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«Magnesium Verla® Injektionslösung»

Magnesium Verla® Injektionslösung
Magnesium Verla® Injektionslösung
Magnesium Verla® Injektionslösung


Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Magnesiumhydrogenglutamat ist ein Lieferant für den Mineralstoff Magnesium. Die tägliche Zufuhr an reinem Magnesium sollte mindestens 350-400 mg betragen.Magnesium ist wichtig für den Aufbau von Knochen und Zähnen. Als Bestandteil vieler Enzyme ermöglicht es grundlegende Stoffwechselvorgänge wie die Nutzung von Fetten und Kohlenhydraten. Es beeinflusst Nervenreize und Muskelbewegungen - dabei wirkt es oft als Gegenspieler des Mineralstoffs Kalzium. Auch die Durchlässigkeit und Stabilität der Zellwände wird durch Magnesium geregelt. Die Beschwerden bei Magnesiummangel treten meist auf, bevor der Mangel durch eine Laboruntersuchung nachweisbar ist; häufig kommt es zu Muskelkrämpfen und Verspannungen. Möglich sind auch Herzrhythmusstörungen, Blutdruckanstieg und Gefäßkrämpfe sowie Magen-Darm-Krämpfe und Verstopfung. Psychische Veränderungen wie depressive Verstimmungen, Erschöpfungszustände und Schwindel können ebenfalls Ausdruck eines Magnesiummangels sein. In der Schwangerschaft begünstigt Magnesiummangel das vorzeitige Einsetzen der Wehen.Magnesiummangel entsteht einerseits bei Mangelernährung und Aufnahmestörungen, andererseits durch einen erhöhten Verbrauch. Ein erhöhter Bedarf an Magnesium besteht in Schwangerschaft und Stillzeit, bei Leistungssportlern, in Stresszeiten, bei Herzerkrankungen und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes sowie bei übermäßigem Alkoholkonsum.Magnesium wird in der Medizin bei Störungen der Muskelfunktion angewendet, sofern diese auf Magnesiummangel beruhen. Es verbessert die Funktion des Herzmuskels und entspannt die BlutgefäßeWeiterlesen:Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

  • Magnesium-Mangel

Packungsgrößen

  • 5 Amp. (N1)
  • 10 Amp. (N2)

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

  • Krankhafte Muskelschwäche (Myasthenia gravis)
  • Schwere Erregungsleitungsstörung am Herzen
  • Schwere Nierenfunktionsstörung

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf dieses Medikament angewendet werden. Eine Medikamentenanwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte jedoch generell von Ihrem Arzt entschieden werden.

Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Verlangsamung des Herzschlags auf unter 60 Schläge pro Minute (Bradykardie)
  • Hautrötung mit Hitzegefühl (Flush)

Wechselwirkungen

Magnesium-Injektionslösungen dürfen nicht mit anderen Infusionslösungen vermischt werden, die Kalzium, Phosphat oder Antibiotika aus der Arzneistoffgruppe der Tetrazykline enthalten.


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