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«Pan-Ophtal Augentropfen»

Pan-Ophtal Augentropfen
Pan-Ophtal Augentropfen


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Was sind Pan-Ophtal® Augentropfen und wofür werden sie angewendet?
Pan-Ophtal Augentropfen sind eine synthetische Tränenflüssigkeit.
Pan-Ophtal Augentropfen werden angewendet
- zur symptomatischen Behandlung von Austrocknungserscheinungen der Horn- und Bindehaut infolge von Tränensekretionsstörungen aufgrund lokaler oder systemischer Grunderkrankungen sowie bei mangelndem Lidschluss.
Wirkstoff
1 ml Lösung enthält 50 mg Dexpanthenol.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Cetrimid; Natriumedetat (Ph.Eur.); Hypromellose; Natriummonohydrogenphosphat-Dodecahydrat (Ph.Eur.); Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat; Wasser für Injektionszwecke.
Darreichungsform und Inhalt
Packungen mit 10 ml und 3 x 10 ml Augentropfen

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was müssen Sie vor der Anwendung von Pan-Ophtal® Augentropfen beachten?
Pan-Ophtal® Augentropfen dürfen Sie nicht anwenden:
- bei bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe, insbesondere allergischen Reaktionen auf das Konservierungsmittel Cetrimid in Form von Lid- und Kontaktekzemen.
Pan-Ophtal® Augentropfen enthalten das Konservierungsmittel Cetrimid, das insbesondere bei häufiger Anwendung Reizungen des Auges (Brennen, Rötung, Fremdkörpergefühl) hervorrufen und das Hornhautepithel schädigen kann. Besonders empfindlichen Patienten, bei denen diese Reizungen auftreten, wird der Wechsel zu Präparaten ohne Konservierungsmittel empfohlen.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Pan-Ophtal® Augentropfen ist erforderlich
Pan-Ophtal® Augentropfen enthalten als Hilfsstoff 17,2 mmol/l Phosphatpuffer. Bei Patienten mit Hornhauterkrankungen oder -schädigungen besteht die Gefahr von Hornhautverkalkungen. Diese Patienten sollten phosphatfreie Präparate oder solche mit einem Phosphatgehalt, der den der Tränenflüssigkeit nicht überschreitet (1,45 mmol/l), anwenden.
Kontaktlinsenträger sollten während des Tragens der Linsen Pan-Ophtal® Augentropfen nicht verwenden, da dies eventuell zu Unverträglichkeiten mit dem Linsenmaterial führen könnte. Bei Trägern weicher Kontaktlinsen kann die Einlagerung des Konservierungsmittels Cetrimid in die Kontaktlinsen Unverträglichkeitsreaktionen hervorrufen.
Alle Kontaktlinsen sollten daher vor der Anwendung von Pan-Ophtal® Augentropfen herausgenommen werden und können ca. 15 Minuten danach wieder eingesetzt werden.
Bei Anwendung von Pan-Ophtal® Augentropfen mit anderen Arzneimitteln:
Spezielle Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind nicht bekannt.
Hinweis: Bei zusätzlicher Behandlung mit anderen Augentropfen soll
zwischen den Anwendungen der unterschiedlichen Medikamente ein Abstand von mindestens 15 Minuten liegen. Pan-Ophtal® Augentropfen sollten stets als Letztes angewendet werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Da nicht bekannt ist, wie viel Dexpanthenol nach lokaler Applikation in den Blutkreislauf aufgenommen wird, sollte bei der Anwendung von Pan-Ophtal® Augentropfen während der Schwangerschaft und Stillzeit der Nutzen der Anwendung sorgfältig gegen ein mögliches Risiko abgewogen werden.
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Da es bei diesem Arzneimittel nach dem Eintropfen in den Bindehautsack des Auges durch Schlierenbildung zu einem nur wenige Minuten andauernden Verschwommensehen kommen kann, sollten in dieser Zeit keine Maschinen bedient, nicht ohne sicheren Halt gearbeitet und nicht am Straßenverkehr teilgenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Wie sind Pan-Ophtal® Augentropfen anzuwenden?
Wenden Sie Pan-Ophtal® Augentropfen immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Art der Anwendung
Zur Anwendung am Auge
Dosierung
Tropfen Sie, soweit nicht anders verordnet, bei Bedarf mehrmals täglich einen Tropfen in den Bindehautsack.
Dauer der Anwendung
Die Dauer der Behandlung richtet sich nach Art und Verlauf der Erkrankung.
Was ist zu tun, wenn Pan-Ophtal® Augentropfen in zu großen Mengen angewendet wurden (versehentliche oder beabsichtigte Überdosierung)?
Die Überdosierung von Pan-Ophtal® Augentropfen ist mit keinen bekannten Risiken verbunden. Die therapeutische Wirkung wird nicht verbessert oder verschlechtert.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Augenerkrankungen:
Augenirritationen z.B. Rötungen, Schmerzen, Fremdkörpergefühl, verstärkter Tränenfluss, Juckreiz, Bindehautschwellung
Immunsystem:
Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000): Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Juckreiz, Hautausschlag)
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage genannt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwendet werden (siehe Faltschachtel und Etikett).
Nicht über + 25 °C lagern!
Die Augentropfen dürfen nach Anbruch nicht länger als 4 Wochen verwendet werden.

Zusätzliche Informationen

Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben
Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Pan-Ophtal® Augentropfen
1 ml Augentropfen enthält 50 mg Dexpanthenol.

Bitte lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, müssen Pan-Ophtal® Augentropfen jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
Bitte bewahren Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder keine Besserung eintritt, suchen Sie bitte auf jeden Fall einen Arzt auf.
Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:


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