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«Otrivin 0,1 % - Nasenspray ohne Konservierungsmittel»

Otrivin 0,1 % - Nasenspray ohne Konservierungsmittel
Otrivin 0,1 % - Nasenspray ohne Konservierungsmittel


Was ist es und wofür wird es verwendet?

WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Otrivin 0,1% Nasenspray ohne Konservierungsmittel wird angewendet bei Schnupfen verschiedener Art bei Kindern ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene.

Wenn die Nasennebenhöhlen mitbetroffen sind, zur Erleichterung des Sekretabflusses. Bei Mittelohrentzündung zur Unterstützung der Schleimhautabschwellung im Nasen-Rachenraum.

Otrivin verengt in der Nasenschleimhaut und im angrenzenden Bereich des Rachenraumes die Blutgefäße und wirkt somit abschwellend. Dadurch wird innerhalb weniger Minuten ein bis zu mehreren Stunden lang anhaltendes freieres Atmen durch die Nase ermöglicht.
Durch Verwendung von Otrivin ohne Konservierungsmittel kann das Risiko von Allergien und Unverträglichkeiten aufgrund von bestimmten Konservierungsmittel (z.B. Benzalkoniumchlorid) bei dafür empfindlichen Patienten vermindert werden.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Otrivin-Nasenspray darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Xylometazolinhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile von Otrivin-Nasenspray sind.
  • bei trockenem Schnupfen.
  • bei chronischen Schnupfen, der zu einer Verdünnung der Nasenschleimhaut geführt hat.
  • nach Operationen im Nasen- und Ohrenbereich (Entfernung der Hirnanhangsdrüse oder chirurgischen Eingriffen, bei denen die Hirnhaut freigelegt wurde) darf Otrivin, wie andere schleimhautabschwellende Mittel, nicht angewendet werden.
  • Bei der Einnahme von MAO-Hemmer (Mittel gegen Depressionen), auch innerhalb der letzten 14 Tagen.
  • bei grünem Star (Engwinkelglaukom).
  • Neugeborene, Säuglinge, Kleinkinder und Kinder unter 10 Jahre.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Otrivin-Nasenspray ist erforderlich,

  • bei Bluthochdruck,
  • bei Überfunktion der Schilddrüse,
  • bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße (z.B. Angina pectoris),
  • bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter stimmungshebender Medikamente (Antidepressiva),
  • bei Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie:

  • an anderen Krankheiten oder Allergien leiden,
  • andere, auch selbstgekaufte Medikamente einnehmen,
  • schwanger sind oder gerade stillen.

Bei ersten Anzeichen von Nebenwirkungen sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung innerhalb einer Woche nicht eintritt, ist ehestens ärztliche Beratung erforderlich. Otrivin sollte nicht länger als eine Woche ununterbrochen angewendet werden.

Falls Sie auf Medikamente, die anregend auf das Nervensystem wirken (Sympathomimetika), mit Anzeichen von Schlaflosigkeit, Schwindel usw. reagieren, sollten Sie Otrivin, wie alle Präparate der gleichen Wirksubstanzklasse, nur mit Vorsicht anwenden.

Bei Schnupfen mit Krustenbildung ist Otrivin-Nasengel vorzuziehen.

Bei längerer Anwendung und Überdosierung von schleimhautabschwellenden Mitteln kann als Gegenreaktion die Nasenschleimhaut anhaltend anschwellen (Rebound-Effekt), austrocknen oder geschädigt werden. Der Rebound-Effekt verschlechtert wiederum die Nasenatmung und verleitet zum falschen Dauergebrauch des Medikamentes.

Eine längere Anwendung kann auch zu einer Wirkungsverminderung durch einen Gewöhnungseffekt führen oder zu einer medikamentös bedingten Anschwellung der Nasenschleimhaut (Rhinitis medicamentosa), die in ihren Symptomen einem Schnupfen sehr ähnlich ist.

Bei Anwendung von Otrivin-Nasenspray mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Gleichzeitig eingenommene Medikamente, die anregend auf das Nervensystem wirken (Sympathomimetika), können in ihrer Wirkung verstärkt, solche mit gegenteiligem Effekt abgeschwächt werden.

Die Wirkung von Otrivin auf den Gesamtorganismus kann durch bestimmte stimmungsaufhellende Mittel (MAO-Hemmer auch innerhalb der letzten 14 Tage, tri- bzw. tetrazyklische Antidepressiva), insbesondere bei Überdosierung, verstärkt werden.

