfälle, die eine sofortige ärztliche Behandlung und eine Krankenhauseinweisung erfordern. Sorgen Sie dafür, dass im Notfall eine vorinformierte Person einen Arzt benachrichtigen kann.
Wenn Sie die Einnahme von MAGNA® 6 mg vergessen haben
Sollten Sie einmal die Einnahme einer Dosis vergessen haben, holen Sie die versäumte Dosis nicht nach, sondern nehmen erst die folgende Dosis zum vorgesehenen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Einnahme nachzuholen.
Wenn Sie die Einnahme von MAGNA® 6 mg abbrechen:
Wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden, sollten Sie sich bewusst sein, dass sich die gewünschte blutzuckersenkende Wirkung nicht einstellt bzw. Ihre Zuckerkrankheit sich wieder verschlechtert. Sollte eine Veränderung nötig sein, sprechen Sie zuvor unbedingt mit Ihrem Arzt.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von MAGNA® 6 mg mit anderen Arzneimitteln
Wenn dieses Arzneimittel gleichzeitig mit bestimmten anderen Arzneimitteln angewendet wird, kann seine Wirksamkeit und Sicherheit beeinflusst werden. Umgekehrt ist auch die Beeinflussung anderer Arzneimittel möglich, wenn sie gleichzeitig mit MAGNA® 6 mg gegeben werden.
Die blutzuckersenkende Wirkung von MAGNA® 6 mg kann verstärkt werden und Anzeichen von Unterzuckerung können auftreten bei Einnahme mit einem der folgenden Arzneimittel:
– andere Arzneimittel zum Einnehmen gegen Zuckerkrankheit und Insulin
– Antibiotika (z. B. Chloramphenicol, Chinolonderivate, Tetracycline, Sulfonamide)
– Arzneimittel gegen Schmerzen oder Rheuma (Pyrazolon-Abkömmlinge wie z. B. Phenylbutazon, Azapropazon, Oxyphenbutazon)
– Schmerzmittel (Salicylate)
– Arzneimittel gegen Tuberkulose (pAminosalicylsäure)
– muskelaufbauende Arzneimittel (Anabolika und männliche Sexualhormone)
– blutgerinnungshemmende Mittel (Cumarine)
– Arzneimittel zur Behandlung einer Pilzerkrankung (Miconazol, Fluconazol)
– blutdrucksenkende oder die Herzschlagfolge herabsetzende Arzneimittel (ACE-Hemmer, Betarezeptorenblocker, Sympatholytika)
– stimmungsaufhellende Arzneimittel, Mittel gegen Depressionen (Fluoxetin, MAO-Hemmer)
– Appetitzügler (Fenfluramin)
– Arzneimittel zur Senkung erhöhter Fettwerte im Blut (Fibrate)
– bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Krebs (Cyclophosphamid, Trofosfamid und Ifosfamid)
– Arzneimittel zur Behandlung von Allergien (Tritoqualin)
– hoch dosierte durchblutungsfördernde Arzneimittel, als Infusion verabreicht (Pentoxiphyllin)
– Arzneimittel zur Behandlung der Gicht (Probenecid, Allopurinol, Sulfinpyrazon)
Die blutzuckersenkende Wirkung von MAGNA® 6 mg kann vermindert werden und erhöhte Blutzuckerwerte können auftreten bei Einnahme mit einem der folgenden Arzneimittel:
– weibliche Sexualhormone (Östrogene und Progestagene)
– harntreibende Arzneimittel (Saluretika, Thiaziddiuretika)
– Schilddrüsenhormone
– entzündungshemmende Arzneimittel (Kortikoide)
– Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen oder Schizophrenie (Phenytoin, Phenothiazin-Abkömmlinge)
– Arzneimittel zur Behandlung der Tuberkulose (Rifampicin)
– Arzneimittel zur Behandlung der Unterzuckerung (Diazoxid, Glucagon)
– Narkosemittel, Arzneimittel zur Behandlung von zentralnervösen Störungen (Barbiturate)
– Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Augenkrankheiten (Acetazolamid)
– die Herzschlagfolge heraufsetzende Arzneimittel (Adrenalin und Sympathomimetika)
– Arzneimittel zur Senkung erhöhter Fettwerte im Blut (Nicotinate)
– Abführmittel bei Langzeitanwendung (Laxanzien)
Alkohol kann die blutzuckersenkende Wirkung von MAGNA® 6 mg in unvorhersehbarer Weise verstärken oder vermindern.
Arzneimittel zur Behandlung von Geschwüren im Magen oder Zwölffingerdarm (H2Rezeptor-Antagonisten) oder blutdrucksenkende Arzneimittel (Betarezeptorenblocker, Clonidin und Reserpin) können sowohl zu einer Verstärkung als auch zu einer Abschwächung der blutzuckersenkenden Wirkung von MAGNA® 6 mg führen.
Bestimmte Arzneimittel mit Wirkung auf das Zentralnervensystem (Betarezeptorenblocker, Clonidin, Guanethidin oder Reserpin) können die Anzeichen einer Unterzuckerung verschleiern oder völlig unterdrücken.
MAGNA® 6 mg kann die Wirkung von gerinnungshemmenden Arzneimitteln (Cumarin-Abkömmlingen) verstärken oder abschwächen.
Befragen Sie bitte Ihren Arzt, bevor Sie mit der Einnahme anderer Arzneimittel beginnen.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann MAGNA® 6 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Die meisten Nebenwirkungen von MAGNA® 6 mg sind dosisabhängig und verschwinden, wenn die Dosis reduziert oder das Arzneimittel nicht mehr eingenommen wird.
Nebenwirkungen treten am häufigsten zu Beginn der Behandlung auf.
Die Nebenwirkungen sind normalerweise leicht und vorübergehend.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

sehr häufigmehr als 1 Behandelter von 10
häufig1 bis 10 Behandelte von 100
gelegentlich1 bis 10 Behandelte von 1.000
selten1 bis 10 Behandelte von 10.000
sehr seltenweniger als 1 Behandelter von 10.000
nicht bekanntHäufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
sehr häufighäufiggelegentlichseltensehr selten
Erkrankungen des Blutes und des LymphsystemsBlutbildveränderungen1)
Erkrankungen des Immunsystemsleichte Überempfindlichkeitsreaktionen2), allergische Gefäßentzündung, Kreuzallergien gegen Sulfonylharnstoffe, Sulfonamide oder verwandte Substanzen
Stoffwechsel- und ErnährungsstörungenUnterzuckerung (Hypoglykämie)3)
AugenerkrankungenSehstörungen4)
Erkrankungen des GastrointestinaltraktesÜbelkeit, Erbrechen, Durchfall, angeschwollener Bauch, Bauchbeschwerden und Bauchschmerzen5)
Leber- und GallenerkrankungenErhöhung der LeberenzymwerteGestörte Leberfunktion (z. B. Störung des Galleabflusses und Gelbsucht), Leberentzündung und Leberversagen
Erkrankungen der Haut und des UnterhautzellgewebesÜberempfindlichkeitsreaktionen der Haut wie Juckreiz, Ausschlag, Nesselsucht und Lichtempfindlichkeit
UntersuchungenErniedrigte Natriumspiegel im Blut

1) Blutbildveränderungen verschwinden normalerweise, wenn die Behandlung abgebrochen wird.
2) In Einzelfällen kann sich aus leichten Reaktionen (z. B. der Haut) eine lebensbedrohliche Situation mit Atemnot, erniedrigtem Blutdruck bis hin zum Schock entwickeln. Beim Auftreten von Hautreaktionen sollten Sie daher sofort Ihren Arzt verständigen.
3) Hypoglykämische Reaktionen werden durch zu niedrige Blutzuckerwerte hervorgerufen. Diese treten normalerweise plötzlich auf, können gefährlich sein und sind nicht immer einfach zu behandeln (siehe auch Abschnitte 2 und 3).
4) Vorübergehende Sehstörungen werden durch Änderungen des Blutzuckerspiegels hervorgerufen und treten besonders zu Beginn der Behandlung auf.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
In der Originalverpackung aufbewahren.
Nicht über 30 °C lagern.
Verwenden Sie das Arzneimittel nicht mehr nach dem auf der Faltschachtel angegebenen Verfalldatum.
Aus Gründen des Umweltschutzes und der Sicherheit müssen Arzneimittelreste oder verfallene Packungen aus der Hausapotheke entfernt und separat aufbewahrt werden.

Zusätzliche Informationen

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
MAGNA® 6 mg Tabletten
Glimepirid
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
– Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
– Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
– Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
– Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Die Packungsbeilage beinhaltet:
) Magen-Darm-Beschwerden führen selten zu einem Abbruch der Behandlung.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine Nebenwirkung Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.
Wie sieht MAGNA® 6 mg aus und welchen Inhalt hat die Packung?
MAGNA® 6 mg sind gelbe, kapselförmige Tabletten (12,5 x 6,5 mm) mit einseitiger Bruchkerbe.
MAGNA® 6 mg ist in Packungen mit 30 (N1) und 120 (N2) Tabletten erhältlich.


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