Wenn gleichzeitig Betablocker eingenommen werden, soll die Otrivin-Menge möglichst niedrig gehalten werden, da es in sehr seltenen Fällen zu vorübergehender Atemnot durch Verengung der unteren Atemwege und zu einem Blutdruckanstieg kommen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wegen seiner gefäßverengenden Eigenschaften sollte Otrivin während der Schwangerschaft und Stillzeit vorsorglich nicht angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten

Wie wird es angewendet?

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Zum Einsprühen in die Nase.

Otrivin 0,1% - Nasenspray ohne Konservierungsmittel ist für Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene geeignet. Für Kinder von 2 bis 10 Jahren steht auch Otrivin 0,05 % - Nasenspray ohne Konservierungsmittel zur Verfügung.

Otrivin 0,1% - Nasenspray ohne Konservierungsmittel darf nicht bei Neugeborenen, Säuglingen, Kleinkindern und Kinder unter 10 Jahren angewendet werden.

Dosierung:
Kinder ab 10 Jahre, Jugendliche und Erwachsene:
Einmal, höchstens aber 3-mal täglich 1 - 2 Sprühstöße in jedes Nasenloch.
Im Allgemeinen sollte zwischen zwei Anwendungen ein Abstand von mindestens 8 Stunden eingehalten werden.

Bei Kindern bis 14 Jahre ist die Anwendung durch Eltern bzw. Erwachsene zu überwachen.

Art der Anwendung:

  • Vor der Anwendung gründliche Reinigung der Nase (Schnäuzen).
  • Vor der ersten Anwendung des Dosiersprays: Schutzkappe abnehmen und den weißen Aufsatz mehrmals herunterdrücken, bis der erste Sprühstoß erfolgt. Der Spray ist nun für jede weitere Anwendung gebrauchsfertig.
  • Sprühöffnung in ein Nasenloch einführen und pumpen (den Sprühansatz wieder zurückziehen, bevor man mit dem Druck nachlässt). Während des Sprühvorganges leicht durch die Nase einatmen.
  • Schutzkappe wieder aufsetzen.

Aus hygienischen Gründen und zur Vermeidung von Infektionen wird darauf hingewiesen, dass jedes Dosierspray immer nur von ein und derselben Person verwendet werden darf.

Dauer der Behandlung : Nach 1wöchiger Behandlung muss eine mehrtägige Pause eingelegt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Otrivin-Nasenspray angewendet haben, als Sie sollten Bei Überdosierung oder versehentlicher Einnahme auch des Gesamtinhaltes des 10 ml-Fläschchens kann es insbesondere im Kindesalter zu einer Beschleunigung und Unregelmäßigkeit des Pulses, zu Blutdruckanstieg, zu eventueller Bewusstseinstrübung, Krämpfen, Unruhe, Schlaflosigkeit, Müdigkeit (Schläfrigkeit) und Halluzinationen kommen. Bei derartigen Anzeichen ziehen Sie sofort einen Arzt zu Rate oder begeben sich in das nächste Krankenhaus.

Wenn Sie die Anwendung von Otrivin-Nasenspray vergessen haben
Wenden Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Setzen Sie stattdessen die Behandlung bei Bedarf wie gewohnt fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Otrivin-Nasenspray Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

Zur Abschätzung der Häufigkeit von Nebenwirkungen wird folgende international definierte Einteilung verwendet:

Erkrankungen des Nervensystems:
Sehr selten:
Unruhe, Schlaflosigkeit, Müdigkeit (Schläfrigkeit, Beruhigung), Kopfschmerzen, Halluzinationen (vorrangig bei Kindern)

Herzerkrankungen:
Selten:
Herzklopfen, schnelle Herztätigkeit, gesteigerter Blutdruck
Sehr selten:
Unregelmäßige Herztätigkeiten

Erkrankungen der Atemwege und des Brustraums:
Häufig:
Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen
Gelegentlich:
Nach Abklingen der Wirkung verstärkte Schleimhautschwellung, Nasenbluten

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen:

Sehr selten:
Krampfanfälle (insbesondere bei Kindern)

Erkrankungen des Immunsystems:
Gelegentlich:
Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, allergische schmerzhafte Schwellung von Haut und Schleimhaut v.a. im Gesichtsbereich)

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht über 25 °C lagern.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Nicht länger als 1 Monat nach erstmaligem Gebrauch verwenden.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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